Montag, 15. März 2010, 20:00 Uhr
Oberwelt e.V. Reinsburgstr. 93 70197 Stuttgart http://www.oberwelt.de

„V-Sharing“ - Präsentationen neuer studentischer Arbeiten im Bereich Videokunst:
Studierende der Freien Kunstakademie Nürtingen - Zeitbasierte und computergestützte Medien:
Kurze Videoarbeiten und Animationen zum Thema „Freiheit“
Ausgehend von Texten von Friedrich Schiller und Jacques Rancière sowie anderen schriftlichen und visuellen Quellen (z.B. Steve McQueens Spielfilm “Hunger” zum IRA-Widerstand aus dem Jahre 2008) wird der Freiheitsbegriff untersucht und die Frage gestellt “Ist die Kunst widerständig?”)
Ergänzt wird die Präsentation mit Arbeiten der Partnerhochschule der Toronto University, Visual Studies (Lisa Steele und Kim Tomczak)

Weitere Veranstaltungen an anderen Orten:

Dienstag, 16. März, 20-22 Uhr,
Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Schlossplatz 2

"Dreaming with Open Eyes" - Videoprogramm kuratiert von Robert Seidel
Videos von Christiane Wohler, Julia Oschatz, Astrid Rieger, Carsten Nicolai, Daniel Burkhardt, Niklas Goldbach, Julian Rosefeldt, Jan Verbeek, Philipp Hirsch, Zeitguised, David O'Reilly, Barbara Hlali, Yves Netzhammer, Bjørn Melhus, Max Hattler, Thorsten Fleisch, Volker Schreiner, Timo Katz und Robert Seidel.

Das Programm „Dreaming with Open Eyes“ beschäftigt sich mit der Rolle künstlerischer Videos als künstlicher Träume, die Bereiche wie Architektur und Landschaft, Nostalgie, Melancholie und Ritual amalganisieren.

Mittwoch, 17. März, 19-23 Uhr
Videonacht an der FKN, Neckarstr. 13, Nürtingen

19 Uhr Freie Kunstakademie Nürtingen, Zeitbasierte und computergestützte Medien
20 Uhr Toronto University, Visual Studies
21 Uhr "Dreaming with Open Eyes", Videoprogramm kuratiert von Robert Seidel

„Digital Alchemy“ Workshop mit Robert Seidel, 14-17 Uhr
Robert Seidel erklärt Prozesse und Arbeitsweise im Zusammenhang seiner Video- und Expanded Cinema-Arbeiten, die organische Strukturen, räumliche Gegebenheiten und unterschiedlichste Bildwelten zu außergewöhnlichen Bildwelten verbinden. Seidel benutzt dabei avancierte Videosoftware und schreibt teilweise die Programme für seine Bildbearbeitungen selbst.
(Teilnahme nur nach Anmeldung möglich: )

Biographie Robert Seidel

Robert Seidel (1977) studierte zunächst 2 Semester Biologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena bevor er an die Bauhaus-Universität Weimar ging und mit einem Diplom in Mediengestaltung abschloss. Seine Filme wurden weltweit sowohl im musealen Kontext (ZKM Karlsruhe, Art Center Nabi Seoul, Wilhelm-Hack Museum Ludwigshafen, Royal Museum of Fine Arts Antwerpen) als auch auf vielen hunderten Festivals (u.a. Prix Ars Electronica, onedotzero, DOTMOV), Galerien, Magazinen, Büchern, TV-Sendungen und im Rahmen einer Japan-Tour präsentiert. Sie wurden mehrfach ausgezeichnet, etwa mit dem Preis für den besten Experimentalfilm beim Ottawa International Animation Festival oder dem Ehrenpreis der KunstFilmBiennale Köln.

In seinen Filmen erschafft Seidel Welten aus organisch anmutenden Formen und Farben, die sich in ständiger Metamorphose vor dem Auge des Betrachters entwickeln und in ihrer Bedeutung verschieben. Form, Raum und Zeit entwickeln eigene Gesetzmäßigkeiten, wobei das Feld der Empfindung von Schönheit ausgeweitet wird. Seidel schöpft aus dem Bilderfundus von Natur und dem abstrakten Blick der Wissenschaft auf die Welt, wobei er eine neue, lebendige Ästhetik entfaltet.

Eine Veranstaltung der Freien Kunstakademie Nürtingen e.V. in Zusammenarbeit mit Oberwelt e.V., Württembergischer Kunstverein Stuttgart und mikrokino

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