Von  am 05. August 2004 um 17:14

Code & Kommunikation
BETACITY.DE Vortragsreihe

Dienstag, 14. September 2004, 19 Uhr
Mittwoch, 15. September 2004, 19 Uhr
Donnerstag, 16. September 2004, 19 Uhr

im
Künstlerhaus Stuttgart
Reuchlinstr. 4B
70178 Stuttgart

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Die konzeptuelle und gestalterische Arbeit an und mit Software wird in
drei Feldern beleuchtet: Architektur, Archivsysteme und Gender Studies.
Akteure der Digitalkultur berichten aus ihrer Praxis:


Arnold Walz
„Parametrisierte Architektur“
Dienstag, 14. September 2004, 19 Uhr

Der Stuttgarter Architekt Arnold Walz programmiert Entwurfsgeometrien
und forscht an der Umsetzung parametrisierter Architektur in
Verfahrenstechnik. Er zeigt die aktuelle Ausweitung planerischer und
baulicher Standards am Beispiel eigener Projektbeteiligungen auf – u.a.
dem Neubau des Daimler-Benz-Museums in Untertürkheim.
Arnold Walz ist international tätiger Spezialist für parametrisierte
Architektur. Als Gründungsmitglied des Künstlerhaus Stuttgart richtete
er in den 70iger Jahren die Architekturwerkstatt ein und arbeitete u.a.
mit den Argonauten zusammen.


Jürgen Enge
„Digitale Medienarchivsysteme“
Mittwoch, 15 September 2004

Das ZKM ist bekannt für seine einzigartige Medienkunstsammlung.
Angesichts der rasanten änderung der Standards sind nachhaltige
Nutzungsstrategien und Archivierungstechnologien verzweifelt gesucht.
Schwerpunkt des Vortrags legt Jürgen Enge auf seine
Lösungsmöglichkeiten mit Open-Source. Jürgen Enge ist Informatiker und
zuständig für die Migration des ZKM Medienarchivs auf neue Speicher-,
Datenbank- und Ausspielsysteme. Er beteiligte sich an der Konzeption
und Realisierung zahlreicher Kunst- und Infrastruktur-Projekten, u.a.
http://www.humbot.org und BETACITY-Mailinglist.


Francis Hunger
"Computer als Männermaschine"
Donnerstag, 16. September 2004

In seiner Diplomarbeit gleichen Titels beschreibt der Künstler Francis
Hunger den Computer als Maschine, die aus einer männlich dominierten
Ingenieurkultur heraus konstruiert wurde. Spätestens 1984 mit der
Einführung der fensterorientierten-Grafikoberfläche und Maus-Bedienung
des Apple MacIntosh wandelt sich der Computer von der Maschine zum
Medium. Hunger untersucht die Frage, ob dieser Wandel auch eine neue
„NutzerInnen“-Kultur begründen konnte.
Francis Hunger ist Künstler und DJ, lebt und arbeitet in Leipzig. Seit
1997 verarbeitet er subkulturelle Phänomene der Internetgemeinde und
dazugehörige Geschlechterrollen und schreibt Software.
http://www.irmielin.org

Unterstützt von der Marli-Hoppe-Ritter-Kunststiftung
und dem Künstlerhaus Stuttgart im Rahmen der visit-Reihe:
http://www.kuenstlerhaus.de


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BETACITY.DE - Mesomedium für Kulturtransfer
c/o Karin Hinterleitner
Lindenspürstr. 36/1
70176 Stuttgart

Tel (0711) 62 03 824
http://www.betacity.de


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