Von Betacity am 29. August 2005 um 11:20

Liebe Interessierte,

anbei finden sie aktuelle Informationen zu einer Veranstaltungsreihe in
Dresden mit dem Thema "Leitsysteme zum Neuen?". Zum Bezugsrahmen
"ZukunftsWerk Stadt Dresden" habe ich am Ende noch etwas angehängt.
Genaueres finden Sie wohl ab Freitag unter: http://www.dresden.de/800/zukunft

Viele Grüße

Konstantin Adamopoulos

Theophanoplatz 7
D-50969 Köln

Tel 0221-368 56 66
Fax 0221-340 98 35


Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen,
Daß er kräftig genährt, danken für Alles lern´,
Und verstehe die Freiheit,
Aufzubrechen, wohin er will.

Letzte Strophe von Friedrich Hölderlins Ode “Lebenslauf³, 1800

€ Vier Workshops 26./27. Aug., 9./10. und 23./24.Sept., 7./8. Okt. 2005
€ eine Ausstellung, die am 11. November 2005 eröffnen wird
€ weiteres Programm in der Ausstellungszeit bis Januar 2006

Leitsysteme zum Neuen?
Gestaltung, Organisation und die Frage nach Entwicklung

26./27. August 2005 beginnt eine Reihe von vier Workshops zur Frage nach den
Leitsystemen in die Zukunft. Fachübergreifende Arbeitsgruppen untersuchen
Leitsysteme aus Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft und Gemeinwesen. Leitsysteme
bieten Orientierung an ­ im räumlichen Kontext ebenso wie im geistigen.
Welche vermittelnden Entscheidungshilfen wollen wir?

Wirtschaftsunternehmen versuchten im Zuge der “New Economy³ Leitbilder für
Mitarbeiter und Kunden zu generieren, die hohe Erwartungen an neue Lebens-
und Arbeitsmodelle freisetzten. Der wirtschaftliche Boom und die Euphorie
der 90er Jahre hatten die Sinnfrage verdrängt. Arbeitslosigkeit und soziale
Umbauprozesse halten seither den Druck hoch. Welche neuen Funktionen sollen
heute Leitbilder übernehmen?

Die Veranstaltungsreihe fragt an konkreten Beispielen nach der Form, in die
Charakter und Inhalt des Neuen gekleidet werden. Was sind die "Bilder" für
den neuen Umgang mit Strukturen und Erkenntnissen, sowohl im öffentlichen
Leben wie in Unternehmen? Leitsysteme und Orientierungsmodelle machen das
verlockende Angebot, komplexe Zusammenhänge so vor zu strukturieren, dass
ein schneller und sicherer Zugang zu einem gesellschaftlichen Bereich
ermöglicht wird ­ auf dem Flughafen, auf Bahnhöfen, wie in sozialen und
politischen Kontexten. Dieses Angebot soll uns in der Praxis entlasten ­
oder diese Entlastung mobilisiert im Gegenteil unsere kritischen Sinne. Wie
steht es bei Leitsystemen mit den (nach Friedrich Schiller) zu entdeckenden
Wahlmöglichkeiten des Menschen und seinem schöpferischen Aspekt der
Freiheit?

Die vier Workshops richten sich an Menschen, die Interesse haben an einer
kulturellen Hinterfragung von Orientierungsangeboten in den Bereichen
Design, Architektur, Ethik, in der Wirtschaft, Unternehmensführung,
Personal- und Ablauforganisation, in der Wissenschaft und in öffentlichen
Institutionen, Verkehr, Stadtverwaltung, Recht, Geld. Die unterschiedlichen
Ausrichtungen und Herangehensweisen in der Praxis der TeilnehmerInnen führen
zu spannenden überschneidungen in die alle betreffende Thematik. Mit Hilfe
von Protokollen und Thesenblättern kann von Workshop zu Workshop das Thema
weitergeführt werden. Die neu gemachten Erfahrungen werden Teil des
Entwicklung.

Konstantin Adamopoulos
Idee und künstlerischer Leiter von “Leitsysteme zum Neuen?³


Die Workshops: “Leitsysteme zum Neuen?³
Die Workshops verstehen sich als Arbeitstreffen mit öffentlicher
Beteiligung. Es geht um die erweiterte Funktion von Leitsystemen, um
Tendenzen in der öffentlichen Verwaltung, der Wissenschaft und
Unternehmensführung. Wie wird für "Kultur" argumentiert, wie wird mit
"Recht" operiert? ­ Wohin geht die Reise?

1. Workshop 26./27. August 2005: "Leitsysteme versus Intuition³

Der Workshop richtet sich an die Menschen, die den Wechsel zum Visuellen der
Bilderwelten in allen Bereichen unserer Gesellschaft erkennen und dafür eine
Hinterfragung begonnen haben.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Was sollen Leitsysteme bewirken, was
unterscheidet sie von Ideologien? ­ Hilfe zur Selbstorganisation versus
subtiles Durchsetzen des Nachvollzug ­ Wo bleibt die innere Stimme?
Gestaltung versteht sich immer öfter als temporär und im übergang bis zur
nächsten Neugestaltung. Gestaltung beachtet dabei stärker den Aspekt der
Veränderlichkeit, ähnlich wie die zu gestaltenden Situationen im urbanen
Raum, in Unternehmensstrukturen, in Wissenschaftseinrichtungen. Gestaltung
definiert sich nutzer- oder anwenderfreundlich. Was für eine oder welche
Typen von Zukunft werden als nötig erkannt, angeboten und angebahnt?

a. Am 26. August, 19.30 Uhr: Axel Steinberger, Büroleiter von Atelier
Intégral Ruedi Baur, Zürich zu deren Leitsystemen, z.B. im Pariser Centre
Pompidou, für den Kölner Flughafen und für einen Lehrpfad durch die Natur.

Wieso brauchen wir heute für so viele Vorgänge Orientierungshilfen? Auf
welche Fähigkeiten bauen gestalterische Leitsysteme auf?

b. Am 27. August Arbeitsgespräch zwischen Axel Steinberger, engagierten
BürgerInnen und den weiteren Gästen mit Kurzreferaten von:

Kultur- und Medienmanagerin Inga Wellmann, Geschäftsführerin des
Einsteinforum, Potsdam (DESIGNMAI "Blueprints of Tomorrow")

Nathanaël Gourdin. Leipzig ­ Leitsystementwicklung u.a. Deutsches
Hygiene-Museum Dresden, Theater Kleines Haus; in Entwicklung: Zwinger,
Dresdner Schloss, Blindenanstalt Chemnitz, Wettbewerbsbeitrag BUGA Potsdam,
nicht realisierter gewonnener Wettbewerb zum Gesamtleitsystem für
Dresden/³Dresdner Spuren³

2. Workshop Termin 9./10. September 2005: “Wo steckt die Dynamik in
Organisationen?³

Die Darstellungen vielgliedriger und vielschichtiger Vorgänge überwältigt
uns alle, gleichzeitig soll damit eine besser Entscheidungsgrundlage und
Führung ermöglicht werden.

Der Workshop richtet sich an Menschen in Organisationen, die mit komplexen
Systemen und Ideen zu tun haben und an Menschen, die sich über deren
Darstellbarkeit Rechenschaft ablegen wollen

Welchen Paradigmen folgt die Organisationsentwicklung?
Mit Hilfe welcher Techniken entwickeln sich Organisationen aktuell weiter?
Wie geht Gestaltung, Werbung, interne Kommunikation und Erneuerungen in der
Führungskonzeption zusammen?

a. Am 9. September, 19.30 Uhr: Peter Pächnatz,
Geschäftsführer Beratungsgruppe externes Personalmanagement, Hamburg,
spricht über dynamische Komplexitäten im politischen und wirtschaftlichen
Management. Wege und Möglichkeiten im Umgang mit dynamischen Komplexitäten.

b. zusätzlicher Gast am 10. September mit Kurzreferat:

Christian Jacobs, Psychologe und Ethnologe. Geschäftsführer von J&P
Development, München. Leadership- und Organisationsentwicklung, Coaching,
Changemanagement

3. Workshop Termin 23./24. September 2005: “Warum Kultur? Kunst als
Leitbild³

Dieser Workshop richtet sich an die, die im Zusammenhang prosperierender
Gemeinschaften eine differenzierte Kunst und Kultur für zentral erkennen.
Kulturschaffende und VermittlerInnen treffen UnternehmenInnen, die ihre
Potentiale abgleichen wollen. Dafür muss über den Begriff der Autonomie
gesprochen werden, also über Freiheit, Unabhängigkeit, Widerstand gegen
Verallgemeinerungen, Verantwortung. Das ist der Themenkomplex aller
Handelnden in der Gesellschaft.

“Kultur für alle!³ “Kultur als Standortfaktor³ “Kreativitätstransfer³:
Immer wieder ist zu hören, Kunst sei zentral für die Zukunft einer
Gesellschaft.

“Erst Kunst und dann Brot³ oder doch “erst Brot und dann Kunst³? Das
kreative Potenzial der Gesellschaft wird beschworen sich in immer neue
Situationen einleben zu können. Erwartet wird Herausforderungen als
lebensbejahende Chance für Neues zu erkennen. Immer mehr wird die
Notwendigkeit in den Mittelpunkt von Gesellschaften gestellt, ungewöhnliche
Umstände und Krisen grundsätzlich anders zu meistern. Erkannt wird Kunst und
Kultur als Austragungsort differenzierter und selbstverantwortlicher
Möglichkeiten. Tätig sein in der Gesellschaft wird als Gestaltung der
Zukunft verstanden. Was ist damit gemeint? Welchen Grundlagen folgt der Ruf
nach Kunst? Was bewirkt Kunst? Warum soll Kultur frei sein? Korrektiv?
Grundlagenforschung? Vorausschau? Warum Kultur?


a. Am 23. September, 19.30 Uhr: Karin Heyl,
Geschäftsführerin des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e.V.

Warum setzt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft auf Kunst in der
Ausbildung des Managementnachwuchses?

b. zusätzlicher Gast des 24. September, 10 bis 16 Uhr:

Ralph Lindner, Stiftungsdirektor der Kulturstiftung Sachsen. Was ist ein
Kulturentwicklungsplan?

4. Workshop Termin 7./8. Oktober 2005: “Recht und Geld als Leitideen der
Gesellschaft³

Unternehmen und Unternehmungen, Einzelpersonen und Gemeinschaften stehen in
Rechtverhältnissen zu einander. Aufträge und Leistungen werden gegenseitig
verrechnet. Geld regiert die Welt oder beflügelt die Initiativen von
Menschen.


Dieser Workshop richtet sich an das Spektrum der mitgestaltenden
BürgerInnen, die die Aufforderung an Eigeninitiative und Mitverantwortung im
gesamten Lebensumfeld für sich an nehmen. Dazu gehören das aktive Einbringen
von Leistungen in Gemeindearbeiten, in Hochschulen, in den Betrieben, in
Elterninitiativen, Bürgerbewegungen, usw..

Recht steht dem Wildwuchs der Interessen entgegen. Verlässliche
Rahmenbedingungen und Transparenz sind unerlässlich für Zukunftsplanung.
Vertrauensvolle Mit- und Selbstverantwortung sind gegenwärtig die zentralen
Begriffe für die Fähigkeitenentwicklung des Einzelnen und zukunftorientierte
Entwicklungen in Gemeinschaften. In wie fern wird das Rechtssystem von uns
Menschen als demokratisch verantwortet erlebt?

über den Geldbegriff und in seiner Praxis bilden sich Verbindlichkeiten
zwischen den Menschen ab. Wie die Offenlegung des Rechtskanons, dynamisieren
Geldflüsse Lebensgemeinschaften in ihrem Entwicklungsmut und
wirtschaftlichen Alltag. Recht haben wird gleichgesetzt damit an der
Gestaltung der Geldkreisläufe beteiligt zu sein. Immer wieder wird das Heil
in persönlichen und damit kleinkreisigen Alternativen gefunden. Was ist auf
größere Felder übertragbar?

a) Am 7. Oktober, 19.30 Uhr: Frithjof Bergmann,
Professor für Philosophie und Kulturgeschichte/Anthropologie in Ann Arbor an
der University of Michigan. Internationaler Aufbau von ³Zentren für Neue
Arbeit³

Freiheit oder Sicherheit. Hinter der Frage nach Recht und der Frage nach
Geld steht die Frage nach neuen Formen der Arbeit.

Wie ist Recht im persönlichen Erleben legitimiert? Entscheiden wir uns nun
für die individuelle Freiheit, wo der Aspekt der Sicherheit zunehmend weg
fällt? Haben die etablierten Systeme ihre Glaubwürdigkeit verloren? Vermehrt
entstehen selbstverwaltete Modelle.


b) weitere Gäste am 8. Oktober, 10 bis 16 Uhr:

Was hat Recht und Geld miteinander zu tun?

Norbert Rost, Dresden über die Regionalwährung Elbtaler:
Transformationsmedium zu einer freien Wirtschaftsweise

Sparkassen-Leiter Gernot Schmidt, der in Delitzsch (Sachsen) eine
Regionalwährung etablieren möchte ­ angefragt



Ausstellung
Die Ausstellung spiegelt die ewige Suche nach dem, was sinnvoll sei,
beispielhaft an Hand von sieben künstlerischen Verfahren. Richtungssuche
kann also einen Zugang in die Auswahl anbahnen. In der Zusammenstellung der
unterschiedlichen medialen und inhaltlichen Einzelwerke bietet sich ein
mentales Arbeitsfeld. Innerhalb dieser Ausstellungsdramaturgie finden das
Symposion und drei Vorträge statt. Die bildhafte Umgebung durch die
Ausstellungsexponate dynamisiert die Gespräche. Umgekehrt setzen sich die
Kunstwerke mehrdeutig vom Thema ab und erweitern damit die Frage nach
Wahrnehmung und Entwicklung. Das “Neue³, das ist auch unser Blick.


Künstler/Innen-/Werkliste:
€ Peter Fischli/David Weiss, “How to work better³, in Thailand gefundene
Leitsätze als Siebdruck auf einem 70x50cm-Plakat
€ Heike Baranowski, ihr Film “Schwarm³ über die dynamischen Flugformationen
der Stare am Abendhimmel über Rom
€ Hans-Peter Feldmann, sein Fotoportrait “Eine Firma³: “Mitarbeiter an ihren
Arbeitsplätzen, die Gänge und Flure, unbenutzte Schreibtische und
Werkbänke, die Kantine, Pflanzen und Blumen in den Arbeitsräumen, alle
Fotos gleichrangig, ohne Hierarchie und ohne Text
€ zu Walter van Beirendonck, Fotos von Müllleuten im städtischen Umfeld, die
die von ihm entworfene Kleidung tragen, dazu Puppen mit der
Originalkleidung. Die Stadtverwaltung Antwerpens beauftragte die
Neugestaltung als Initialprogramm
€ Dokumentarfilm “Plan B vom glücklichen Leben. Geschichten übers Scheitern
und Neuanfangen³, von Oliver Hardt zur menschlichen Seite der Urbanität
€ Video von Maria Marshall, in ihrem Film “Cyclops³ sehen wir parallel und
doch jeweils isoliert ein Kind und eine Frau. Wer bezieht sich auf wen? Wer
schützt wen? - angefragt
€ Omnibus für Direkte Demokratie in Deutschland am 11./12. Nov. 2005 selbst
anwesend und in der Ausstellung durch eine Dokumentation mit Tourenplan
und Fotos vertreten
€ Herbert Warmuth, an der Hofwand und auf den Hallenfenstern aufgeklebte
Papierausschnitte, zusammengesetzt zu einem Ornamentband als
schematiserte Reihe von “Köpfen³


Veranstaltungen während der Laufzeit der Ausstellung
Nach dem Symposion (12./13.11.05), innerhalb der Ausstellungszeit, sind
weitere Veranstaltungen zum Thema geplant:


Enno Schmidt, Frankfurt/Main ­ "Denn die Zukunft findet immer schon statt"
Der Künstler Enno Schmidt entwickelt für "Leitsysteme zum Neuen?" Protokolle
der vier Workshops und des Symposion für die ZukunftsWerk Stadt Dresden. Die
dabei gemachten Erfahrungen mit der Dresdener Initiativkraft verbindet er in
einem Vortrag mit seinen Recherchen über neue Ansätze in Unternehmen und
Unternehmungen in anderen Orten

Hermann Klenner ­ Die Provokation als Produktivkraft. Recht als “Futter für
neue Ideen einer besseren Zukunft³? Mit dem Recht wird menschliches
Verhalten legalisiert und illegalisiert. Wodurch aber wird das Recht
legitimiert und illegitimiert? Wie und woher werden Ziele des Menschen bzw.
der Menschheit gewonnen: Recht auf Existenzminimum, auf Arbeit, auf
Gesundheit, wirtschaftliche und soziale Grundrechte, demokratische Teilhabe.
Recht begrenzt Machtausübung und ermöglicht so Freiräume für
gesellschaftlichen Fortschritt. Braucht es dafür die direkte Demokratie?
“Recht und Ideologie in historischer Perspektive": Hermann Klenner, der
promovierte Jurist ist Professor und Mitglied der "Internationalen
Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie" sowie der "Leibniz-Sozietät".
Er ist Herausgeber der "Schriftenreihe zur rechtswissenschaftlichen
Grundlagenforschung³. ­ angefragt


Finissage, 14.1.06 ­ Die Idee der sozialen Plastik. Demokratiefrage,
Geldfrage ­ Johannes Stüttgen, Künstler









Leitsysteme zum Neuen?
Symposion Ausstellung Workshops Vorträge
Eröffnung von ZukunftsWerk Stadt
Prolog zum Stadtjubiläum
11.-13. November 2005 in Dresden
TEXTENTWURF
Dresden blickt beim 800 jährigen Stadtjubiläum 2006 nicht nur in die
Vergangenheit, sondern thematisiert in ZUKUNFTSWERK STADT in besonderer
Weise Zukunftsvorschläge und -ideen für die Stadt. Lord Dahrendorf hat die
Schirmherrschaft über ZUKUNFTSWERK STADT Dresden übernommen. In der
Verbindung von Bürgerdiskussion und interdisziplinärem Fachdiskurs wird
dabei ein Zukunftsbild Dresden entwickelt. Dieses zeigt Potentiale und
Visionen in einer sinnlich wie auch intellektuell erfahrbaren Form auf und
wirkt als ein Aufbruchszeichen für Dresden. Zudem bildet sich ein Think Tank
aus kreativen Köpfen in der Stadt, die Umsetzungen initiieren und begleiten.

Als Prolog zum Stadtjubiläum und Auftakt zu ZUKUNFTSWERK STADT finden
Workshops, Ausstellung, Vorträge und Symposion LEITSYSTEME ZUM NEUEN? statt.

Im Vorfeld des Symposions untersuchen fachübergreifende Arbeitsgruppen in
einer Reihe von vier Workshops Leitsysteme aus Kunst, Wirtschaft,
Wissenschaft und Gemeinwesen auf ihre Zukunftsrelevanz. Die Systeme bieten
Orientierung an ­ im räumlichen Kontext ebenso wie im geistigen. Welche
vermittelnden Entscheidungshilfen aber wollen wir und welche benötigen wir?

Diese Veranstaltungsreihe fragt an konkreten Beispielen nach der Form, in
die Charakter und Inhalt des Neuen gekleidet werden. Was sind die "Bilder"
für den neuen Umgang mit Strukturen und Erkenntnissen, sowohl im
öffentlichen Leben wie in Unternehmen?


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