Von Karin Hinterleitner am 11. November 2004 um 10:58

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Wolfgang Heger
Gesendet: Donnerstag, 11. November 2004 10:35
Betreff: Veranstaltungen Kunstakademie


„GUTEN TAK“ –Gesamtausstellung der Studierenden der Staatlichen Akademie der
Bildenden Künste Stuttgart

Eröffnung: Freitag, 12.11.204, 19.00 Uhr durch
Akademierektor Dr. Ludger Hünnekens
Musik von Les Gobelins, Sin Embargo und any

Ausstellungsdauer: Freitag, 12.11. bis Sonntag, 28.11.2004
öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 12-20 Uhr
Montag bis Freitag 16-20 Uhr
Finissage: Sonntag, 28.11. 2004, ab 17 Uhr

Versteigerung eines VfB-Trikots mit
Spielerunterschriften
Livemusik mit Les Gobelins und Sounder.


„GUTEN TAK“ heißt die diesjährige Gesamtausstellung der Studenten der
Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Sie ist neben der
jährlichen Sommerausstellung das große Ausstellungsereignis der
Kunstakademie. Im 10.000 qm großen Gebäude der ehemaligen Möbel Oase in Bad
Cannstatt wird die Ausstellung vom 12. bis 28. November 2004 stattfinden.
über 200 Studenten aller Fachbereiche und Semester zeigen Malerei,
Zeichnung, Installationen, Videokunst, Filme, Performances,
Architekturentwürfe und Plakate. über die gesamte Ausstellungszeit wird in
Zusammenarbeit mit Studenten und Absolventen der Filmakademie Ludwigsburg
und der Musikhochschule Stuttgart ein begleitendes Veranstaltungsprogramm
stattfinden,. Wie z.B. Konzerte, von Rock über Live-Elektronik bis zu
experimentellen Sounds. Außerdem Aufführungen dokumentarischer Filme, sowie
eine Podiumsdiskussion zum Thema Kunstvermittlung mit Vertretern der
Stuttgarter Kunstszene und ein Ausstellungsrundgang mit dem zukünftigen
Leiter des Württembergischen Kunstvereins, Hans. D. Christ. Das aktuelle
Programm kann auf der Homepage http://www.gutentak.de nachgelesen werden.

Die Ausstellung wird am 12. November 2004, um 19 Uhr statt durch den Rektor
der Akademie, Herrn Dr. Ludger Hünnekens und den studentischen Vertreter des
AStA Matthias Reinhold eröffnet.

Die Vernissage wird musikalisch-experimentell begleitet von Les Gobelins und
performativ durch Nicole Baisch. Außerdem spielen die Bands Sin Embargo und
any.


Für weitere Informationen stehen zur Verfügung:
Christoph Kappler, mobil: 0175 5572891
Simone Rueß, mobil: 0179 7762660
Email:
Homepage : http://www.gutentak.de


Debüt: Thomas Putze - >Affenhaus< Performance, Zeichnungen, Installation

Ausstellungsdauer bis 21. November 2004
öffnungszeiten: Mo-Fr 15-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr

Ort: Ausstellungshalle, Neubau II, Staatliche Akademie
der Bildenden Künste
Stuttgart, Am Weißenhof 1, 70191 Stuttgart

Thomas Putze ist Absolvent der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste
Stuttgart.
Mit >Affenhaus< kehrt er erstmals an den Ort seiner künstlerischen Wurzeln
zurück. Putze schafft sich selbst immer wieder Situationen durch bestimmte
Geräte, Installationen oder Handlungsanweisungen, mit deren Hilfe er der
einschläfernden Wirkung des Gewohnten entkommen kann. "Ich muß mich frei
machen von Schablonen, auch von den selbst zugeschnittenen" fordert Putze
für seine Arbeit. Deshalb sucht er immer wieder nach eigenen Zugängen, zu
der Welt, die ihn umgibt, besser gesagt zur menschlichen Existenz, die ihm
klärungsbedürftig erscheint. Die Aktionen haben also weniger eine Botschaft
für den Betrachter, sie wirken vielmehr durch die intensive
Selbst-erforschung, die Putze in seinen Aktionen betreibt. Natürlich ergeben
sich trotzdem Auswirkungen
auf die öffentlichkeit z.B. beim Ausgraben eines öffentlichen Parkplatzes
oder wenn er mit einem elektrisch verstärkten Gitarrenspaten den Boden
umgräbt. Dazu bemerkt Putze: "Der öffentliche Raum hilft mir, mich wiederum
mit meinem Handeln zu verorten, d.h. mich in Bezug zur Gesellschaft zu
setzen und zu spüren wer und wie ich unter meinesgleichen bin, ohne dass es
deswegen autobiographisch werden muss. Ich suche eher nach >logohaft<
verknappten Handlungen, Abbreviaturen, die im Idealfall auch für den
Betrachter als Bild funktionieren, in das er sich hineinsehen kann."
(Zur Ausstellung erscheint ein Katalog)


Renaissance eines Klassikers - 75 Jahre Baukultur mit Eternit
Dauer: bis 8.12. 2004
öffnungszeiten: Mo-Fr 9-22h, Sa 9-17h
Ort: Glaskasten, Neubau II, Staatliche Akademie
der Bildenden Künste
Stuttgart, Am Weißenhof 1, 70191 Stuttgart

Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Eternit AG in Deutschland
präsentiert die Staatliche Akademie der Bildenden Künste die Ausstellung
>Renaissance eines Klassikers - 75 Jahre Baukultur mit Eternit<.
Die Ausstellung gewährt einen Einblick in das umfangreiche Archiv der
Baukultur mit und der Unternehmenskultur von Eternit.

Die Ausstellung wurde am Mittwoch, 10.11.2004 um 19 Uhr von dem
stellvertretenden Dekan der Fachgruppe Architektur und Design Prof. Nicolas
Fritz und dem Berliner Architekten Konrad Wohlhage eröffnet. Wohlhage ist in
der Region vielen als Architekt der Schwabengalerie in Vaihingen bekannt.
überregionale Bekanntheit erlangte sein Büro Léon Wohlhage Wernik
Architekten mit dem Bau der Indischen Botschaft in Berlin.

Viele der großen Architekten - von Walter Gropius, Egon Eiermann bis zu
Bolles und Wilson - haben zu ihrer Zeit richtungsweisende Bauten mit Eternit
realisiert. Immer wieder haben Architekten von Le Corbusier über Hascher und
Jehle bis Konrad Wohlhage auch an der Produktentwicklung von Eternit
mitgewirkt.
Im Jubiläumsjahr 2004 präsentiert Eternit nun erstmals eine umfassende
Ausstellung zur traditionsreichen Architektur- und Unternehmensgeschichte.

Besonderes Augenmerk gilt dabei der als Archivlandschaft konzipierten
Ausstellungsarchitektur von den Berliner Architekten Astrid Bornheim und
Peter von Klitzing.
Sie gibt Einblicke in vier Themenbereiche:
Das >Archiv der Baukultur< zeigt beispielhafte Projekte aus Geschichte und
Gegenwart, u.a. von Günter Behnisch, Hans Hollein und Herzog de Meuron.
Im >Archiv der Eternit-Geschichte< finden sich Dokumente der
Werkstoffgeschichte.
Das >Archiv der Unternehmenskultur< enthält Architekturmodelle der
wichtigsten Bauten von
Paul Baumgarten und Ernst Neufert für Eternit. Diese illustrieren das
Engagement von
Eternit für Baukultur. Im >Archiv der Eternit-Literatur< schließlich kann
der Ausstellungsbesucher in Zeitschriften und Büchern zum Thema stöbern.

Was seinerzeit mit nichtbrennbaren Dachschindeln aus Faserzement begann,
entwickelte sich bald zu einem universellen Baustoff für Dächer, Fassaden,
Innenräume, Rohrsysteme, Gartenmöbel und Designobjekte. Schnell wurde
Eternit zum Inbegriff von Modernität. Viele Bauten mit Eternit-Fassaden und
Dächern stehen heute unter Denkmalschutz. Aber auch für die
„Alltagsarchitektur“ ist Eternit immer ein wichtiger Baustoff gewesen, sei
es im Wohnungsbau, in der Landwirtschaft oder für Schulen, Hochschulen und
Kindergärten. Daneben haben sich eine ganze Reihe von Künstlern für Eternit
interessiert. So gibt es Eternit-Skulpturen von Bernhard Heiliger, die auf
der Biennale in Venedig gezeigt wurden, und Gemälde von Picasso auf Eternit.
Auch das große Gartenprogramm von Eternit aus den 50er und 60er Jahren darf
nicht unerwähnt bleiben mit dem bekannten Strandstuhl des Schweizer
Designers Willy Guhl sowie vielen Kuriositäten vom Eternit-Grill über
Vogeltränken bis zu Minigolfbahnen von Eternit. Seit einigen Jahren erlebt
der Werkstoff eine Renaissance. Die Ausstellung lädt dazu ein, den Werkstoff
mit seiner bewegten Geschichte ganz neu zu entdecken.

Kontakt:
Ausstellungskonzeption
Jan R. Krause
Leiter marketing und Kommunikation
Tel: 030 3485 291
Fax: 030 3485-294



JOUR FIXE- Vortragsreihe der Fachgruppe Architektur& Design
LANDSCHAFT PRäGT STADT, Ursula Hochrein, Stuttgart -
Zeit: 16.11.04, 19 Uhr
Ort: Hörsaal, Neubau I, (3.OG)
Staatliche Akademie der Bildenden Künste
Stuttgart, Am Weißenhof 1, 70191 Stuttgart
Kontakt: 0711 28440 220
-
Ursula Hochrein hat an der FH Weihenstephan ihr Diplom abgelegt, ist seit
1993 freischaffende Landschaftsarchitektin und hat zusammen mit Axel Lohrer
in Waldkraiburg ein Büro. Seit 2002 lehrt sie an der FH Weihenstephan und
ist darüber hinaus beratendes Mitglied sowohl für die Stadtgestaltung und
ökologie in der Messestadt München Riem als auch für den Vorstand der
Bayerischen Architektenkammer für Landschaftsarchitekten



„Jardin secret“ - Eine Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim.
Vernissage: Freitag 19. November 2004, um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 21. November bis 19. Dezember 2004
öffnungszeiten: jeweils sonntags von 14 bis 18 Uhr.
Ort: Universität Hohenheim, Schlosskeller,
Schloss-Mittelbau
70599 Stuttgart
Grußworte: Prof. Dr. Hans-Peter Liebig, Rektor der
Universität Hohenheim
Dr. Ludger Hünnekens, Rektor der Staatlichen
Akademie der
Bildenden Künste Stuttgart
Einführung: Prof. Andreas Opiolka
Trommeln: Achim, Aleks und Kamil
Im Rahmen der Hohenheimer Reihe »Kunst an der Universität« zeigen
Studierende aus der Klasse von Prof. Andreas Opiolka Arbeiten und
Installationen der Künstler Achim Bergemann, Ulrike Buck, Marcel Diemer,
Kamil Goerlich, Hannes Müller-Stucki, Aleks Nesic, Magda Stähle und Joanna
Tuzinkiewicz im Schlosskeller der Universität Hohenheim.


Wolfgang Heger
Presse- und öffentlichkeitsarbeit
Staatliche Akademie der Bildenden Künste
Am Weissenhof 1
70191 Stuttgart
Tel: +49 711 28440 152
Fax: +49 711 28440 5152


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