Von Karin Hinterleitner am 26. September 2003 um 18:29

Der schöne Schein - Kunst und Geld

27.09. - 18.10.2003
Vernissage 27.09.2003 ab 20 Uhr mit Musik von Udo Lembach und einer
Performance von Thomas Sterna
Finissage 18.10.2003 ab 20 Uhr mit einem Konzert von Matthias Vatter (ex
Vivienne, ex The Swunk)

HEART GALLERY
c/o Institut für Raumfreiheit
Werftstr. 23 - 25 (Innenhof)
68159 Mannheim
http://www.heart-gallery.de

Donnerstag 19 - 21 Uhr
Samstag 15 - 17 Uhr
und nach tel. Vereinbarung unter 0621.8283880 oder 0621.314991

Mit Beiträgen von:
Eric Carstensen (Mannheim) . Michael Dörner (Hamburg) . Jörg Fischer
(Mannheim) . Katrin Glanz (Berlin) . Volker Hermes (Düsseldorf) . Normann
Kaiser (Frankfurt) . Udo Lembach (Mannheim) . Lola Montez (Anja Czioska,
Mirek Macke, Lenny Kahlke / Frankfurt) . Su Montoya (Ludwigshafen) .
Christoph Rauch (Hamburg) . Frank Robert (Mannheim) . Jörg Rode (Hamburg) .
Hinrich Sachs (Basel) . Thomas Schnurr (Mannheim) . Uwe Sennert (Hamburg) .
Thomas Sterna (Frankfurt) . Christine Trautmann (Mannheim) . Matthias Vatter
(Frankfurt) . Konstantin Voit (Mannheim) . Michael Volkmer (Ludwigshafen) .
Albrecht Wild (Frankfurt) . Edgar Zippel (Berlin)

Nach zwei Jahren Unterbrechung zeigt die HEART GALLERY in Kooperation mit
dem INSTITUT FüR RAUMFREIHEIT die Ausstellung DER SCHöNE SCHEIN - KUNST UND
GELD.
Die Diskussion um Ausstellungshonorare für KünstlerInnen und der Slogan der
art Frankfurt "buy art!" belegen die Aktualität des Themas "Kunst und Geld".
In der Gemeinschaftsausstellung präsentiert die HEART GALLERY 24 Positionen
von KünstlerInnen aus verschiedenen Disziplinen, die die Verbindung von
Kunst und Geld zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit gemacht haben. Es geht hierbei
aber nicht nur um die Beschreibung einer kapitalistisch geprägten
Erlebniswelt, sondern ebenso um persönliche Situationen und Positionen der
Kunstschaffenden selbst.
Trotz der seit den 80er Jahren zunehmenden ökonomisierung des Kunstbetriebes
wird innerhalb der Kunstszene selten offen über Geld gesprochen. Die eigenen
Werke einer finanziellen Wertberechnung auszusetzen, scheint für die
KünsterInnen meist nur ein unvermeidliches übel des Kunstbetriebs zu sein,
über das kaum ein unverkrampfter Austausch stattfindet.
Das Spektrum der in diesem Zusammenhang gestellten Fragen ist breit: Wer
verdient an der Kunst, wie kommen die einzelnen KünstlerInnen zu Preisen für
ihre Werke? Wie lange dauert es, bis Kunst rentabel ist? Wie sehen die
Rahmenbedingungen der Kunstproduktion aus? Inwiefern lässt sich
künstlerisches Arbeiten mit der Notwendigkeit des Unterhaltserwerbs
vereinbaren? Welche Lösungsansätze gibt es? Bestehen vielleicht auf
symbolischer und theoretischer Ebene übereinstimmungen von Geld und Kunst?
Wodurch zeichnet sich in materieller Hinsicht erfolgreiche Kunst aus?
Welchen Einfluss hat die Marktlage und finanzielle überlegungen auf die
Auswahl von Kunst? Wie sieht es mit der immer wieder beschworenen
"Kommerzialisierung" von Kunst aus? Und zu guter Letzt: Bringt Kunst
wirklich langfristig die besten Renditen (vielleicht auch für alle
Beteiligten)?

Die HEART GALLERY thematisiert seit längerer Zeit in ihrer Radiosendung "If
only my heart had a voice" auf bermuda.funk 105,4 das Zusammenspiel von
Kunst und Geld (jeweils am 1. Samstag im Monat von 20 - 22 Uhr).
Besonderer Dank gilt der Firma LANG Audio & Medientechnik in Ludwigshafen
für das elektronische Equipment und der Einrahmungswerkstatt kunstwerk in
Mannheim.
Die Ausstellung wird realisiert mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt
Mannheim.

Nähere Informationen zur Heart Gallery unter http://www.heart-gallery.de und
zum Institut für Raumfreiheit unter http://www.raumfreiheit.de


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