Von Karin Hinterleitner am 06. Mai 2004 um 10:23

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Mit dem 05.05.2004 geht das Archiv der Stipendiaten der Kunststiftung
online. In diesem Archiv können Sie alle von der Kunststiftung geförderten
Künstlerinnen und Künstler finden, die im Sinne einer Künstler-Agentur mit
biografischen Daten und Beispielen ihrer Arbeit vorgestellt werden.

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Ausstellungshinweis:


Stipendiatenausstellung in der Kunststiftung

Oliver Hartung: Fotografie
Oliver Zwink: Installation, Video und Fotografie

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 19. Mai 2004, 19.30 Uhr

„Myths of freedom and self-containment“ - unter dieses Motto hat Oliver
Hartung seinen USA- Besuch vom 02.02.-27.04.2004 gestellt und versucht so
die Spannweite zwischen dem Mythos des \"land of the free\" und der
beständigen Paranoia nach dem 11. September 2001 zu umschreiben. In der
Kunststiftung zeigt er eine Auswahl der über 2000 Aufnahmen von
amerikanischen Straßen, Architekturen und Landschaften, Schildern und
anderen Alltagsdetails sowie von Orten aus der Geschichte der Beat- und
Hippiegeneration. Auch die Fotoserie „Kolonie Heimat“ (2003) -entstanden in
Berliner Kleingartenanlagen mit einer doppeläugigen Rolleiflex aus den
50er/60er Jahren - thematisiert gesellschaftliche Ideale und Sehnsüchte
sowie glorifizierte Erinnerungen der deutschen Geschichte. Arbeiten aus
dieser Serie sind bis zum 15.06.2004 auch in der Bundes-zentrale für
politische Bildung in Berlin zu sehen.

Oliver Hartung, 1973 geboren, studierte an der Freien Kunstschule und der
Kunstakademie Stuttgart, der Glasgow School of Art und der Slade School of
Fine Art in London. Heute lebt er in Berlin.

Die Arbeiten von Oliver Zwink kreisen meist um das Thema Stadt, Architektur
und Urbanität. Dazu bedient er sich verschiedener Medien, wie Installation,
Video, Fotografie, Zeichnung und Collage, wobei allerdings oft aus Pappe und
Papier hergestellte Architektur-modelle den Kern dieser Arbeiten ausmachen.
So handelt es sich bei „block“ (2004) um das Pappmodell eines - allerdings
schon verbraucht und zerstört erscheinenden - Wohnturms. Auf die
wesentlichen architektonischen Elemente reduziert und im Aus-stellungsraum
ohne ersichtliches „Oben und Unten“ aufgehängt, eröffnet dieser dem
Betrachter unge-wöhnliche Ein-, Auf- und Durchblicke. In der Fotoserie
„modell z“ (2004), ebenfalls in der Ausstellung zu sehen, dokumentiert Zwink
ein aus Verpackungs-kartons hergestelltes Stadtmodell, das sich aufgrund
verschiedener Eingriffe in einem ständigen Wand-lungsprozeß von Zerstörung
und Aufbau befindet. Die Videoarbeit „Gajah Mada-Kuruw Majah“ (2003)
ent-stand hingegen in den realen Straßen Jakartas in Indonesien. Aber auch
hier wird ein ungewohnter Blick auf die Bewegungen innerhalb städtischer
Strukturen geworfen.


Dauer der Ausstellung: 19. Mai bis 09. Juli 2004

Montag bis Freitag 9-13 Uhr Samstag 11-14 Uhr und nach Vereinbarung. An
Sonn- und Feiertagen geschlossen.

Kunststiftung Baden-Württemberg
Gerokstraße 37, 70184
Stuttgart U 15,
Haltestelle „Stafflenbergstraße“
email:
http://www.kunststiftung.de


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