Von Karin Hinterleitner am 12. Dezember 2003 um 16:29

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Dienstag, 20. Januar 2004, 20 Uhr
über die Lesesucht im 18. Jahrhundert
Reinhard Wittmann
Vortrag
Mit der Stuttgarter Antiquariatsmesse und der Antiquaria in Ludwigsburg wird
die Region alljährlich, jeweils im Januar, zu einem Mekka der Büchersammler
aus aller Welt. Aus diesem Anlass spricht Professor Reinhard Wittmann über
das Lesen im 18. Jahrhundert als Lust und Laster - unter besonderer
Berücksichtigung der württembergischen Verhältnisse: Lesewut, Leseseuche, ja
sogar Leserevolution - offenbar konnte auch vor gut 200 Jahren von heiler
Medienwelt keine Rede sein. Moral und Sitte waren bedroht, weil
Bürgerstöchter und -söhne hemmungslos der Lektüre frönten. Reinhard Wittmann
befasst sich mit einem amüsanten Kapitel aus der Geschichte des
Lesepublikums in Deutschland. überraschende Parallelen zum Medienkonsum der
Gegenwart sind dabei nicht ausgeschlossen. Wittmann ist Leiter der
Literaturabteilung des Bayrischen Rundfunks, Professor für
Buchhandelsgeschichte an der Universität München sowie Vorsitzender der
Gesellschaft der Bibliophilen.
In Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Antiquariatsmesse und der Antiquaria
in Ludwigsburg
Eintritt: € 6,-/4,50
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Dienstag, 27. Januar, 20 Uhr (19 Uhr am Friedhof)
Veranstaltungsreihe
Hoppenlau-Friedhof IV
Joachim Kalka über Wolfgang Menzel
Vortrag
Wolfgang Menzel (1798 - 1873), Redakteur der Cottaschen Literaturbeilage von
1826 bis 1849 und später freier Schriftsteller in Stuttgart mit eigenem
"Literaturblatt" (1852 - 1869), war lange der einflussreichste deutsche
Kritiker seiner Zeit. Dieser Experte der reaktionär intervenierenden Kritik,
Verhöhner Goethes und Denunziant des "Jungen Deutschland", ist heute fast
nur noch aus den sardonischen Gegenschriften Heines und Börnes bekannt; er
verdient eingehende Betrachtung als Schlüsselfigur der
ästhetisch-politischen Debatten des Jahrhunderts.
Joachim Kalka, geboren 1948, lebt als übersetzer und Kritiker in Stuttgart.
Vor der Veranstaltung kann, gemeinsam mit Joachim Kalka, der Grabstein
Menzels besichtigt werden; Treffpunkt am Haupteingang des Friedhofs
(Hegel-Saal) um 19 Uhr!
Eintritt: € 6,-/4,50
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Gastveranstaltungen


Montag, 19. Januar 2004, 19.30 Uhr
Biophotonenfeld - Neues Lebenslicht auf alle Systeme
Fritz-Albert Popp
Direktor Internationales Institut für Biophysik, Neuss
Die Biophotonen-Forschung - die Erforschung der extrem schnellen und
komplexen Kommunikationsmöglichkeiten durch Licht * avancierte in den
letzten Jahren zu einer der interessantesten Hoffnungen für die Zukunft der
Wissenschaften - von der Medizin bis zur Qualitätssicherung. Prof. Dr.
Fritz-Albert Popp, ihr bekanntester Protagonist, leitet aus deren
Ergebnissen revolutionäre Konsequenzen für die Zukunft von Politik,
Wirtschaft und Wissenschaft ab.
Veranstalter: Club of Budapest, Breuninger Stiftung, IZKT Stuttgart,
Literaturhaus
Eintritt frei

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Montag, 26. Januar 2004, 19.30 Uhr
Die politische ökonomie des Terrorismus
Harald Schumann
Wirtschaftsjournalist, Der Spiegel
Der Autor des Bestsellers *Die Globalisierungsfalle" analysiert die
Funktionsweise und Logik der heutigen Weltwirtschaft und Finanzwelt sowie
die Funktionsweise der politischen Institutionen, die die Prinzipien und
Rahmenbedingungen der Globalisierung formt, wie WTO, IWF und Weltbank. Und
er formuliert Forderungen an eine nachhaltige und gerechte Form der
Globalisierung.
Veranstalter: Club of Budapest, Breuninger Stiftung, IZKT Stuttgart,
Literaturhaus
Eintritt frei


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