Von Karin Hinterleitner am 07. Oktober 2004 um 17:05

HARTWARE MEDIEN KUNST VEREIN AUS DORTMUND AUSGEZEICHNET

Der hartware medien kunst verein wurde mit dem "Innovationspreis" des Fonds
Soziokultur ausgezeichnet und erhält den Hauptreis in Höhe von 10.000 Euro.

Ausgezeichnet wird damit die Ausstellung "games. Computerspiele für
KünstlerInnen", die von Oktober bis November 2003 in der neuen PhoenixHalle
auf dem stillgelegten Hochofenwerk Phoenix West in Dortmund-Hörde stattfand.

2003 wurde die Ausstellung, die von Tilman Baumgärtel
(Medienwissenschaftler, Berlin/Manila) konzipiert und gemeinsam mit Hans D.
Christ und Iris Dressler (hartware) kuratiert wurde, bereits durch die
Deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes (AICA) zur
"besonderen Ausstellung des Jahres 2003" gekürt.

Darüber hinaus wurden Hans D. Christ und Tilman Baumgärtel in Folge der
"games" Ausstellung als Ko-Kuratoren der 3 Medienkunstbiennale in Seoul,
media_city_seoul, für die Sektion "Computerspiele" eingeladen.


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Aus der Pressemitteilung des Fonds Soziokultur
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HARTWARE MEDIEN KUNST VEREIN AUS DORTMUND AUSGEZEICHNET

Fonds Soziokultur vergibt Innovationspreis

Zum zweiten Mal hat der Fonds Soziokultur seinen Innovationpreis
ausgelobt, der mit einem Preisgeld von insgesamt 18.000 Euro
verbunden ist. Die Ausschreibung richtete sich diesmal an Projekte, die
sich auf innovativer Weise der kreativen Produktion, Präsentation und
Vermittlung Neuer Medien widmen. 16 Projekte aus ganz Deutschland
wurden für den "Innovationspreis Soziokultur" nominiert.

Das Kuratorium des Fonds hat alle Projekte ausführlich begutachtet und
drei Preisträger ausgewählt:

Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis erhält der Verein hartware medien
kunst verein aus Dortmund für das Ausstellungsprojekt "games. Computerspiele
für KünstlerInnen".

Nach Auffassung der Jury ist es mit diesem Projekt in herausragender
Weise gelungen, Computerspiele künstlerisch zu bearbeiten und dadurch
den Bezug zwischen Medienkunst und Jugendkulturen herzustellen.

Den zweiten Preis erhält der Verein "Pädagogische Aktion/Spielkultur"
aus München für das Projekt "PL@TONS CAVE TOD@Y". Diese interaktive
Installation ist ein überzeugendes Beispiel dafür, wie ein altes
Thema mit Hilfe Neuer Medien kultur- und medienpädagogisch aufgegriffen und
aktualisiert werden kann.

Das Medienzentrum Parabol aus Nürnberg erhält den dritten Preis für das
Projekt "Tatort Nürnberg", einer Entwicklung und experimentellen Erprobung
eines internetgestützten Stadtspieles im virtuellen und realen Raum.

Die Jury zeigte sich sehr beeindruckt davon, wie in den nominierten
Projekten erfolgreich das Potenzial der Neuen Medien auch für neue
soziokulturelle Angebots- und Aktionsformen nutzbar gemacht worden ist. »Die
Neuen Medien sind in der Soziokultur angekommen« lautete das Resümee der
Jury-Vorsitzenden, Anne Schulz, nach der Auswahlentscheidung.Die öffentliche
Verleihung des "Innovationspreises Soziokultur" findet voraussichtlich
Anfang November 2004 in Dortmund statt.

Der Fonds Soziokultur wurde 1988 gegründet und fördert aus Mitteln der
Kulturstiftung des Bundes modellhafte soziokulturelle Projekte. Damit
will der Fonds Soziokultur einen bundesweiten Wettbewerb um die
besten Projektideen ermöglichen.
Bonn, 29. September 2004


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