Von Karin Hinterleitner am 19. Februar 2004 um 15:17

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
[mailto:]Im Auftrag von Konstantin
Adamopoulos
Gesendet: Donnerstag, 19. Februar 2004 14:41


Mein Tipp (neben dem aktuellen Programm von http://www.dasTAT.de):

Faust I und II, ungekürzt im Goetheanum ­

Die Intensität dieses Aufführungsortes sowie die Publikumsnähe durch
eingebundene Workshops mit den Künstler-/Tänzer-/SchauspielerInnen können
Vorbildcharakter haben für die ansonsten bei uns oft kränkelnde
Theaterbranche.

Ab April 2004 wird wieder das komplette Drama von Johann Wolfgang von Goethe
im Goetheanum bei Basel gegeben, wo es übrigens 1938 als zusammenhängende,
ungekürzte Fassung uraufgeführt wurde und seither regelmäßig, zuletzt im
Goethejahr 1999, so gespielt wird.

Wie 2003 selbst bei der achttägigen Aufführung der vier Mysteriendramen des
Reformers und Goetheforschers Rudolf Steiner erlebt, gibt es im Goetheanum
üblicherweise einen phänomenalen Service, der auch unseren oft ratlosen
Schauspielhäusern ungeahnte Publikumsbindungen eröffnen würde: An den
Aufführungstagen können die Besucher an mehreren Workshops mit den
SchauspielerInnen und TänzerInnen zu Sprachgestaltung und an Bewegungskursen
teilnehmen. In konzentrierter wie freudiger Atmosphäre war es möglich, durch
ausgewählte Passagen aus dem Stück in einstimmenden übungen und durch das
direkte Erleben der Aufführenden intensiv an deren Intensionen herangeführt
zu werden. Damit ließ sich ein neuer Zugang zur Thematik des Stücks finden,
das in Fortführung und übertragung das Faustische Motiv glaubhaft und
treffend bis in den heutigen Büroalltag (im 4. Drama zu Kunst und
Wirtschaft!!) hinein weiter führt. Gleichermaßen ergaben sich mir neue
Vorstellungen zur Aufführungspraxis. Zu dieser Belebung trugen auch die
täglichen Einführungsvorträge bei.

Faust I und II wird also (auf das Kurs- und Vortragsangebot achten!!)
sicher ein schönes Erlebnis. Premiere 1. April

Weiterführende Informationen unter:
http://www.faust-goetheanum.ch/

In unmittelbarer Nähe, im Haus Duldeck, darf ich bis 28.August 2004 eine
Ausstellung mit 46 Künstlerportraits von Barbara Klemm im Rudolf Steiner
Archiv zeigen
(Tel. ++41-61-706 82 10).

Vernissage der Ausstellung: Freitag, 26.März, 19 Uhr.
Ansprache Christoph Doswald, Zürich

Mit viele Grüßen
Konstantin Adamopoulos


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