Von N0name  am 19. Juni 2009 um 18:07

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0-| n0name nachrichten #140 Fr., 19.06.2009 17:54 CET

*Inhalt/Contents*

1. Debord - La Société du spectacle.srt als .txt 4
2. verteidigt das Portal der Fantasie
aus: _3000/futuristische Phantasmen und aktuelle Fantasien
der Technokultur 3.2_ (Fortsetzung aus nn #139 und letzter Teil)

32 KB, ca. 17 DIN A4-Seiten

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1.

Debord - La Société du spectacle.srt als .txt 4


698
00:41:51,729 --> 00:41:54,755
als Zeit des Konsums von Bildern

699
00:41:54,868 --> 00:41:55,806
im engen Sinn

700
00:41:55,935 --> 00:41:58,232
zugleich als Bild des Konsums der Zeit

701
00:41:58,377 --> 00:42:00,226
in ihrer ganzen Weite.

702
00:42:00,381 --> 00:42:02,743
Die Zeit des Konsums von Bildern,

703
00:42:02,838 --> 00:42:04,797
dem Medium aller Waren,

704
00:42:04,940 --> 00:42:06,695
ist untrennbar das Feld,

705
00:42:06,861 --> 00:42:09,674
auf dem die Instrumente des Spektakels ihre volle Wirkung ausüben,

706
00:42:09,806 --> 00:42:12,388
und das Ziel, das diese Instrumente global

707
00:42:12,483 --> 00:42:14,790
als Ort und zentrale Gestalt

708
00:42:14,951 --> 00:42:17,687
aller besonderen Arten des Konsums darstellen.

709
00:42:18,821 --> 00:42:21,413
Das gesellschaftliche Bild des Zeit-Konsums

710
00:42:21,537 --> 00:42:24,458
wird seinerseits ausschließlich beherrscht

711
00:42:24,576 --> 00:42:27,219
von den Momenten der Freizeit und der Ferienzeit,

712
00:42:27,387 --> 00:42:29,797
Momenten, die lediglich dargestellt werden auf Distanz

713
00:42:29,914 --> 00:42:31,742
und repräsentiert als Postulate des zu Begehrenden,

714
00:42:31,860 --> 00:42:34,395
wie alle spektakuläre Ware.

715
00:42:34,655 --> 00:42:37,521
Diese Waren werden hier ausdrücklich

716
00:42:37,616 --> 00:42:39,560
als Momente des wirklichen Lebens ausgegeben,

717
00:42:39,706 --> 00:42:42,740
deren zyklische Wiederkehr es abzuwarten gilt.

718
00:42:43,080 --> 00:42:45,934
Doch selbst in diesen dem Leben zugewiesenen Momenten

719
00:42:46,174 --> 00:42:47,812
ist es noch das Spektakel,

720
00:42:47,922 --> 00:42:49,969
das sich zur Schau und zur Reproduktion stellt

721
00:42:50,047 --> 00:42:52,641
und dadurch eine noch stärkere Intensität erreicht.

722
00:42:52,858 --> 00:42:55,799
Was als das wirkliche Leben vorgestellt wurde,

723
00:42:56,011 --> 00:42:57,435
erweist sich einfach als das Leben,

724
00:42:57,580 --> 00:43:00,860
das noch wirklicher spektakulär ist.

725
00:43:01,462 --> 00:43:05,477
Während der Konsum der zyklischen Zeit der alten Gesellschaften

726
00:43:05,667 --> 00:43:08,927
mit der wirklichen Arbeit dieser Gesellschaften übereinstimmte,

727
00:43:09,092 --> 00:43:11,029
steht der pseudo-zyklische Konsum

728
00:43:11,162 --> 00:43:14,593
der entwickelten Ökonomie im Widerspruch

729
00:43:14,836 --> 00:43:18,394
zu der abstrakten unwiederbringlichen Zeit ihrer Produktion.

730
00:43:18,925 --> 00:43:20,948
Während die zyklische Zeit

731
00:43:21,056 --> 00:43:24,428
die wirklich erlebte Zeit der unbeweglichen Illusion war,

732
00:43:24,557 --> 00:43:26,018
ist die spektakuläre Zeit

733
00:43:26,152 --> 00:43:31,262
die illusorisch erlebte Zeit der sich verändernden Wirklichkeit.

734
00:43:31,632 --> 00:43:35,702
Was stets neu im Produktionsprozess der Dinge ist,

735
00:43:35,831 --> 00:43:38,033
findet sich nicht im Konsum wieder,

736
00:43:38,191 --> 00:43:40,970
der die erweiterte Wiederkehr des Gleichen bleibt.

737
00:43:41,152 --> 00:43:45,089
Weil die tote Arbeit weiterhin über die lebendige Arbeit herrscht,

738
00:43:45,214 --> 00:43:48,947
herrscht in der spektakulären Zeit die Vergangenheit über die
Gegenwart.

739
00:43:51,647 --> 00:43:55,470
Als andere Seite des Mangels des allgemeinen geschichtlichen Lebens

740
00:43:55,583 --> 00:43:58,662
hat das individuelle Leben noch keine Geschichte.

741
00:43:59,339 --> 00:44:01,000
Die Pseudoereignisse,

742
00:44:01,034 --> 00:44:04,229
die sich in der spektakulären Dramatisierung drängen,

743
00:44:04,354 --> 00:44:07,599
sind nicht von denjenigen erlebt worden, die über sie informiert sind;

744
00:44:07,763 --> 00:44:08,886
und außerdem

745
00:44:08,943 --> 00:44:12,819
gehen sie in der Inflation ihres beschleunigten Ersatzes verloren

746
00:44:12,964 --> 00:44:16,282
mit jedem Pulsschlag der spektakulären Maschinerie.

747
00:44:16,478 --> 00:44:19,735
Andererseits steht das, was wirklich erlebt wurde,

748
00:44:19,913 --> 00:44:21,175
in keiner Beziehung

749
00:44:21,288 --> 00:44:24,344
zu der offiziellen unwiederbringlichen Zeit der Gesellschaft,

750
00:44:24,540 --> 00:44:26,320
und in direktem Gegensatz

751
00:44:26,421 --> 00:44:28,636
zu dem pseudo-zyklischen Rhythmus

752
00:44:28,782 --> 00:44:31,272
des konsumierbaren Nebenprodukts dieser Zeit.

753
00:44:31,728 --> 00:44:35,138
Dieses individuell Erlebte des getrennten täglichen Lebens

754
00:44:35,267 --> 00:44:36,868
bleibt ohne Sprache,

755
00:44:37,035 --> 00:44:38,263
ohne Begriff,

756
00:44:38,387 --> 00:44:40,972
ohne kritischen Zugang zu seiner eigenen Vergangenheit,

757
00:44:41,098 --> 00:44:42,854
die nirgendwo aufbewahrt ist.

758
00:44:43,011 --> 00:44:45,043
Es wird nicht mitgeteilt.

759
00:44:45,255 --> 00:44:47,412
Es ist unbegriffen und vergessen

760
00:44:47,554 --> 00:44:50,469
zugunsten der falschen spektakulären Erinnerung

761
00:44:50,566 --> 00:44:52,490
an das Undenkwürdige.

762
00:44:53,750 --> 00:44:57,124
So geht´s nunmal zu mit Freunden, einen verlieren, einen finden.

763
00:44:58,041 --> 00:45:00,010
Spielen Sie etwas für mich, Mr. Guitar.

764
00:45:00,868 --> 00:45:02,599
Etwas bestimmtes?

765
00:45:03,742 --> 00:45:06,081
Etwas mit viel Liebe darin.

766
00:45:06,489 --> 00:45:10,498
Der lässt das Spielen noch sein, wenn er ausgestreckt auf dem
Würfeltisch liegt.

767
00:45:10,659 --> 00:45:12,374
Was stört denn den komischen Mann?

768
00:45:12,662 --> 00:45:14,457
Keine Ahnung. Was ist dein Problem, Kid?

769
00:45:14,619 --> 00:45:16,414
Ich hab kein Problem, aber er.

770
00:45:17,757 --> 00:45:21,575
Einer fremden Frau den Hof machen, kann einem Mann viel Kummer
bereiten.

771
00:45:22,560 --> 00:45:24,245
Sind Sie eine fremde Frau?

772
00:45:24,378 --> 00:45:25,690
Eigentlich nur für Fremde.

773
00:45:25,868 --> 00:45:27,696
Was geht zwischen euch beiden vor?

774
00:45:27,941 --> 00:45:29,962
Nur was Sie sehen, mein Freund

775
00:45:30,638 --> 00:45:33,359
Ooh, da dürften Sie sich wohl den falschen Ort ausgesucht haben,
Mister.

776
00:45:33,505 --> 00:45:36,092
Die Dame hat nach mir gerufen, nicht Sie.

777
00:45:37,700 --> 00:45:39,480
Fällt Kopf, bring ich Sie um, Mister;

778
00:45:39,668 --> 00:45:41,711
fällt Adler, können sie ihr was vorspielen.

779
00:45:49,358 --> 00:45:50,803
Spielen Sie mir was vor.

780
00:46:12,957 --> 00:46:14,457
Spielen Sie was anderes.

781
00:46:15,981 --> 00:46:17,258
Das Spektakel,

782
00:46:17,461 --> 00:46:20,025
als gegenwärtige gesellschaftliche Organisation

783
00:46:20,138 --> 00:46:22,936
der Lähmung von Geschichte und Erinnerung,

784
00:46:23,082 --> 00:46:24,751
des Verzichtes auf die Geschichte,

785
00:46:24,862 --> 00:46:27,348
der sich auf der Grundlage der geschichtlichen Zeit erhebt,

786
00:46:27,526 --> 00:46:30,271
ist das falsche Bewusstsein der Zeit.

787
00:46:30,822 --> 00:46:32,385
Unter den erscheinenden Moden,

788
00:46:32,530 --> 00:46:36,004
die einander gegenseitig aufheben und an der flüchtigen

789
00:46:36,150 --> 00:46:38,502
Oberfläche der betrachteten pseudo-zyklischen Zeit neubilden,

790
00:46:38,632 --> 00:46:40,431
liegt der große Stil der Epoche

791
00:46:40,641 --> 00:46:44,220
stets in dem, was sich nach der einleuchtenden

792
00:46:44,382 --> 00:46:47,179
und geheimen Notwendigkeit der Revolution richtet.

793
00:46:53,984 --> 00:46:56,008
Mitternacht nahte.

794
00:47:03,172 --> 00:47:06,050
Nun also, da ich nicht der Liebhaber sein kann und

795
00:47:06,195 --> 00:47:09,850
Bezauberer dieser schönrednerischen Zeiten,

796
00:47:10,205 --> 00:47:13,665
habe ich beschlossen, der Negative zu sein,

797
00:47:13,982 --> 00:47:17,523
der Spielverderber dieses eitlen Tageslärms.

798
00:47:19,800 --> 00:47:26,000
Das ist mein bester Freund Omar, Mrs. Poppy Smith.

799
00:47:26,000 --> 00:47:30,000
Und Sie? Sind Sie ein Ägyptischer Geschäftsmann ?

800
00:47:30,000 --> 00:47:36,172
Nein, ich bin Arzt, Doktor Omar, aus Shanghai ... und Gomorra.

801
00:47:36,207 --> 00:47:42,292
Verwandt mit dem Dichter Omar? »Ein Band Gedichte unter dem
Blattwerk ...

802
00:47:50,000 --> 00:47:55,857
... ein Brot, ein Krug Wein, und du an meiner Seite: singend in der
Wildnis«

803
00:47:58,674 --> 00:48:02,674
Sie sagten Doktor Omar. Doktor von was?

804
00:48:03,000 --> 00:48:04,782
Doktor von nichts, Mrs. Smith.

805
00:48:04,817 --> 00:48:09,429
Es klingt wichtig und verletzt niemand, im Unterschied zu den meisten
Ärzten.

806
00:48:26,222 --> 00:48:29,336
Und Ihr Burnus, ist der so echt wie Ihr Titel ?

807
00:48:30,222 --> 00:48:32,180
Wo sind Sie denn geboren ?

808
00:48:34,181 --> 00:48:38,409
Meine Geburt ereignete sich bei Vollmond, auf den Dünen nahe Damaskus.

809
00:48:39,934 --> 00:48:42,000
Mein Vater war armenischer Tabakhändler und weit weg.

810
00:48:42,999 --> 00:48:46,777
und meine Mutter, je weniger von ihr zu sprechen je besser:

811
00:48:47,778 --> 00:48:52,519
halb französisch, halb verloren im Staub der Zeiten.

812
00:48:53,554 --> 00:48:57,015
Letztlich bin ich ein echter Mischling.

813
00:48:57,616 --> 00:48:59,275
Ich bin der ganzen Erde verbunden,

814
00:49:00,111 --> 00:49:02,665
und nichts menschliches

815
00:49:02,777 --> 00:49:04,666
ist mir fremd.

816
00:49:07,567 --> 00:49:10,067
Dann können Sie mir sicher erklären, wieso unsere Freunde plötzlich
verschwunden sind.

817
00:49:11,000 --> 00:49:13,668
Wir sind allein, seit dem Moment, da ich Sie erblickte.

818
00:49:20,226 --> 00:49:22,339
Das Nachdenken über die Geschichte ist

819
00:49:22,517 --> 00:49:25,395
nicht zu trennen von dem Nachdenken über die Macht.

820
00:49:25,683 --> 00:49:27,821
Griechenland war dieser Moment,

821
00:49:27,983 --> 00:49:30,441
in dem die Macht und deren Veränderung

822
00:49:30,587 --> 00:49:32,382
diskutiert und begriffen wurden,

823
00:49:32,562 --> 00:49:35,489
die Demokratie der Herren der Gesellschaft.

824
00:49:35,659 --> 00:49:38,843
Hier bestand das Gegenteil der Bedingungen, die

825
00:49:39,027 --> 00:49:41,099
der despotische Staat kannte, in dem die Macht

826
00:49:41,177 --> 00:49:43,860
stets nur mit sich selbst abrechnete

827
00:49:43,990 --> 00:49:46,004
im unzugänglichen Dunkel

828
00:49:46,101 --> 00:49:48,333
seines konzentriertesten Punktes,

829
00:49:48,602 --> 00:49:50,598
durch die Palastrevolution,

830
00:49:50,760 --> 00:49:52,918
die der Erfolg wie der Misserfolg

831
00:49:53,145 --> 00:49:55,674
gleichermaßen der Diskussion entziehen.

832
00:49:56,000 --> 00:50:00,000
In der Chronik des Nordens handeln die Menschen schweigend,

833
00:50:00,040 --> 00:50:03,800
sie führen Krieg, sie schließen Frieden, aber sie sprechen es nicht
selber aus

834
00:50:03,840 --> 00:50:07,600
(und die Chronik gewährt uns nicht den zusätzlichen Vorteil es uns zu
sagen),

835
00:50:07,640 --> 00:50:11,441
warum sie den Krieg machen, aus welchen Gründen sie den Frieden machen;

836
00:50:11,481 --> 00:50:15,300
in der Stadt, am Hofe des Fürsten, da gibt es nichts zu vernehmen,
alles schweigt;

837
00:50:15,340 --> 00:50:19,000
alle tagen bei verschlossenen Pforten und beraten für sich selbst;

838
00:50:19,040 --> 00:50:22,837
da öffnen sich die Pforten, die Männer kommen heraus um auf dem
Schauplatz zu erscheinen,

839
00:50:22,887 --> 00:50:26,660
sie treten dort auf diese oder jene Weise in Aktion, aber sie handeln
schweigend.

840
00:50:26,700 --> 00:50:30,500
Sergei Michailowitsch Solowjow, Russische Geschichte von den ältesten
Zeiten

841
00:50:32,124 --> 00:50:35,055
Wenn die unerklärte dürre Chronologie

842
00:50:35,185 --> 00:50:38,392
der vergötterten Macht, die zu ihren Dienern spricht,

843
00:50:38,604 --> 00:50:41,604
und die nur verstanden werden will als irdische Ausführung

844
00:50:41,718 --> 00:50:43,250
der Gebote des Mythos,

845
00:50:43,336 --> 00:50:45,052
überwunden werden kann

846
00:50:45,218 --> 00:50:47,706
und zur Bewussten Geschichte wird,

847
00:50:47,911 --> 00:50:51,373
muss die wirkliche Teilnahme an der Geschichte

848
00:50:51,520 --> 00:50:54,365
von umfassenden Gruppen erlebt worden sein.

849
00:50:55,627 --> 00:50:57,863
Aus dieser praktischen Kommunikation

850
00:50:58,022 --> 00:51:00,540
zwischen denjenigen, die sich anerkannt haben

851
00:51:00,802 --> 00:51:03,303
als die Besitzer einer einzelnen Gegenwart,

852
00:51:03,532 --> 00:51:07,068
die den qualitativen Reichtum der Ereignisse

853
00:51:07,182 --> 00:51:08,408
als ihre Tätigkeit

854
00:51:08,524 --> 00:51:11,555
und als den Ort, worin sie standen -ihre Epoche-, erfuhren,

855
00:51:11,744 --> 00:51:15,528
entsteht die allgemeine Sprache der geschichtlichen Mitteilung.

856
00:51:16,216 --> 00:51:19,209
Diejenigen, für die die unwiederbringliche Zeit existiert hat,

857
00:51:19,339 --> 00:51:20,892
entdecken in ihr zugleich

858
00:51:21,018 --> 00:51:23,601
das Denkwürdige und das Drohen des Vergessens:

859
00:51:23,726 --> 00:51:26,693
»Herodot aus Halikarnass legt hier die Ergebnisse

860
00:51:26,841 --> 00:51:28,263
seiner Untersuchung vor,

861
00:51:28,425 --> 00:51:31,825
damit die Zeit nicht die Werke der Menschen auslöscht ...«

862
00:51:46,238 --> 00:51:48,517
- Guten Abend, York.
- Guten Abend, Sir.

863
00:51:48,632 --> 00:51:50,281
Wie wärs mit ner Tasse Kaffee ?

864
00:51:51,128 --> 00:51:53,760
Bereite Sie sich darauf vor, den ganzen Winter zu bleiben,

865
00:51:54,435 --> 00:51:56,859
den ganzen kommenden Winter falls nötig.


weiter im n0name newsletter #141

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2.

verteidigt das Portal der Fantasie

(Fortsetzung aus n0name newsletter #139)


#von Technik, sondern um ein Gefuege, das auch die technischen Faehig-
keiten, die Ausbildung von Ingenieuren und Informatikern, die Politik
und Oekonomie der Technik, ihre sozialen wie kulturellen Bedeutun-
gen und selbstverstaendlich auch die Wissenschaften und Kuenste mit
ihren Institutionen umfasst.# Technologie ist in besonderer Weise mit
dem verbunden, was man Fortschritt nennt, und insofern auch mit der
Macht. Auf dem derzeitigen Niveau stehen der Computer und weltum-
spannende Datenleitungen mit ihren Knotenpunkten im Mittelpunkt.
Sowohl die einzelne Maschine zur Verarbeitung, Speicherung und
Aussendung von Daten als auch ihre weltweiten Verbindungen sind
Systeme der Berechnung. Es sind Systeme in der Tradition der Me-
chanik, auch wenn sie mit noch so hochleistungsfaehiger Elektronik
und Programmen arbeiten. Denn mechanische Systeme zeichnen sich
dadurch aus, dass die in ihnen ablaufenden Prozesse formalisierbar
sind - ganz gleich, ob es sich um analoge oder digitale Vorgaenge
han-delt. [24]
Auch die kuenstlerische Praxis besitzt in verschiedenen Ausprae-
gungen formalisierbare Dimensionen. Diese sind erlernbar und lehr-
bar. Man kann sie in Sprache ausdruecken und in anderen Zeichenfor-
mationen mit hohem Ordnungscharakter. Man kann sie strategisch
entwickeln und erproben. Insofern kann man vom kuenstlerischen Ex-
periment sprechen. Deshalb kann ein Atelier mit vorwiegend technolo-
gischer Ausstattung und Ausrichtung auch Laboratorium genannt
werden. In einem Laboratorium wird geforscht, entwickelt, getestet,
verworfen und gewonnen. Solche Taetigkeiten haben mit einer Eigenart
kuenstlerischer Praxis zu tun, die sie mit den Naturwissenschaften
und der Industrie teilt. Nur hat sie fuer die Kunst ungleich
groeszeres Gewicht, fuer viele macht sie sogar Kunst erst aus: die
Intuition, die Anschauung. Sie ist eng verbunden mit der wichtigsten
Energiequelle kuenstlerischer Praxis, naemlich der Einbildungskraft.
Formalisierbarkeit und Berech-nung einerseits, #Intuition# und
Einbildungskraft andererseits bilden die Pole des Mixtum compositums
Medienkunst mit Blick auf die Taetigkei-ten des Subjekts. Sie als
Pole einer von beiden Seiten bespielbaren Skala zu betrachten,
ist eine Alternative zum Dualismus als bequemer Denk-weise, die
fatal wird, wenn man auf ihm verharrt.

323


Das Feld dessen, was noch als Medienkunst bezeichnet wird, ist ein
Uebungsplatz fuer Mischungen von Heterogenem. Es ist somit auch ein
chaotischer Ort, begreift man Chaos als jenen dynamischen Zu-
sammenhang von Manchfaltigem [25], von Zufall und Notwendigkeit,
der ohne weiteres nicht ueberschaubar ist und aus dem die fuer uns
ver-stehbaren Phaenomene und Prozesse hervorgehen. So zumindest ha-
ben die ersten Schnittstellen-Heuristiker vom 5. bis zum 3. Jahrhun-
dert vor unserer Zeit, Anaxagoras, Empedokles, Demokrit und Epikur,
das Chaos verstanden. Warum sollten wir hinter sie zurueckfallen?
Die kuenstlerische Besetzung von Medienwelten benoetigt Orte, an de-
nen das so verstandene Chaos gepflegt wird, an denen die Taetigkeiten
der Mischung und der Entmischung, des Zerlegens und Zusammenfue-
gens als zu foerdernde Aktivitaeten verstanden werden. In der Zeit
der europaeischen Vormoderne nannte man solche Orte #alchemistische
La-bore#. Nur reiche Fuersten, Koeniginnen oder Kaiser konnten sie
sich leis-ten, in Prag zum Beispiel, in London oder, unter der Obhut
des Vati-kans, in Rom. Sie luden die ungewoehnlichsten Geister
ungeachtet ihrer Herkunft ein, damit sie aus der Naehe teilhaben
konnten an der Arbeit am Unmoeglichen. Denn der lange Weg von
der Teilung der _prima mate-ria_ ueber die verschiedenen
Mischungsverhaeltnisse zur _Projektion_, der letzten Stufe des
alchemistischen Prozesses, in dem die Verwandlung des Gemeinen ins
Edle stattfinden sollte, war nichts anderes als der Ver-such,
Unmoegliches moeglicher zu machen. Diese Orte waren nicht von
Dauer. Sie zeugten nicht von derselben Ewigkeit wie die Saeulenhallen
der Akademien oder Universitaeten. Es waren Orte der Passage, der
Ueberraschung, des Aufbruchs und des Abbruchs, der Zuflucht. Ging
den Regenten das Geld aus oder entpuppten sich die eingeladenen
Zau-berlehrlinge als Scharlatane und nichtsnutzige Betrueger, wurde
ihnen schon einmal ein Ohr abgeschnitten, landeten sie im Kerker
oder wur-den im besten Fall einfach zurueck auf die unsichere
Strasze geschickt, von der aus sie den naechsten laboratoriellen Ort
ansteuerten, der ihnen guenstige Aufnahme zu gewaehren versprach.
Die Bedingungen fuer die zeitgenoessischen Labore experimenteller Er-
forschung von Medienwelten in Berlin, Karlsruhe oder Koeln, im japa-
nischen Ogaki-shi oder in Barcelona, in Budapest oder Moskau haben

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sich geaendert, nicht aber die prinzipiellen Beweggruende fuer ihre
Ein-richtung oder ihren Ausbau. Hinter den modernen, gut
ausgestatteten Entwicklungsstaetten der Gegenwart stecken vonseiten
der Einrichter die Hoffnung und die Strategie, dass es den
zeitgenoessischen Zauber-lehrlingen, den Ingenieuren, Programmierern
und Kuenstlern gelingen moege, aus dem Digitalen Gold werden zu
lassen. Einmal etabliert, ent-wickelten die Institute allerdings ihre
eigene Dynamik. Ihr Personal liesz sich nicht einfach zur
ergonomischen Gestaltung dessen benut-zen, was die Politik Zukunft
der Informationsgesellschaft nannte. Wenn die Bewegungsspielraeume
fuer das Sperrige, das nicht ohne wei-teres Hineinpassende, das
Fremde geringer werden, kommt es auf den Versuch an, #das Moegliche
mit seinen eigenen Unmoeglichkeiten zu kon-frontieren# und es damit
aufregender und lebenswerter zu machen. Mit eigenwilligen Projekten
operativer Netzpraxis, der Erkundung neuer Formen kinematographischen
oder videographischen Erzaehlens, der Oeffnung experimenteller
akustischer Raeume, der Verschiebung des Kuenstlerischen in die
Maschinen hinein bis zur Grenze des Ertraeg-lichen, der Ergruendung
von Apparaten, nach denen niemand fragte, oder der Verbindung
performanter Praxen, fuer die es noch keine Buehnen gab, traten sie
in Verhaeltnisse der Reibung und der Spannung zu ihrem Auftrag. Dass
dieser in der Regel nicht explizit formuliert worden ist, macht ihren
Bewegungsspielraum aus. Wirklich fehlschlagen kann der Versuch nicht.
Das Scheitern war schon den Alchemisten nicht fremd. Nicht etwa, weil
sie besondere Lust an dieser Qualitaet von Erfah-rung gehabt haetten,
sondern weil die Projekte, die sie sich immer wie-der aufs Neue
vornahmen, grosz genug waren, damit das Scheitern in Wuerde
stattfinden konnte.
#Der franzoesische Maler Pierre Klossowski, der mit seiner Trilogie
zu den Gesetzen der Gastfreundschaft auch als philosophischer Schrift-
steller beruehmt wurde, schrieb um 1970 eine bemerkenswerte Oekono-
mie, die erst in den 1990ern veroeffentlicht wurde. Darin offeriert
er eine Aufloesung fuer den im Mixtum compositum enthaltenen Konflikt.
Er kehrt die Klage der Kulturpessimisten von der Kapitalisierung und
damit auch der Mechanisierung der Koerper um, indem er den
mensch-liehen Leib als Tauschobjekt, als "lebende Muenze" ins Spiel
bringt. Be-#

325


#freit von den unmittelbaren und zielgerichteten Zwaengen der Repro-
duktion, koenne der so konzipierte Koerper zum souveraen Handelnden
werden. Dem Experiment spricht Klossowski in seiner Oekonomie eine
besondere Bedeutung zu. Die Geraetefabrikation werde immer wieder
mit ihrer "zeitweiligen Unfruchtbarkeit" konfrontiert. Diese trete
"um so deutlicher hervor, als der beschleunigte Rhythmus der
Fabrikation unablaessig dazu zwingt, der Ineffizienz (in den
Produkten) vorzubeu-gen - wogegen ihr keine andere Zuflucht zu Gebote
steht als die Ver-schwendung. Das Experiment, das der Effizienz als
Bedingung voraus-geht, setzt den verschwenderischen Irrtum voraus.
Experimentell zu erproben, was im Blick auf eine rentable Operation
herstellbar ist, laeuft darauf hinaus, das Risiko der Unfruchtbarkeit
des Produkts zu elimi-nieren, um den Preis der Verschwendung von
Material und mensch-licher Kraft (Herstellungskosten).# [26]
Die an-archaeologische Suchbewegung ist auch als ein Plaedoyer da-
fuer zu verstehen, die Orte offen zu lassen, die Gastfreundschaften
fuer das Experiment gewaehren, und moeglicherweise noch mehr davon
ein-zurichten. Die Grundlage dafuer, dass sie funktionieren koennen,
sind nicht nur groszzuegige Gastgeber, fuer die Verschwendung
im Kuenstleri-schen kein Versagen ist, sondern Zeichen von
Souveraenitaet und Staerke. Das Plaedoyer enthaelt allerdings auch
die Forderung nach solchen Gaes-ten, fuer die kuenstlerische Praxis
mit und in den Medienwelten mehr ist
als nur die geschickt verpackte Bestaetigung dessen, was wir
ohnehin bereits kennen, was uns langweilt und was der Harmonisierung
des noch nicht Harmonisierten sowie der Bequemlichkeit dient: nach
Gaes-ten, die die Einladung zum Experiment als eine Aufforderung
begrei-fen, an der Unmoeglichkeit der perfekten Schnittstelle des
Empedokles von Agrigent weiterzuarbeiten. Unter diesem Gesichtspunkt
machte sogar die Rede von der virtuellen Welt Sinn. Die Bereitschaft
zur eige-nen Verschwendung ist das Geringste, das diese Oekonomie den
Gaesten abverlangen sollte. Darin steckt auch der Trick ihres
Funktionierens. Kuenstlerische Praxis im _Internet_ ist ueberfluessig.
Diejenigen, die sie sich leisten koennen, verdienen ihr Auskommen
_off-line_ oder mit einer zweiten, nicht kuenstlerischen Identitaet
in Form einer produktiven Ar-beit im Netz. Auch die Etablierung
des frei zugaenglichen Betriebssys-

326


tems Linux als Alternative zum industriellen _Microsoft_ folgte
ursprueng-lich der Logik einer solchen Oekonomie. Diejenigen, welche
die Be-triebssoftware kontinuierlich fuer alle Netzbenutzer
erweiterten und verbesserten, taten das in ihrer Restzeit, neben
ihrer Arbeit als ver-sorgte Akademiker oder gut bezahlte
Programmierer. Fuer die Genera-tionen von Kuenstlern, die ihre
Arbeiten ausschlieszlich als prozessuale fluechtige Medienwelten
realisieren, verschaerft sich die Situation noch betraechtlich. Olla
Lialina aus Moskau kommt vom Schreiben und vom experimentellen Film.
Von ihren filigranen und engagierten Arbeiten im Netz kann sie nicht
leben, obwohl sie mittlerweile weltweit als Kuenstlerin geachtet ist.
Das Gleiche trifft fuer viele andere zu, fuer ihren Landsmann Alexej
Shulgin, den Belgrader Vuk Cosic oder den Erfinder der _poetry
machine_, David Link. Sie leben in Doppelexistenzen zwischen
solider Arbeit zum Broterwerb und der Erfindung eingreifender
kuenst-lerischer Dynamiken fuer die weltumspannenden Datennetze der
Infor-mation und Kommunikation oder von deren Praesentation auf
interna-tionalen Foren. Der Texaner #Bruce Sterling brachte es 2001
waehrend einer Diskussion in Koeln auf den Punkt, indem er sagte, er
koennte die Zeit und Kraft fuer seine Projekte im Internet nur
deshalb investie-ren, weil der weltweite Verkauf seiner
Science-Fiction-Buecher ihm die Existenzgrundlage dafuer verschaffte.
Als verschwenderische Taetigkeit koennte die kuenstlerische Praxis
auch in den Netzen eine glaenzende Zu-kunft haben.#


Anhang

7. Schlussthesen

[1] So heiszt ein legendaeres Buch Gene Youngbloods von 1971 aus den
Anfaen-gen der kuenstlerischen Verwendung von Computern fuer den Film.
[2] Schulz in einem Brief an Stanislaw-Ignacy Witkiewicz, in: Schulz
1967, Bd. 2,92.
[3] Der Briefwechsel ist enthalten in: Schulz 1967.
[4] Alle Zitate aus: a.a.O., 17-24.
[5] 2001 entdeckte der Schriftsteller Christian Geissler in Drohobycz
die Reste der Wandmalereien wieder, die Schulz im Kinderzimmer des
Sohns des SS-Offiziers anfertigen musste. Durch die Veroeffentlichung
des spektakulaeren Funds wurde etwas aktuell, was ueber Jahrzehnte
durch Schichten der Ver-draengung und des Vergessens unsichtbar
geblieben war. Durch das Droho-bycz des Bruno Schulz zogen sich
Linien der groszen weiten Welt der Kunst, der Wissenschaft und der
Medien. Der Poet Geissler aus dem hohen Norden Deutschlands ist nur
einer von vielen. Der Filmemacher Peter Lilienthal

355


wurde genauso durch Schulz inspiriert wie der Kunsttheoretiker John
Ber-ger oder die Regisseure "The Quay Brothers".
[6] Diese These vertritt auch Lynn Thorodike. Cassirer bezieht sich
hier jedoch auf die Arbeiten James George Frazers aus den ersten
Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, die dieser unter dem Titel
"The Golden Bough" (gekuerzte Ausgabe dt. Der goldene Zweig. Reinbek
1998) veroeffentlichte.
[7] Cassirer 1930, 31.
[8] Ebenda.
[9] Als ersten Ansatz dazu vgl. Roeller/Zielinski 2001, 282-286.
[10] Vgl. ausfuehrlicher: Zielinski 2001, 8-27.
[11] Vgl. zu seiner und Eva Svankmajers kuenstlerischer Arbeit den
ausgezeich-neten Katalog Svankmajer 1997.
[12] Zur Videoentwicklung in Osteuropa vgl. Milev 1993.
[13] Hulten 1968.
[14] Das Buch zur Ausstellung erschien drei Jahre spaeter: Reichardt
1971.
[15] The Shorter Oxford English Dictionary on Historical Principles,
Vol. II. Ox-ford University Press 1993, 1946.
[16] Marc Adrian: "syspot", in: Kelemen/Putar 1971, 167.
[17] "Post-industriell" ist hier nicht im Sinne einer Nach-Zeit zu
verstehen, denn das oekonomische Zentrum ist nach wie vor industriell
basiert. Ich be-nutze den Begriff im Sinne Jean-Luc Godards, der damit
gern auf die Hege-monie der Post bzw. der Gesellschaften der
Telekommunikation fuer die Dis-tribution von Bildern und Toenen nach
dem Zweiten Weltkrieg verweist.
[18] Vgl. den Beitrag Andreas Broeckmanns, "Gesichtswechsel oder:
protobal-kanische Entidentifizierungen", in: Kovats 2000, 364-372,
Zitat 368.
[19] Einen guten Ueberblick enthaelt das Medienpaket "Readme! "‚ hg. v.
nettime, Autonomedla 1999.
[20] Auffaellig in der Tiefenzeit der Medien ist der hohe Anteil von
professionel-len Aerzten. Eine Geschichte des Wechselverhaeltnisses
von Medizin und Me-dien ist meines Wissens noch nicht geschrieben
worden.
[21] Horkheimer 1934, 28.
[22] Deutsche Uebersetzung in: Lyotard 1987, 40.
[23] Debord 1978, das Anfangszitat ist zugleich der Titel von Debords
letztem Film vor seinem Testament (vgl. Debord 1985).
[24] Vgl. dazu hervorragend: Taube 1966.
[25] Lorenz Oken (3. Aufl. 1843) benutzt dieses schoene Wort zur
Bezeichnung von Verschiedenartigem.
[26] Klossowski 1998, l0f.

356


Literatur

Cassirer, Ernst: Form und Technik. 1930.
Debord, Guy: In girum imus nocte et consumimur igni. Wir irren des
Nachts im Kreis umher und werden vom Feuer verzehrt. Berlin: Tiamat,
1985.
(Horkheimer, Max) Heinrich Regius: Daemmerung. Notizen in Deutschland.
Zue-rich: Oprecht & Helbing, 1934.
Hulten, K. G. Pontus: The machine - As Seen at the End of the
Mechanical Age. New York: Museum of Modern Art, 1968.
Kelemen, Boris, Radoslav Putar: dijalog sa strojem/dialogue with the
machine. Zagreb: bit international, galerije grada, 1971.
Klossowsky, Pierre: Die lebende Muenze (uebers. v. Martin
Burckhardt). Berlin: Kadmos, 1998.
Kovats, Stephen (Hg.): Ost-West Internet/media Revolution.
Frankurt/M.: Campus, 2000.
Lyotard, Jean-Francois: Zeit haben. In: Aesthetik & Kommunikation
Nr. 67 / 68, 1987, 40.
Milev, Rossen: Video in Osteuropa. Sofia: Balkan Media, 1993.
Oken, Lorenz: Lehrbuch der Naturphilosophie. Zuerich: Friedrich
Schulthesz, 3. Aufl.. 1843, Erstaufl. 1810/11.
Reichardt, Jasia: The Computer in Art. London: Studio Vista, Van
Nostrand Reinhold, 1971.
Roeller/Zielinski 2001 [Literaturangaben?]
Schulz, Bruno: Die Republik der Traeume. Fragmente, Aufsaetze, Briefe,
Grafiken (hg. v. Mikolaj Dutsch, uebers. v. Josef Hahn u. Mikolaj
Dutsch). Muenchen: Han-ser, 1967.
Svankmajer, Eva/Jan: Anima - Animus - Animation. Prag: Slovart,
Arbor Vi-tae Found., 1998 [1997 ?]
Taube, Mortimer: Der Mythos der Denkmaschine. Kritische Betrachtungen
zur Kybernetik. Reinbeck: rowohlts deutsche enzyklopaedie, 1966."
_____
Quellen:
Pierre Bourdieu. _Die feinen Unterschiede: Kritik der
gesellschaftlichen Urteilskraft_. Frankfurt am Main: suhrkamp, 1987.
Juergen Habermas. "Die Krise des Wohlfahrtsstaates und die
Erschoepfung utopischer Energien". in: _Die Neue
Unuebersichtlichkeit_. Frankfurt am Main: suhrkamp, 1985. S. 141-163.

Calendar for year 3000
Last modified: Mi., 02.02.2005 14:14

aus: Matze Schmidt. _3000/futuristische Phantasmen und aktuelle
Fantasien der Technokultur 3.2_. Kassel/Berlin: n0name, 2003.

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