Von Martyna Starosta am 09. Mai 2010 um 15:28

Im Rahmen des Projekts

R_EVOLUTION? -
art practice _ political interventions _ collaborative acting

lädt arttransponder herzlich ein:

zur Vorstellung und Diskussion des
Buchs ZONE DES ÜBERGANGS - Vom Ende des
Postkommunismus von Boris Buden (in
deutscher Sprache)
Montag / 10. Mai / 19 Uhr
arttransponder, Brunnenstraße 151

Boris Buden,
Philosoph und Publizist, stellt sein jüngst bei Suhrkamp erschienenes Buch "Zone des Übergangs" vor.Was mit dem Untergang des historischen Sozialismus
verloren ging, ist eine fundamentale Erfahrung des Sozialen. Dieser Verlust
lässt uns spüren, dass es Gesellschaft selbst nicht mehr gibt. Denn es wurde
nicht bloß eine soziale Einrichtung innerhalb der Gesellschaft, sondern die
Gesellschaft selbst abgebaut. Die Rede ist von einem Wandel, der weit über den
Begriff der gesellschaftlichen Transformation hinausgeht und sich nur noch in
der Form des kulturellen Gedächtnisses manifestiert, das den Verlust des
Sozialen ausgleichen sollte. Es ist zu einer Verschiebung der Hoffnung vom
Sozialen ins Kulturelle gekommen. Die Hoffnung auf ein besseres Leben in einem
altmodisch humanistischen Sinne hat jene Gesellschaft verlassen, die früher ihre
Brutstätte und ihr Baumaterial war und in der sich diese Hoffnung in der Form
sozialer Utopien artikulieren konnte. Doch damit scheint nicht die Hoffnung
selbst verschwunden zu sein. Sie ist immer noch da, hat im kulturellen
Gedächtnis überdauert.

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