Von Tina Barankay am 08. April 2010 um 14:19

E I N L A D U N G / S A V E T H E D A T E

Ãffentliche Ringvorlesung im Sommersemester 2010 an der Merz Akademie:
âPassivität. Ãber das Vermögen des Unvermögensâ

âPassivität. Ãber das Vermögen des Unvermögensâ lautet der Titel der öffentlichen Ringvorlesung im Sommersemester 2010 an der Merz Akademie Stuttgart. Insgesamt sieben Vorträge von Wissenschaftlern und Kunsttheoretikern beschäftigen sich mit den vielfältigen Zuständen und Formen der Passivität. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe hält Kathrin Busch, Professorin für Kunsttheorie, am 18. Mai um 19.30 Uhr ihre Antrittsvorlesung zum Thema âPotentia passiva, künstlerische Forschung und die Artistik des Verwirrensâ.

Gemeinhin verbindet man mit dem Begriff der Kultur den gesamten Bereich menschlicher Handlungen und Hervorbringungen. Wir leben in einer Welt der scheinbar umfassenden Machbarkeit, in der aktiv zu sein deutlich mehr zählt als der Gegenpart. Das Vermeiden der Tat, das Zögern oder Zweifeln, aber auch Faulheit, zielloses Abschweifen, Schlaf und Langeweile, kurzum: die vielfältigen Zustände und Formen von Passivität scheinen kaum von gesellschaftlichem Wert â aber doch brechen sich an ihnen auf eigentümliche Weise der Anspruch auf Produktivität und Effizienz. Es sind Reflexionsformen der Kultur, die vor allem in den Künsten einen Austragungsort gefunden haben. In den Gastvorträgen soll das Vermögen des Unvermögens in den Künsten sowie der ästhetischen und politischen Theorie sondiert werden.

Die Ringvorlesung wird in diesem Sommersemester organisiert von Kathrin Busch und Helmut Draxler, beide Professoren für Theorie an der Merz Akademie.

Die Termine:

18. Mai
Kathrin Busch, Professorin für Kulturtheorie an der Merz Akademie Stuttgart
Potentia passiva, künstlerische Forschung und die Artistik des Verwirrens

25. Mai
Hans-Christian Dany, Künstler, Hamburg
Es ist ganz schwer, nichts zu tun

1. Juni
Juliane Schiffers, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin
Der Architekt und die Zecke. Figuren des Unvermögens bei Aristoteles und Agamben.

8. Juni
Knut Ebeling, Professor für Medientheorie / Semiotik an der Kunsthochschule Berlin WeiÃensee
Das faszinierte Bild. Blendung, Ohnmacht, Souveränität bei Bataille und Blanchot.

15. Juni
Alexandra Pontzen, Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Liège
âIch könnte jetzt nicht zeichnen ... und bin nie ein gröÃerer Maler gewesenâ â Passivität und Schöpferkraft der âKünstler ohne Werkâ

29. Juni
Erhard Schüttpelz, Professor für Medientheorie an der Universität Siegen
Mediumismus und moderne Medien

6. Juli
Oliver Marchart, Professor für Soziologie an der Universität Luzern
Minimale Politik

Die Veranstaltungen finden jeweils um 19.30 Uhr in der Aula der Merz Akademie statt. Weitere Informationen unter http://www.merz-akademie.de.
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Tina Barankay
Presse- und Ãffentlichkeitsarbeit
Merz Akademie
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