Von Lea Dannenhauer am 28. November 2011 um 13:29


enter the threshold | Rotunde Bochum

AUSSTELLUNGSDAUER 26. November bis 10. Dezember 2011


Das Ausstellungsprojekt enter the threshold, das von 22. Juli bis 6. August diesen Jahres im Galerienhaus Stuttgart präsentiert wurde, zieht (sich) um. Es stülpt das weiße Gewand der Galerie ab und wechselt es ein in die Gemäuer des Alten Katholikentagsbahnhof in Bochum. Die Ausstellung zieht damit in einen Offspace - einen Raum mit Geschichte. Mit dem räumlichen Transfer der Exponate einher geht eine ästhetische Verwandlung, dessen Ergebnis set dem 26. November zu sehen ist. Insgesamt versammelt die Ausstellung 17 zeitgenössische Positionen von Studierenden und Absolventen der Freien Akademie der Bildenden Künste Essen, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart sowie der TU Dortmund zum Thema »Raum«.

Mit Arbeiten von Roland Baege / Sarah Blümel / Martina Geiger-Gerlach / Dominik Geis /
Sibylle Gsottschneider / Andrea Éva Györi / Inka ter Haar / Christine Jetter / Alex Kern /
Valentin Leuschel / Marian Mayland & Evelina Velkaite / Madlen Michler / Lena Münch /
Peter Strehle / Astrid Wilk / Thomas Zubrod

Ausgehend von einem erweiterten Kunstbegriff werden die Räume des ehemaligen Bahnhofsgebäudes zu einem wichtigen Bezugspunkt der Exponate. Damit gehen die Kunstwerke als medial gestaltete Raumvorstellungen, eine Verbindung mit dem Erinnerungsort »Alter Katholikentagsbahnhof« ein. Im Rahmen der Ausstellung wird ein interdisziplinärer Workshop veranstaltet, der die Möglichkeit bietet, sich vor Ort mit der Thematik des Raumes und explizit des Schwellenraumes in der Kunst auseinanderzusetzen.

Kuratorenführung & Livekonzert: Samstag 3. Dezember 2011, 20 Uhr

Workshop zum Thema "Schwellenräume": Sonntag 4. Dezember 2011, 16 Uhr
Finissage mit Künstlergespräch: Samstag 10. Dezember 2011, 19 Uhr

Nähere Informationen zum Programm unter: http://fadbk.de/?item=6


Das kuratorische Konzept von Ralf Raßloff, Sarah Hilse, Lea Dannenhauer und Christina Reusch widmet sich der Schwelle als Zwischenraum, der gleichwohl miteinander verbindet, was er voneinander trennt. Sich auf der Schwelle bewegen, meint die Möglichkeit, die Anwesenheit eines Innen und Außen in gleichem Maße wahrzunehmen. Schwelle ist jedoch nicht nur eine innere oder äußere Trennlinie, die übertreten oder überwunden werden kann. Sie ist vielmehr als eigenständiger Raum zu begreifen, der gleichwohl miteinander verbindet, was er voneinander trennt. Die beiden gegensätzlichen Pole grenzen im Motiv der Schwelle nicht nur aneinander, sondern spannen einen wahrnehmbaren – ja sogar betretbaren – Raum zwischen sich auf.

Eben diesen Schwellenraum in der Kunst erfahrbar zu machen, ist Ziel der vorliegenden Ausstellung. In der die KuratorInnen sowohl Werke, die sich in ihrer Darstellungsform dem Raum widmen, als auch installative Arbeiten, die konkret auf ihren Ausstellungsraum eingehen und ihn zum integralen Bestandteil des Kunstwerkes selbst werden lassen, miteinander in Dialog treten lassen.

In Kooperation mit der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, der freien Akademie der bildenden Künste Essen und der TU Dortmund.

Vreanstaltungsort:
Alter Katholikentagsbahnhof
Konrad-Adenauer-Platz 3
44787 Bochum

Öffnungszeiten: Do, Fr, So 15 - 20 Uhr; Sa 14 - 24 Uhr









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