Von Jörn Solbrig am 24. Juli 2008 um 09:51

Bonner Rheinvilla wird zum Zentrum eines Kunstprojektes der Montag Stiftung Bildende Kunst



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2. August bis 14. September 2008



Villa Ingenohl/Villa Prieger, Bonn



Öffnungszeiten: Do-Sa 15.00 bis 20.00 Uhr, So 11.00 bis 20.00 Uhr

Führungen: sonntags um 15.00 Uhr und auf Anfrage, Tel: 02 28/26 71 60

Der Eintritt ist frei.



Zur Ausstellungseröffnung am 2. August 2008 um 16 Uhr lädt die Montag Stiftung Bildende Kunst Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein.



Weitere Informationen unter http://www.montag-stiftungen.de/blick-zurueck-nach-vorn





Zur Ausstellung:



27 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Polen und Weißrussland beteiligen sich an einem Kunstprojekt der Montag Stiftung Bildende Kunst in Bonn. Sechs Wochen lang sind ihre Arbeiten - Rauminstallationen, Video- und Klang-Collagen, Malerei, Fotografie - in der seit Jahren leer stehenden, imposanten Villa Ingenohl, in deren verwildertem Garten und im angrenzenden Park des Stiftungssitzes, der Villa Prieger, zu sehen.



Mit dabei sind: Dagmar Demming, Tomasz Domanski, Markus Draper, Felix Droese, Horst Gläsker, Yvonne und Klaus Goulbier, Ottmar Hörl, Eva-Maria Joeressen und Klaus Kessner, Kirsten Kaiser, Thomas Klegin, Artur Klinov, Maike Kloss, Stefan Korschildgen, Olf Kreisel, Maik und Dirk Löbbert, Saskia Niehaus, Beate Passow, Heide Pawelzik, Thea Richter, Raffael Rheinsberg, Babak Saed, Tamer Serbay, solitaire FACTORY, Stefan Sous, Karin Veldhues und Gottfried Schumacher, Rolf Wicker, Anja Wiese.



Erste Einblicke: Während Maike Kloss und Tamer Serbay mit ihren Werken - einem sehr speziellen Trimm-dich-Pfad und einer Installation aus farbstarken Papier-Ziegeln - das Flussufer in die Ausstellung einbeziehen, entschied sich der Konzeptkünstler Babak Saed einen Löwen - in Lebensgröße - nebst visualisiertem Brüllen quer über die viel befahrene Adenauer Allee zu hängen. Das Ergebnis einer Spurensicherung in Bonn ist die serielle Arbeit von Raffael Rheinsbergs. Sie heißt Adagio a piedi und besteht aus 178 Blättern. Tomasz Domanski aus Breslau platziert ein Gewächs­haus für die deutsch-polnische Freundschaft mit dem Titel Convergence Incubator direkt vor dem Eingang zur Villa Ingenohl. Die kleinen, eindringlichen Skulpturen von Saskia Niehaus besetzen Regale, Einbauschränke und Fußböden im Erdgeschoss des Hauses und Dagmar Demming hat sich für ihre bewegende Ton-Installation Grundgeräusch Mutter und Vater einen ehemaligen Schlafraum im ersten Stock ausgesucht.

Alle Teilnehmer der Ausstellung gehören zum Kreis der 54 KünstlerInnen die in den letzten zehn Jahren an den Kunstprojekten der Montag Stiftung Bildende Kunst teilgenommen haben. Das Kunstprojekt ist Teil einer Zwischenbilanz nach zehn Jahren aktiver Stiftungsarbeit. Zum Stiftungsjubiläum erscheint eine deutsch-englische Publikation mit rund 220 Seiten Umfang und zahlreichen, farbigen Abbildungen.



Kontakt: Waltraud Murauer, Montag Stiftung Bildende Kunst, Telefon 0228/26716-442, E-Mail , Internet http://www.montag-stiftungen.de/blick-zurueck-nach-vorn







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