Von Kurt Grunow am 22. Juni 2009 um 12:51

Einladung
zur Eröffnung

Kurt Grunow
BRICOLAGE
Über Materialimprovisationen

Man ordert nicht Fachleute, sondern man leistet selber das Nötigste.
Und das, was man nicht bewerkstelligen kann, empfindet man als etwas,
das
man nur bisher noch nicht kann. Man lernt es also, entwickelt
Fähigkeiten. Dies bringt Ansammlungen von Ersatzteilen, Werkzeugen,
Reserven,
Relikten, Fragmenten mit sich. Bricolage bedeutet dementsprechend ein
Selbermachen mit dem einzigen Ziel der Problemlösung, nicht einer pro-
fessionell angemessenen, sondern einer „wie auch immer“
funktionierenden. Der Bricoleur ist also kein Hobbybastler. Denn
diesem kann ein Ziel
zuweilen nicht fern genug liegen und jede Lösung oder Verwirklichung,
jedes Zu-einem-Ende-Kommen ist ihm eigentlich immer auch berechtigter
Anlass zu Melancholie und Trauer. Der Bricoleur will aber nicht nur
ein Problem wirklich lösen und hat somit ein konkretes Ziel ständig
vor Augen,
er will es auch so schnell wie möglich lösen. Er ergeht sich nicht im
Selbstlauf der Mittel und Maßnahmen. Diese haben für ihn keinen Wert,
er wird
nicht einmal von Ehrgeiz und Profilierungsgefühl angetrieben.
Hans Ulrich Reck: „Index Kreativität“ Nicht-intentionale Entwurfs-
Erfindungen in Situationen mit minimaler Mittelverfügung

vhs TREFFPUNKT Kunstgalerie
volkshochschule stuttgart
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Rotebühlplatz 28
S-Bahn Stadtmitte
Foyer Robert-Bosch-Saal, 1. und 2. OG



Eröffnung
Donnerstag, 25.06.2009, 20.00
Gespräch
Cornelia Sattelmacher, vhs
mit Kurt Grunow



Ausstellungsdauer
26.06.2009 – 01.10.2009
Öffnungszeiten
Mon – Sam 08.00-23.00
Son 09.00-18.00
geschlossen vom 01.08. bis 23.08.2009








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