Von Friedemann Dähn am 18. September 2011 um 11:55

CAMP 11
Zum zweiten Mal findet das das mittlerweile sehr renommierte CAMP- Festival, International Festival for Visual Music, im Rahmen des musiktheater intégrale der Hochschule für Gestaltung und in Kooperation mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie statt. Das medial innovative und international ausgerichtete Konzept schafft eine ideale Atmosphäre der Kreativität. Die Wochenzeitung Die Zeit beurteilt vorab CAMP 11 als eines der herausragenden Festivals im Sommer 2011 (http://www.zeit.de/2011/18/KS-Visual-Music). Bereits im Juni gastierte CAMP in Zagreb und erarbeitet mit Kroatischen und internationalen Künstlern neue Werke. Die Künstler werden jetzt gemeinsam mit Absolventen der Hochschule für Gestaltung und Hochschule für Musik Karlsruhe im zeiten Teil von CAMP 11 neue Werke für die Lichthöfe der HfG schaffen und präsentieren. Performances sind am 23. und 24.9.11, 21 Uhr. Lectures mit Max Hattler und Jörg Scheller sind am 22.9. um 11 Uhr und um 14 Uhr.

Die Künstler:

Antun Božičević (HR), Fried Dähn (D), haegar (D), Axel Hanfreich (D), Max Hattler (D), Ana Hušman (HR), Damir Bartol Indoš (HR), Jörg Kallinich (D), Josef Klammer (A), Mark Lorenz Kysela (D), Ivan Marušić Klif (HR), Thomas Maos (D), Martina Mezak (HR), Davor Sanvincenti (HR), Tobias Scherer (D), Thorsten Schwanninger (D), Kurt Laurenz Theinert (D), Sandi Strmljan (SL)

Weitere Informationen unter:

http://www.musiktheaterintegrale.com
http://www.camp-festival.de


In Form von Workshops arbeiten internationale Künstler an neuen Formen elektronischer und experimenteller Musik in Verbindung mit visueller Darstellung. Bislang haben 75 Künstler aus 17 Ländern an einem Camp teilgenommen. Beim Camp 2011, das an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe stattfindet, bietet sich den Studierenden die Möglichkeit, an dem Projekt mitzuwirken. Am Ende werden die erarbeiteten Konzepte in Form von audiovisuellen Konzerten am 28. und 29. Mai öffentlich präsentiert – bei freiem Eintritt.
Das Festival CAMP wird von Prof. Friedemann Dähn und Thomas Maos konzipiert und durchgeführt, seit 2004 zusammen mit Stefan Hartmaier und Martin Mangold als eingetragener Verein Camp e.V. Mit einer ungewöhnlichen Philosophie und der daraus abgeleiteten Arbeitsweise entsteht seither ein kreatives Netzwerk unterschiedlicher Künstler aus den Bereichen Musik, Klang, Elektronik, Projektion, Licht, Video und Film. In einem „Labor auf Zeit“ arbeiten die eingeladenen internationalen Künstler an neuer elektronischer und experimenteller Musik in Konvergenz mit neuen visuellen Darstellungsformen. Die jeweiligen Räume werden dabei mit in die künstlerische und gestalterische Auseinandersetzung einbezogen.

Musiker und Videokünstler aus verschiedenen Ländern und Erdteilen treffen sich eine Woche lang in dafür ausgewählten Räumen, um gemeinsam zu Arbeiten und zu Leben. Die Künstler kennen sich weder untereinander, noch kennen sie die Räume. Was nun folgt, ist das einzigartige, seit 12 Jahren bewährte CAMP-Rezept: Eine Zeit des Austauschs sowie der klanglichen und visuellen Vereinnahmung der Räume in einem kreativen Prozess, der auf der Idee des Experimentes basiert. Risiko und Freiheit sind zentrale Bestandteile dieses Prozesses. Eine Freiheit nicht nur von konventioneller Arbeitsweise und kommerziellen Strukturen, sondern auch eine Freiheit zum Scheitern – was auch ein Grundstein für den nächsten Durchbruch sein kann. Die Resultate des einwöchigen Experiments werden am Ende der Festivalwoche mit audiovisuellen Konzerten und Installationen öffentlich präsentiert.







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