Von Claudia Mitev am 08. Oktober 2010 um 16:05

*Zukunftsmusik auf der Zielgeraden*

Die Schlussetappe der Zukunftsmusik wird am heutigen Freitag, 8.10.,
eingeläutet. Und wie! 450 Waiblinger Bürger sind am StadtKLANK
beteiligt, den sich das Bremer Trio KLANK -- Christoph Ogiermann,
Reinhart Hammerschmidt und Tim Schomacker -- ausgedacht hat. In einem
Sternmarsch werden sich ab 18.15 Uhr das Städtische Orchester, die
Waiblinger Sinfonietta, das Salier-Percussion-Ensemble, Chöre des
Staufer- und Salier-Gymnasiums, das Waiblinger Kammerorchester, das
Vokalensemble "CHORios", die Guggenmusik "Ohrawusler", ein
"Saz"-Ensemble mit Kindern und Jugendlichen, der Philharmonische Chor,
die Abteilung Singen des TB Beinstein sowie die Musikschule Unteres
Remstal mit Musik und Aktion durch die Waiblinger Altstadt zum
Marktplatz bewegen. Gleichzeitig werden zahlreiche Waiblinger Bürger
ihre Fenster öffnen und mit CDs, die ihnen zur Verfügung gestellt worden
sind, in den StadtKLANK einstimmen: Waiblingen klingt und Waiblingen
KLANKt. Um 19 Uhr mündet der StadtKLANK in ein großes Finale, das
zugleich den Auftakt für die Kulturnacht "Waiblingen leuchtet" bildet.

Am Samstag, 9.10., geht es zunächst sportlich zu. Die beiden kanadischen
Künstlerinnen Annesley Black und Hazel Meyer haben gemeinsam mit
Mitgliedern der Badminton-Abteilung des SGV- Hochdorf eine Performance
erarbeitet, in der Badminton-Schläger zu Musikinstrumenten und
Ballwechsel zu Duetten werden. Zwei "Matches" sind für die
SCHLAEGERMUSIK in der Gemeindehalle Neckargröningen angesetzt: um 15 und
17 Uhr. Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich.

Für die kulinarische Note des Festivals Zukunftsmusik hat sich das von
den Philippinen stammende Trio um den Komponisten Alan Hilario kina
manang zuständig erklärt. sini(n)gang mix haben sie ihre wilde Mischung
aus Schattenspiel, Musikperformance und Kochshow getauft: "Sinigang Mix"
ist die Fertigversion einer Suppe namens "Sinigang". Die Suppe wiederum
trennt nicht viel vom philippinischen Wort für "Kunst": Sining.
Gemeinsam mit den Schlagzeugern Anja Füsti und Pascal Pons, der
Afro-Asiatischen Kulturgruppe Leonberg sowie Schülerinnen und Schülern
der Gerhart-Hauptmann-Realschule Leonberg präsentieren sie eine neue
Form von "mündlicher Überlieferung" in der Steinturnhalle Leonberg. Ein
Ohrenschmaus.
Auch für diese Veranstaltung sind wenige Restkarten erhätlich.

Zum Abschluss laden Musik der Jahrhunderte und die Kulturregion
Stuttgart ins Stuttgarter Theaterhaus, wo gleich drei Produktionen ganz
eigene Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft entwerfen. Daniel Kötter
und Hannes Seidl haben in ihrem Freizeitspektakel die Tagesabläufe der
Neuen Vocalsolisten untersucht und in ein Medientheater verwandelt, in
dem Bild und Ton, Alltag und Arbeit, Freizeit und Spektakel ständig neue
Verbindungen eingehen. Zwischen geräuschhaften Passagen sind die Neuen
Vocalsolisten auch als Interpreten von Opernarien des 17. Jahrhunderts
zu hören. Das Stück, das im Rahmen der Biennale di Venezia vor wenigen
Tagen uraufgeführt worden ist, verspricht, ein weiterer Höhepunkt des
Festivals Zukunftsmusik zu werden. Beginn ist um 19 Uhr.

Rupert Huber hat für Solisten des SWR Vokalensembles und die
Andreaskantorei Obertürkheim sowie Mitglieder des Waiblinger
Vocalensembles ein arabisches Schriftzeichen vertont und setzt auf
ursprüngliche musikalische Elemente,um die Musik auf ihre Zukunft
vorzubereiten.

Ein echtes Stück Science Fiction bietet schließlich Jenny Walshe
gemeinsam mit dem Ensemble acolta. Ihre neue Komposition wirft einen
Blick ins Stuttgart des Jahres 2091 -- ein Jahr, in dem Überreste der
Popkultur des 20. Jahrhunderts mit einem Mal den Blick auf das zu
eröffnen scheinen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Von wo dann
die Züge fahren? Die Antwort gibt es am Sonntagabend zum Abschluss des
Festivals Zukunftsmusik.

Weitere Informationen über das Festival finden Sie im Internet unter
http://www.zukunftsmusik-das-festival.de
--
Claudia Mitev
Musik der Jahrhunderte | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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