Von Richfilm Productions am 26. März 2013 um 16:34

Directors Lounge Screening:

Anna Okrasko
video works and ausgewählte filme

Donnerstag, 28. März 2013
21:00 Uhr
Z-Bar
Bergstraße 2
10115 Berlin-Mitte

Anna Okrasko bringt moderne holländische urbane
Räume zusammen mit flüchtigen alltäglichen
Geschichten. In Sobota/Saturday/Zaterdag
(Samstag) arbeitete die Künstlerin mit einer
Gruppe polnischer Emigranten, inszenierte sie vor
der Kamera statt sie zu interviewen. Im Interview
hätten sie, so Okrasko, nur auf das schlechte
öffentliche Bild der polnischen Arbeiter in
Holland reagiert. Stattdessen wollte sie zeigen,
wie und in welcher urbanen Umgebung sie leben.
Inspirieren ließ sich die Künstlerin von
polnischen Dokumentarfilmen aus den 50er Jahren
und zeigt ihre Protagonisten, wie sie die Stadt
erkunden, Spiele spielen oder sonst die Zeit
totschlagen, und schließlich sich in einer
Wohnung zusammenfinden. Da alte polnischen
Dokumentarfilme zu den Lieblingsfilmen der
Künstlerin zählen, zeigen wir zwei von Ihnen, die
mit jungen Menschen zu tun haben, die als
soziales Problem definiert werden. Einige der
Szenen aus “Sobota/Saturday/Zaterdag" sind sogar
direkt Zitate aus diesen Filmen. Der dritte Teil
des Programms wird ein Ausschnitt aus “Untitled
(Ik kijk naar de film)" sein, ein
Work-in-Progress über "Kanaleneiland", in
Utrecht. Dieses Stadtviertel war Teil eines
riesigen urbanen Expansionsprogrammes in Utrecht,
wurde kurz danach schon fast ausschließlich von
Immigranten bezogen, und lange Zeit als
No-Go-Area für Leute holländischer Herkunft
betrachtet. Heute ist das Viertel dagegen unter
starkem Veränderungsdruck und wird von vielen
Studenten und Künstlern bewohnt, einschließlich
einer internationalen Künstlerresidenz. Obwohl
der Film noch nicht abgeschlossen ist, zeigt Anna
Okrasko außergewöhnliche Bilder aus der Umgebung
und den Beginn einer Erzählung eines “Tramp", die
eine Bleibe sucht.

Anna Okrasko, polnische Künstlerin die in
Rotterdam, Niederlande lebt, arbeitet zur Zeit
mit einem Stipendium des Mondriaan Funds in der
Künstlerresidenz ABA (Air Berlin Alexanderplatz).
Seit sie nach Holland kam, interessierte sie sich
mehr und mehr für die Fragen polnischer
Emigration in den Niederlanden. Ihre Arbeit
beschäftigt sich mit zeitgenössischen städtischen
Veränderungen, und wie sie sich auf (zumeist
junge) Leute auswirken.

Besonders in Kombination mit Filmen aus der
Vergangenheit, spricht das Programm von Anna
Okrasko nicht nur die zeitgenössische
Arbeitsmigration Jugendlicher in der EU an,
sondern darüber hinaus, wie die heutige
Gesellschaft auf der einen Seite mit ihren
Produkten den Traum von Freiheit verkauft, und
auf anderer Seite durch Fremdenfeindlichkeit und
Perspektivlosigkeit deren Entwicklung
einschränkt. Es könnte interessant sein,
Okrasko's Gedanken weiter zu treiben und die
Chancen und Ziele junger Europäer zu vergleichen
von heute mit der Gesellschaft der 50er Jahre.

Artist Links:
http://www.okrasko.blogspot.de
http://airberlinalexanderplatz.de/
http://www.mondriaanfonds.nl/

Links:
http://www.directorslounge.net
http://www.richfilm.de
http://www.z-bar.de

Detaillierte Programminfos (upcoming):
http://www.richfilm.de/currentUpload/

--
richfilm productions, Klaus W. Eisenlohr, Osnabrücker Str. 25, D-10589 Berlin

eMail Adresse:
Homepage !!! http://www.kw-eisenlohr.de
Film Produktion: http://www.richfilm.de

Telefon: int.- 49 - (0)30 - 3409 5343 (BERLIN)






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