di. 7.8. datashock / cones / marcel türkowsky, wagon (ffus), stuttgart
Von SchlussMitLeere am 05. August 2007 um 12:27
dienstag im wagon - für freunde von thurston moore, growing und 70er jahre psych: datashock cones marcel türkowsky! wir freuen uns!
andi / la mort subite
la mort subite präsentiert
Di, 7.8. Wagon am Nordbahnhof (ffus), Stuttgart ab 21 h, 4 Euro
http://www.ffus.de // http://www.ffus.de/Anfahrt.htm
DATASHOCK (SLS/ Meudiademorte)
New York scheint wohl der Schmelztiegel für neue musikalische Formen zu bleiben. Betrachtet man die Entwicklung und studiert man genau die Auflistungen eines Todd P., New York’s führendem Independant Booker (http://www.toddpnyc.com), so wird rasch klar, wohin die Reise im hippen Indie-Underground dieser Stadt geht: Psycho-Drone Noise – infernalischer Krach auf höchstem Niveau, düstere Industrialsoundscapes, größtenteils Instrumental, teils aber auch mit verzweifelt im All herumirrenden Vocals, Free Jazz Anleihen, Staubsaugerdistortion und atonale Eskapade! Die früh 80er No Wave Welle ist vorbei oder hat sich zumindest weiterentwickelt. Speerspitze dieser Musik ist SONIC YOUTH Mastermind THURSTON MOORE höchstpersönlich, der seine neuen musikalischen Weggefährten erstmals konzentriert beim letztjährigen ATP-Festival in England um sich scharte , aber auch Bands wie GROWING, BLACK DICE, RUINS und GANG GANG DANCE. Um diese herum hat sich eine lebendige Szene an Klein – und Kleinstlabels und dazugehörigen Bands (SKATERS, AXOTL, GRAVEYARDS, DEAD MACHINES, DIE YELLOW SWANS, DOUBLE LEOPARDS, MOUTHUS...) entwickelt.
In Europa ist diese Musik bisher erstaunlicherweise nur in Belgien angekommen (zählt man England mal nicht mit!). Und in Deutschland scheint es vor allem die Sache des aus dem kleinen Saarlouis kommende Labels MEUDIADEMORTE zu sein. Wie man lang und breit in der letzten TESTCARD nachlesen kann, steckt hinter diesem Label ein gewisser Pascal Hector, der Platten, CDr’s und – die Renaissance schlechthin – gute alte Kassetten mit schräger, experimenteller Drone-Noise Musik veröffentlicht. Auch THURSTON MOORE beehrte MEUDIADEMORTE Anfang diesen Jahres mit einer Veröffentlichung ! Haus- und Hofprojekt dagegen sind das MusikerInnen Kollektiv DATASHOCK.
DATASHOCK ist eine Art Grusel Folk Kollektiv zusammengefasst in einer Free Psych Droneband.
Das line-up von Auftritten und Aufnahmen variert und ist auch jederzeit offen für neue Mitglieder oder Collaboration. Die Kompositionen sind immer frei Improvisiert, nie in eine Form zu fassen,
ein psychodelisches Haifischbecken von Klangexperimenten, Entspannendem, Konzentration und schier unüberwindbarem Ideenreichtum!
Nach unzähligen veröffentlichen auf Cdr und Kassette, die eine Evolution von Noise, Drone bis hin zu Psych zeigt, haben sie einen Sound gefunden der irgendwo zwischen Tangerine Dream, Smegma und Sunburned Hand of Man liegt.
Eine neue Lp wird auf dem fransösische Label Textile (Jackie-o-Motherfucker, Chris Corsano, Magic Markers) ende 2007 veröffentlicht,
sowie eine weiter Lp auf dem Legendären Italienischen Label Qbico (Sunburned, Smegma, Double Leopards)
http://www.datashock.de
http://www.myspace.com/datashock
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CONES (Hamburg/Berlin)
Cones is alive by Marcel Türkowsky (Kinn, UUHUU) & Ulf Schütte (Aosuke, Shivers, Datashock) Their music combines a parade of burlesque musicalia with the underwater travels of a submarine way deep under the sea and more concrete places like walking along howling swamps and forestlike playgrounds. In the mix are fieldrecordings, tapememories, lofi electronics and feedbacktwisters for second look into narrativ and abstract sonic tales.
MARCEL TÜRKOWSKY (Berlin/Paris)
Elektronisch bis akustisches Miniaturenpuzzle auf minimalem Spielboden, Soundtagebücher, 6-Saiter-Rahmen, Mehspuhrgehörschleudern, akribische Moderation, . Bassist und Soundbastler bei Kinn , Masonne (ex-zuckendes vakuum) & Stroem und dem Leo Mars Ensemble, ordnet solo Erinnerungen ohne Notenständer in ein Klangbild vor Ort, intuitiv mit Walkmen und Publikum ganz ordentlich gemischt und immer den Effektgeräten nach. Geheimtipp im Berliner Untergrund, frisch und immer neu, intelligent verspielt. Marcel Türkowsky ist Sehender. Er sieht Töne und Klänge - er erlebt und erfährt sie. Das ist seine Sprache sein Instrumentarium. Uneingeschränkter Forschungsdrang führt ihn bis in die entlegensten Bereiche unseres hörbaren Spektrums und darüber hinaus. Sound verstehen - ihn dabei beobachten und wissen hier ist ein Soundfetischist erst am hören, um später selbst zum Schöpfer akustischer Gebilde zu werden. Entorten und aus dem gefestigten zeitlichen Gefüge reißen - Unsichtbares formen, bis sich etwas zeigt.
Mit dem Computer wurde es ihm möglich die Töne sichtbar zu machen. Er schaute ihnen ins Antlitz, betrachtete ihre Gestalt, so lange bis sie sich schließlich vor seinen Augen auflöste. Marcel durchdringt die Töne. Er verwandelt sie mit Hilfe digitaler und analoger Modulationsmechanismen mal mehr und mal weniger respektvoll. Das Feld scheint unendlich. Er will sie fassen, um ihnen Sinn und Seelen einzuhauchen. Die Töne sind unendlich dehnbar und sollte sich die Wandlung eines Tones doch einmal erschöpfen dann geht es noch viel weiter, um eine Komposition aus einer Vielzahl von Tönen zu schaffen - eine Verknüpfung - die Einbindung in ein übergeordnetes, wiederum mit unendlicher Vielfalt bespielbares Terrain, so groß, dass uns immer ein wenig schwindlig wird wenn wir mit Worten versuchen die Grenzen (welche wir nur vermuten können) der Musik zu ertasten. Musik und ihre Bestandteile sind Marcels Welt.
Nichts scheint unmöglich in dieser grenzenlosen Tonmalerei. Dabei changiert er von laut und harsch bis hin zu leise und sanft, von harmonisch melodiös mit festem Unterbau bis detonal und frei spekulativ, sich auflösend. Akribisch Kleinstteilig, großflächig und breit. In starren Beatkonstruktionen oder verspielten und verschroben verschobenen Rhythmusfragmenten. Marcel Türkowsky ist interessiert, an der Vielfalt der Möglichkeiten und ihrer Bedeutungen. Marcel ist offen für Neues und Altes (Unentdecktes), gleichsam inspiriert von den schrillen Rufen einer Möwe über Stockhausens Gesang der Jünglinge bis hin zu den Innovationen des Weißen Albums - alles drei direkt nebeneinander zu finden in seinem Plattenschrank, flankiert von Cages Buch über die Stille. Man mache sich selbst ein Bild.
http://www.myspace.com/marceltuerkowsky
weiter.....
14.9. GET HUSTLE (PostGlamPunk von ex-Antioch Arrow/Heroin // 31G // Portland, USA)
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attackiert von fuck you emptyness
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Psssst! Schon vom neuen GMX MultiMessenger gehört?
Der kanns mit allen: http://www.gmx.net/de/go/multimessenger
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