Von Holle Rauser am 14. April 2004 um 00:00

Der Mitbegründer der Kult-Gruppe ‚Die tödliche Doris’, Wolfgang Müller, spricht am kommenden Dienstag in der Merz Akademie Eine der schrillsten und einflussreichsten Gruppen der ‚Cross Culture’-Szene Berlins war Mitte der 80er Jahre zweifellos die "Die Tödliche Doris". Von der Musik ausgehend besetzten Käthe Kruse, Nikolaus Utermöhlen und Mastermind Wolfgang Müller alle Sparten der Kunst - von Malerei, Plastik und Fotografie bis zu Performance, Video, Literatur und Film. Der Kopf der 1987 aufgelösten Gruppe, Wolfgang Müller, ist am kommenden Dienstag, 20.April, 19 Uhr, in der Aula der Merz Akademie, Teckstr.58, 70190 Stuttgart, zu Gast.

In dem Diavortrag mit dem Titel ‚Wo hört die Kunst auf und fängt die Natur an (oder umgekehrt)’ stellt der 1957 geborene Autor, Künstler und Musiker, der in Berlin und Reykjavik lebt, seine Projekte der vergangenen Jahre vor. So präsentierte er im Prater der Berliner Volksbühne 1998 die Musik der Tödlichen Doris einem gehörlosen Publikum (Gehörlose Musik). Der Vortragsteil „Die Privatisierung des isländischen Goethe-Instituts’ behandelt die Gründung eines privaten Goethe-Instituts durch Müller im Jahr 1998. Ferner geht der Autor auf Themen wie „Können Stare das Urheberrecht verletzen? (Fallbeispiel Kurt Schwitters in Molde/Norwegen)“, „Die Ultraschallecholaute der einheimischen Fledermäuse“ und „Die unsichtbare 5.te LP von Die Tödliche Doris“ ein. Für ‚Die tödliche Doris’ –Fans veranstaltet Wand 5 (http://www.wand5.de) Vom 26.-29.4. einen Stuttgarter Wanderzirkus mit den 80er Jahre-Kultfilmen der Performance-, Musik-, Film- und Künstlergruppe Tödliche Doris – vorgestellt von Martin Schmitz (Berlin) Veranstaltungsorte sind der Club Schocken, Oberwelt e.V., Club Hi, Ciné Colibri und das Filmhaus Stuttgart
Weitere Informationen:
http://www.merz-akademie.de
http://www.wand5.de
http://www.wolfgangmueller.net


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