Von Claudia Mitev am 02. Februar 2010 um 11:17

/// Festival-Programm am Ende des Newsletters ///

Mit drei kompakten Festivaltagen feiern wir in diesem Jahr "30 Jahre
ECLAT" vom 12. bis 14. Februar im Theaterhaus. Seit dem ersten Festival
"Tage für Neue Musik Stuttgart" Mitte Juni 1980 wurden hunderte Werke
junger und arrivierter Komponisten uraufgeführt und die großen
Künstlerpersönlichkeiten der Gegenwart porträtiert.

/// Höhepunkte /// Im diesjährigen Festival ist Helmut Lachenmanns neues
Werk ...got lost... einer der vielen Höhepunkte. Insgesamt 15
Uraufführungen sind zu erleben in fünf Kammer- und Orchesterkonzerten im
Theaterhaus sowie beim Preisträgerkonzert zum Kompositionspreis der
Stadt Stuttgart im Mercedes-Benz Museum.
/// Musiktheater /// Im Zentrum steht wieder das Musiktheater. Das
Festival eröffnet mit Beat Furrers Begehren und dem anschließenden
danach. In einer von der Künstlerin rosalie ins Licht getauchten
Inszenierung von Thierry Bruehl spielen die beiden Schauspieler Sibylle
Canonica und Stefan Hunstein, das Ensemble Modern und das SWR
Vokalensemble Stuttgart.
/// Pasolini Projekt /// Ein Abend mit den Neuen Vocalsolisten ist Pier
Paolo Pasolini nicht nur musikalisch gewidmet. Zwischen den
Uraufführungen von Claus-Steffen Mahnkopf, Evdokija Danajloska, Saed
Haddad und Johannes Schöllhorn für sechs Stimmen auf Texte von Pasolini
werden Verbindungen zu seinen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Literatur,
Malerei und des Films gezogen.
/// Wilhelm Killmayer Porträt /// Noch einmal lädt ECLAT den Doyen
eigenwilligster und avantgardescheuer Musik zu einer
spätnachmittäglichen Klavier- und Liedermusiktafel ein: den 82-jährigen
Wilhelm Killmayer. Markus Schäfer singt die Trakl-Lieder und Siegfried
Mauser spielt Etüden Wilhelm Killmayers, darunter zwei Uraufführungen.

Informationen und Programm unter http://www.eclat.org
Kartentelefon: 0711 40 20 720

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PROGRAMM ECLAT FESTIVAL NEUE MUSIK STUTTGART
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Freitag ? 12.2.2010 ? 19.30 Uhr ? T1
attacca in ECLAT UA
Einführung 18.30 Uhr

Beat Furrer "Begehren"
Musiktheater in zehn Szenen

Frieder Nahowski-Marienthal "danach"
SplitterSzenen aus der Literaturgeschichte
mit montierter und collagierter Musik aus Kompositionen der Musikgeschichte

Idee und Szenario: Wolfgang Hofer
Regie: Thierry Bruehl
Lichtinstallation und Raum: rosalie
Dramaturgie: Hans-Peter Jahn
Digital Masters

Petra Hoffmann, Sopran / Torsten Müller, Sprecher
Sibylle Canonica, Frau / Stefan Hunstein, Mann
Ensemble Modern / SWR-Vokalensemble Stuttgart / Musikalische Leitung
Beat Furrer

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Samstag ? 13.2.2010 ?17 Uhr ?T3
Kammerkonzert

Nikolaus Brass
Lautschrift - Texte, die Lage besprechen
Musik für einen Schlagzeuger UA

Georges Aperghis
parlando
für Kontrabass-Solo DE

Nikolaus Brass
Nachschrift
für Viola und Violoncello UA

Helmut Lachenmann
...got lost...
für Sopran und Klavier UA der rev. Fassung

Elisabeth Keusch, Sopran
Yukiko Sugawara, Klavier
Franz Bach, Schlagzeug
Klaus Peter Werani, Viola
Hanno Simons, Violoncello
Uli Fussenegger, Kontrabass

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Samstag ? 13.2.2010 ?20 Uhr ? T2
Pasolini Projekt
Einführung 19 Uhr

Claus-Steffen Mahnkopf
void -- un delitto italiano UA

Evdokija Danajloska
Canto Civile
für Vokalsextett UA

Saed Haddad
Love Requiem
für sieben Stimmen UA

Johannes Schöllhorn
Madrigali a Dio UA

Neue Vocalsolisten

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Sonntag ? 14.2.2010? 11.30 Uhr
Mercedes-Benz Museum Stuttgart-Untertürkheim
54. Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart

Daniel Smutny
So zaghaft diese Worte der Nacht
für Streichquartett

Annesley Black
Humans in Motion
für acht Instrumente

Wieland Hoban
Scheinzeit
für Kontrabass und Streichquartett UA

Jörg Mainka
Streichquartett Nr. 1 UA

Stadler Quartett
Uli Fussenegger, Kontrabass
ascolta

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Sonntag ? 14.2.2010? 17 Uhr ? T2
Wilhelm Killmayer Porträt

Hölderlin Lieder III
für Tenor und Klavier

Douze Etudes transcendentales
für Klavier solo

Acht Lieder nach Gedichten von Georg Trakl
für Tenor und Klavier

Gesänge des Altaios
für Tenor und Klavier UA

Etude de Figaro
für Klavier

Markus Schäfer, Tenor
Siegfried Mauser, Klavier

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Sonntag ? 14.2.2010 ?19 Uhr ? T1
SWR attacca in ECLAT
Einführung 18.15 Uhr

Manuel Hidalgo
Fisica
für Orchester

Philippe Manoury
Synapse
für Violine und Orchester UA

Daniel Smutny
Velouria
Madrigalbuch für 24 Stimmen UA

Markus Hechtle
Szene mit Dunkel
für Orchester UA

Hae-Sun Kang, Violine
SWR Vokalensemble Stuttgart, Leitung Marcus Creed
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Leitung Jean Deroyer

Das ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart wird veranstaltet von Musik der
Jahrhunderte in Zusammenarbeit mit dem SWR, gefördert vom Kulturamt der
Stadt Stuttgart sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und
Kunst und mit freundlicher Unterstützung durch die Ernst von Siemens
Musikstiftung, die L-Bank Musikstiftung und die Danzer Stiftung.

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Claudia Mitev
Musik der Jahrhunderte | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Siemensstrasse 13 | 70469 Stuttgart
Tel +49 711 62 90 512
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