Von Nike Wilhelms am 01. Juli 2012 um 09:58

Playpublik
Festival für Spielräume der öffentlichkeit

Vom 9. bis 12. August 2012 findet im und rund um das Computerspielemuseum Berlin in der Karl-
Marx-Allee das Festival Playpublik statt. Das von Invisible Playground kuratierte Festival präsentiert
Spiele, die von einigen der wagemutigsten Designer, Künstler und Mitglieder der internationalen Street
Games-Community rund um Zentren wie Come Out and Play (NY) und Hide & Seek (London)
entwickelt wurden. Besucher schwärmen vom Museum aus in die Spielfelder der Umgebung aus – in den
Stadtraum ebenso wie in digitale Welten. Die Spiele variieren von 1-100 Minuten, von 1-100 Spielern. Sie
nutzen die neuesten Gadgets und Infrastrukturen ebenso wie altbekannte Materialien aus Kindertagen:
Kreide, Luftballons, Körper in der Stadt. Talks, Gesprächsrunden und Workshops begleiten und
kontextualisieren die Spiele. Mit Gästen aus Kunst, Wissenschaft, Technologie und Design werden die
sechs Themenfelder des Festivals vertieft: überwachung und Privatsphäre, Kritik und Protest, Utopie und
ökonomie, Fiktion und Geschichte, Bewegung und Architektur, Urban Hacking und Do-It-Yourself.
Im Vorfeld des Festivals findet vom 27.-29. Juli das Playpublik Camp statt. Hier werden Spiele des
Festivalprogramms gemeinsam an die Umgebung des Computerspielemuseums angepasst oder neu
entwickelt. Jeder kann mitmachen und lernen, wie man selbst Spiele für urbane Räume entwickelt, testet
und für andere verfügbar macht.

Folgende Festival-Teilnehmer stehen bislang fest (t.b.c.):
- and-or (Schweiz)/ and-or.ch
- Duncan Speakman (UK)/ productofcircumstance.com
- Florian Rivière (Frankreich)/ florianriviere.fr
- Hide & Seek (UK)/ hideandseek.net
- Nathalie Pozzi & Eric Zimmerman (USA)/ nakworks.com & ericzimmerman.com
- Michael Straeubig (Deutschland)/ i3games.de/i3Games/Hello.html
Weitere Informationen: invisibleplayground.com
Invisible Playground entwickelt Spiele für Städte. Mit ortsspezifischen Street-, Audio- und
Transmedia-Games macht das Team aus Künstlern, Designern und Wissenschaftlern die Stadt zur
Plattform für spielerische Erfahrungen. Ortsspezifisch heißt, dass soziale Dynamiken, technische
Infrastrukturen und Architekturen als Grundlage von Spielen verwendet werden. Die Teilnehmer erhalten
Zugang zu den verborgenen Spielplätzen inmitten von Alltagsumgebungen. Invisible Playground arbeitet
an Projekten international mit Theatern, Museen und Festivals zusammen und veranstaltet regelmäßig
Workshops, Open Playgrounds und Street-Games-Festivals wie You Are GO! in Berlin (2011).

Playpublik wird kuratiert von Invisible Playground / Produktion: Kulturkontakte e.V.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit Unterstützung der Einsteinstiftung Berlin, der Graduiertenschule für die Künste und die
Wissenschaften der UdK Berlin, der Botschaft der Vereinigten Staaten und des British Council.
In Kooperation mit dem Computerspielemuseum, Berlin.

Pressekontakt Playpublik:
Nike Wilhelms


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