Von Tina Barankay am 17. Dezember 2009 um 12:09

E I N L A D U N G

¡REMEDIATE!
Revolution der Audiovisionen: Eigenschaften und Produktionsweisen
von "Quality-TV-Serien"

SYMPOSIUM an der Merz Akademie Stuttgart
22. - 24. Januar 2010

!ANMELDEN unter http://www.merz-akademie.de/remediate!

Vom 22. bis 24. Januar 2010 findet an der Merz Akademie Stuttgart das von
Prof. Christoph Dreher kuratierte Symposium zum Thema "¡REMEDIATE!
Revolution der Audiovisionen: Eigenschaften und Produktionsweisen von
'Quality-TV-Serien'" statt. Im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung setzen
sich Theoretiker und Filmwissenschaftler aus Deutschland, Österreich und den
USA mit den bisher im deutschsprachigen Raum wissenschaftlich noch wenig
bearbeiteten Phänomenen von "Quality-TV-Serien" auseinander. Autoren,
Produzenten und Creators einiger der interessantesten US-amerikanischen
Serien wie "Deadwood", "The Wire" oder "OZ" geben Aufschluss über die
Arbeitsprozesse und -methoden bei Entwurf, Konzeptualisierung und
Realisierung der Serien.

Vor zwölf Jahren begann mit der Gefängnisserie "OZ" des US-Kabelsenders HBO
ein neues Zeitalter der Audiovisionen. Bisherige Begrenzungen von Kino- und
TV-Formaten wurden zugunsten innovativer serieller Formen überwunden.
TV-Serien wie "The Sopranos", "Deadwood", "The Wire" oder "Mad Men" weisen
neuartige Eigenschaften auf wie eine vielschichtige Gesamtnarration, eine
komplexe Protagonistenstruktur, eine substanzielle Herangehensweise an das
jeweilige Thema und den Wegfall von formalen und inhaltlichen
Beschränkungen. Im Zuge dieser Entwicklung wurde zudem die Position des
Autors in einer Weise gestärkt, wie man dies bisher nur aus dem europäischen
Kino oder dem US-amerikanischen Independentfilm kannte.

Dieses so genannte "Quality TV" stellt eine Revolution der Audiovisionen
dar. Durch die Digitalisierung hat sich auch das Rezeptionsverhalten
nachhaltig geändert: Standen bisher Kino und Fernsehen im Vordergrund,
gewinnen jetzt die DVD und das Internet zunehmend an Bedeutung ­ alles
Aspekte einer umfassenden Remedialisierung im Bereich der Audiovisionen.

Das dreitägige Symposium ist Teil des Forschungsprojektes "Remediate", das
die Merz Akademie, Hochschule für Gestaltung Stuttgart und die Akademie
Schloss Solitude in Kooperation mit der MFG Filmförderung Baden-Württemberg
und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) ins Leben
gerufen haben. Ziel der auf drei Jahre angelegten Forschungsarbeit ist es,
die historischen Veränderungen zu untersuchen, welche die Kulturtechniken
Film und Fernsehen in Verbindung mit den Neuen Medien erfahren.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter
http://www.merz-akademie.de/remediate.


REFERENTEN

Kim Akass
Filmwissenschaftlerin, Manchester

Diedrich Diederichsen
Kulturwissenschaftler, Berlin und Wien

Christoph Dreher
Filmemacher, Berlin und Stuttgart

Tom Fontana
Creator und Produzent von Serien (u.a. »OZ«), New York

David Lavery
Filmwissenschaftler, Tennessee

Janet McCabe
Filmwissenschaftlerin, Manchester

Thomas Morsch
Filmwissenschaftler, Berlin

Bert Rebhandl
Filmkritiker, Berlin

Ted Mann
Serienautor und Producer (u.a. »Deadwood«, »John from
Cincinatti«, »NYPD Blue«), Schauspieler, Los Angeles

Karen Thorson
Executive Producer (u.a. »The Wire«), New York


MODERATION

Helmut Draxler (Professor für Kulturtheorie an der Merz Akademie)
Christoph Dreher (Professor für Film und Video an der Merz Akademie)

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Tina Barankay
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Merz Akademie
Hochschule für Gestaltung Stuttgart
Teckstraße 58
70190 Stuttgart

Telefon +49-711-268 66-77
Telefax +49-711-268 66-21

http://www.merz-akademie.de

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Geschäftsführung: Markus Merz








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