Von Susanne Jakob am 27. September 2012 um 08:54

Katja Brinkmann

Plot

Installative Malerei

Eröffnung: Samstag, 29. September 2012, 19.00 Uhr

Begrüßung: Hermann Wenzler, 1. Vorsitzender

Gespräch zur Ausstellung mit Katja Brinkmann, Susanne Jakob und Publikum

Das Küchenteam des Kunstvereins sorgt für das leibliche Wohl.

  1. September – 11. November 2012

Ausstellungsort: Rupert-Mayer Kapelle, Rupert-Mayer Str. 68, D-73765 Neuhausen/Fildern

öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 14-18 Uhr oder nach Vereinbarung

Mobil: +49 (0) 172/5451345

E-Mail: kv.neuhausen@bewer.de oder <">>

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Mit freundlicher Unterstützung

HTW DESIGN-CARPET, Herford; Malerwerkstätten Heinrich Schmid GmbH & Co.KG, Ludwigsburg,Regierungspräsidium Stuttgart, Land Baden-Württemberg, Kommune Neuhausen/Fildern, Bundesschule des THW Neuhausen/Fildern.

Wand- und Teppichbilder für die Rupert-Mayer-Kapelle

Für die Ausstellung im Kunstverein Neuhausen realisiert Katja Brinkmann ein raumbezogenes Gesamtkonzept.

Im Zentrum der Ausstellung steht ein monumentales Teppichbild, das mit einem Wandbild auf der Rückwand der Empore (35 qm) in Beziehung tritt. Das rechteckige Bodenbild von ca. 70 qm wird auf Teppichmaterial ausgedruckt und in den Hauptraum der ehemaligen Jesuitenkapelle gelegt. Position und Maße des Teppichs entsprechen der ehemals von den Bankreihen besetzten Fläche und sind Teil der ursprünglichen Raumstruktur. Die Bodenarbeit kann wie ein Bodenmosaik in gotischen Kathedralen sowohl umgangen, als auch aus der Aufsicht - von der Empore - betrachtet werden. Die große Anzahl möglicher Perspektiven auf das Bild macht die besondere Qualität dieses Ortes für die Realisierung der Bodenarbeit aus.

Abb.: Montage, Daimlerstrasse Neckarsulm, 2007

Seit Mitte der neunziger Jahre entwickelt die in Berlin lebende Malerin Katja Brinkmann, die von 1986 bis 1993 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart studierte, eine eigene künstlerische Position.

Diese bewegt sich zwischen autonomen Bildern, die im Atelier entstehen, und raumbezogenen Bildmontagen, die zunächst als fiktive Entwürfe für Innenräume oder für Flächen und Fassaden im Außenraum konzipiert werden.

Brinkmanns Malerei-Konzept äußert sich auch in realen Eingriffen und Applikationen: Dabei überträgt sie ihre Malerei auf architekturgebundenes (Träger-)Material, beispielsweise auf Wand, Decke oder Boden, und setzt so ihre Bildsprache in Dialog mit dem gegebenen Raum.


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