Von Till Nikolaus von Heiseler am 17. Juni 2013 um 10:21

Kittler/Heiseler: Flaschenpost an die Zukunft – Kittler zum 70.

Vorabdruck einiger Passagen (insbesondere derjenigen, die von Ektase, Sex
und Liebe handeln!) in der Welt:
http://www.welt.de/kultur/article117042492/Die-gluecklichsten-Momente-sind-alle-Orgasmen.html

Das Buch erscheint am 24.06.2013 und kann dann in Ihrer Buchhandlung oder
auch bei Amazon bestellt werden:
http://www.amazon.de/Flaschenpost-die-Zukunft-Eine-Sendung/dp/3865992153/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1371456464&sr=1-3

Bei einer Bestellung vor dem 24.06. 2013 und einer direkten Bestellung bei
Verlag sparen Sie 25 %. Hierzu schreiben Sie eine formlose Mail mit dem
Wort „Orgasmus“ oder „Flaschenpost“ in der Betreffzeile und mit Ihrer
Postanschrift an

Der Verleger Wolfram Burckhardt schrieb:

Es freut uns, Ihnen heute ein wunderbar intimes, hoch vergnügliches und
intellektuell inspirierendes Buch anzukündigen, das *Till Nikolaus von
Heiseler <http://www.formatlabor.net/tnvh/>;* und Friedrich Kittler unter
dem Titel "*Flaschenpost an die
Zukunft*<http://ssl.einsnull.com/paymate/search.php?vid=5&aid=3485>";
verfasst haben. Die »Flaschenpost an die Zukunft« ist kein Interview,
sondern ein Gespräch darüber, was Friedrich Adolf Kittler in die Waagschale
zu werfen hat, wie er dazu kam, die Medienwissenschaft neu zu erfinden und
wie Zukunft und Wiederkunft der Götter zu denken sind.

Eine meiner persönlichen Lieblingsstellen behandelt sein Verhältnis zu
Niklas Luhmann:

"Er hat mich ja auch sehr gemocht, Luhmann – eben weil ich nicht sein
Schüler war. Wir haben zusammen ein Seminar gemacht – und er hat lachend
gesagt: Ja, ich weiß, wir sind ganz unterschiedlich, Herr Kittler. Ein
reitender Bote kommt nach Babylon und ich frage: Was steht im Brief? Und
Sie schauen sich das Pferd an – und dabei hat er lachen müssen. Da habe ich
ihm einen schönen Gegenentwurf gemacht: Wissen Sie, Herr Luhmann, erst
einmal muss der Computer erfunden werden, dann braucht der Computer eine
Theorie, dann wird die Theorie von Rückkopplungsschleifen als Theorie von
Computer-Selbstläufigkeit aufgestellt, dann beschließt das Pentagon, dass
Norbert Wiener der Unzuverlässigste in dieser ganzen Informatik ist und
schließt ihn von der Hardware-Weiterentwicklung aus, während John von
Neumann bis zum Tag seines Hirnkrebs-Todes voll in der Materie drin stand,
mathematisch; und Wiener verlassen die mathematischen Fähigkeiten und die
informatischen, und prompt entdeckt er das Hobby der Biologie und der
Soziologie. Und dann kommen Bateson und Maturana und schließlich Sie, Herr
Luhmann, und setzen das alles zusammen – Sie reiten sozusagen auf
unendlichen Sedimentierungsschichten von Hard- und Software – und am Ende
holen Sie dann wieder das Grundprinzip der Rückkopplung in die Philosophie
zurück. Und Sie führen die ganze Informatik und die Computertheorie,
Computer Science, teilweise auch über die Biologie wieder zurück in Prima
Philosophia. Das war ihm ziemlich recht als Kompliment, denn er wollte ja
der Hegel unserer Tage sein."

*Christine Würll & Wolfram Burckhardt (Vertrieb)*

Waldenserstr. 2–4, 10551 Berlin
Fon: 030 397 893 94, Fax: 030 397 893 80

http://www.kv-kadmos.com

P.S.: *Hinweis für Journalisten*. Bitte kontaktieren Sie im Falle Ihres
Interesses Dr. Stephanie Eckhardt (), die die
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