Von Ulrich Wegenast am 14. November 2012 um 09:22

Küche & Kunst

Ein performativer Abend mit Byung Chul Kim und Mario Ohno

15. November, ab 19 Uhr
(Der Kochkurs beginnt bereits nachmittags)

Freie Kunstakademie Baden-Württemberg im KunstWerk
Schorndorfer Strasse 33
707736 Fellbach

http://www.fkbw.de


Die Dozenten und Künstler Byung Chul Kim und Mario Ohno erkunden in
Performances und Handlungen auf sinnliche und konzeptuelle Weise die
Verbindung von Küche & Kunst.

Küche & Kunst ist eine Veranstaltung der Freien Kunstakademie
Baden-Württemberg im Rahmen des Studienbereichs „Ästhetisches Handeln“ und
des Projekts „Flaming Gestures – Künstlerische Forschung und Praxis zu
Geste, Handlung und Ritual“ – gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des
Landes Baden-Württemberg.

Byung Chul Kim, Humor-Kimbab – ein Kochkurs

Byung Chul Kim, auch bekannt als der Erfinder des Humorrestaurants, hat
schon an vielen Orten für viele Gäste gekocht. Seine Spezialität ist Kimbab,
eine Art koreanisches Sushi, welches er traditionell zubereitet. Im
Humorrestaurant konnten die Besucher ihm dabei zusehen und nach dem Essen
entscheiden, ob sie einfach mit Geld bezahlen oder als Tauschleistung für
Kims Kochperformance eine Humordarbietung erbringen. Erzählten die Gäste
einen guten Witz oder führten einen gelungenen Sketch auf oder taten sonst
etwas Humorvolles, war das Essen gratis. Im Humor-Kimbab Kochkurs wird Byung
Chul Kim nun zeigen, dass auch er selbst in einem Vortrag über die
Zubereitung von Kimbab und einer Vorführung seiner Kochkünste andere
Personen zum Lachen bringen kann. Der Humor-Kimbab Kochkurs ist ein
Performance-Vortrag und partizipatives Projekt in einem. Wenn Sie mitmachen
und lernen wollen, wie man das lustigste aller koreanischen Gerichte
zubereitet und Sie das Kochen nicht nur um des Kochens willen betreiben,
sondern auch weil es glücklich machen kann, dann melden Sie sich vorab bei
Byung Chul Kim unter folgender E-Mailadresse:
Oder kommen Sie spontan vorbei. Der Küchenchef des kunstvollen Humors freut
sich auf Sie!

Mario Ohno, Bagna caoda

„...die Bagna caoda, einfach und duftend, akzeptiert keine anderen
Bündnisse, Phantasien, absurde Mischungen, die einen regelrechten Verrat an
einem antiken Brauch, einer jahrhundertalten bäuerlichen etwas rustikalen,
aber wunderbaren Gepflogenheit darstellen. Das ist auch der Grund, weshalb
die Bagna caoda in ihrer gänzlichen Fülle nur im November zubereitet werden
kann, wenn einige ihrer typischen Komponenten (Karden, Paprika, neuer Wein)
den Höhepunkt ihres lebendigen und kräftigen Geschmacks erreicht haben."
(Luciano de Giacomi: Nonna Genia (2002))

Außerdem werden noch diverse Videoarbeiten zum Thema präsentiert.

Herzlicher Dank: Rauschenberger Catering & Restaurants
Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Fellbach und der Dr. Karl Eisele &
Elisabeth Eisele Stiftung










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