Von Kunstverein Nürtingen am 17. Mai 2011 um 22:29

Kunstverein Nürtingen e.V. zeigt

Dörte Behn/Hartmut Landauer
- Objekt und Raum -
Objekte/Modelle/Installationen
26.05. - 19.06.2011

Einladung:
Zur Eröffnung der Ausstellung OBJEKT UND RAUM mit Objekten, Modellen
und Installationen von Dörte Behn und Hartmut Landauer am Do.
26.05.11 um 19.30 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. -
Begrüßung: Michael Gompf - Einführung: Dr. Julia Bulk, Kunstmuseum
Stuttgart Am Do. 09.06.11 um 19 Uhr findet eine Kuratorenführung
statt. - Öffnungszeiten: Do. 17 - 20, So. 11 - 17 Uhr, u. n. tel.
Vereinbarung 07022/41247 - Kunstverein Nürtingen e.V., 72622
Nürtingen, Mühlstr. 16, Eingang Ecke Sigmaringerstr.(gegenüber
Schlachthofareal)

Pressetext Behn/Landauer

Dörte Behn:
Dörte Behn zeigt im Kunstverein Nürtingen u.a. zwei neue Objekte, die
sie Modelle nennt und die sie sie aus gewöhnlicher Graupappe herstellt.
Peter Schmitt hat in seinem Beitrag für den Katalog des Badischen
Landesmuseums in Karlsruhe (2010) Max Bill zitiert und in diesem
Zusammenhang von "Gegenständen für den geistigen Gebrauch" gesprochen.
Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Dörte Behn immer wieder in Abständen
an Modellen, vorzugsweise aus Graupappe. Sie geben ihr die
Möglichkeit, gedankliche Vorstellungen mit konkreten Sichten auf
"Räume" darzustellen.
Dabei nutzt sie ihre direkte räumliche Umgebung als Ausgangs-Punkt
und Maßstab für eine Grundlagenforschung zum Raum.
Sie verfolgt damit die Idee, daß es einen Zusammenhang zwischen den
uns individuell zur Verfügung stehenden Denkräumen und den uns im
Leben umgebenden realen Räumen geben könnte.
Der Raum wird bewohnt, vermessen, zerlegt und in seine
unterschiedlichen "Aggregatzustände" überführt.
Die Rekonstruktion erfolgt in mehrerer Schritten. So enstehen beim
jeweiligen Übergang von Raum zu Körper zu Fläche zu Linie autonome
Arbeiten, die sich in Material und Form unterscheiden.

Hartmut Landauer:
Mit anarchisch-architektonischen Objekten und skulpturaler Malerei
lässt Hartmut Landauer Gedankenräume entstehen, die in den realen
Architekturraum in mehrfacher Hinsicht hineinstrahlen: Das dinghaft
Minimalistische, das der kalten Idee des Technoiden verpflichtet
scheint, wird durch den Mythos von Utopien belebt. Ding, Raum und
Gedanke verbinden sich in einem erdachten aber auch erlebten,
wirklichen Ort, der einem Erinnerungsspeicher gleicht. Landauers
Kreation vereint Utopie und tatsächliches Ding in Formen, die als
Speicher von Zeit fungieren: Der tatsächlichen Zeit der Arbeit am
Werk und und der Zeit von Gedanken und Gefühlen, die in das Werk
hineinflossen oder vom Betrachter hineingelesen werden.
Die Arbeiten sind auch "Schwellenkunst der Zeitalter", wo die
verinnerlichte Tradition der Avantgarde im Transit auf die
Auflösungserscheinungen der Kunst des 21. Jahrhunderts trifft, mit
tastender Neugier und wandelbaren Modulen...


Kunstverein Nürtingen e.V.
Michael Gompf
1. Vorsitzender
Postfach 1475
72604 Nürtingen
07022 - 41247
Fax - 241140

http://www.kunstverein-nuertingen.de









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