Von Jaba am 13. April 2013 um 14:35

K U N S T V E R E I N N E U H A U S E N e.V.

TUKASTAN MUSEUM
Museum in Progress
5. März – 21. April 2013

Das Tukastan Museum ist am Sonntag, 14. April 2013 und am Sonntag, 21.
April 2013, von 14 – 18 Uhr geöffnet.

Am Sonntag, 14. April 2013, 15 Uhr findet ein Ausstellungsgespräch
mit Georg Winter (Prof. für erweiterte Bildhauerei, HBKsaar,
Saarbrücken) und Susanne Jakob M.A., künstlerische Leitung des
Kunstvereins Neuhausen statt.

Am Sonntag, 21. April 2013, 15 Uhr führt Susanne Jakob durch das
Tukastan Museum.Um 16.00 Uhr findet eine lecture performance von
Kerstin Schäfer zu Artikel 9 der Verfassung von Tukastan statt.

Ort: Rupert-Mayer-Kapelle, Rupert-Mayer-Str. 68, 73765
Neuhausen/Fildern

Info: http://kvnneuhausen.wordpress.com

mobil 0172/5451345

Der Kunstverein Neuhausen nahm vom 5.3.-7.3.2013 an einer
Krisenübung des World Food Programme der Vereinten Nationen und der
Bundesschule des THW teil. Im Rahmen dieses Krisenprojekts wurde der
Kunstverein Neuhausen in das Museum Tukastan transformiert.

Tukastan ist ein fiktives Land, das irgendwo zwischen dem Irak und
Afghanistan angesiedelt ist und seit vielen Jahren dem THW zur
Simulation humanitärer Einsätze dient.

Das Spiel mit Fiktivem bietet gerade dem Kunstverein Neuhausen, der
interdisziplinär und experimentell arbeitet, ein breites
Handlungsfeld, das von Performance, Interventions- und
Installationskunst bis hin zum Modell eines Tukastan Museums reicht.
Das Tukastan Museum beherbergt neben kulturhistorischen Artefakten
ebenfalls Positionen zeitgenössischer Kunst aus Tukastan, Asien und
Europa und Dokumente der Performances und Krisenaktionen, die von
Akteuren des Kunstvereins initiiert wurden.

Das Projekt Tukastan Museum findet auf mehreren Ebenen statt: Indem
der Ausstellungsbetrieb des Kunstvereins in die Ãœbungen der UN/THW
integriert wurde, entstand die Möglichkeit das Projekt rein als
Modellsituation zu betrachten. Hierbei handelt es sich um eine Form
der Simulation, bei der Szenarien (Krisenübung, Kunstausstellung) an
einem Modell durchgeführt werden, um Erkenntnisse über reale
Situationen und gesellschaftspolitische Zusammenhänge zu gewinnen.

Realisiert wurde das Tukastan Museumsprojekt von den
Künstlermitgliedern des KVN, von Studierenden der Hochschule der
Bildenden Künste Saar, Saarbrücken (Klasse für Bildhauerei, Prof.
Georg Winter) und Absolventen des postgraduierten Studiengangs Kunst
und öffentlicher Raum der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.

iMit Beiträgen von Arne Menzel, Hyun Ju Do, Jakob Friedl, Kai Bauer,
Martina Geiger-Gerlach, Barbara Holub, Kerstin Schaefer, Martina
Wegener, Georg Winter, Jules Meiser, Julia Rabusai, Nora
Roedelstuertz, Chris Weiss,u.a.







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