Von Laurenz Theinert am 16. Mai 2009 um 12:15

Liebe betacitizens,
alle sind herzlich eingealden zur nächsten Ausstellung im TRESOR-Raum für flüchtige Kunst


Liebidow: Die Flüchtigkeit des Geldes, Videofilme

Eröffnung: Mittwoch, 20. Mai, 20 Uhr
Ausstellung: So 24. Mai, 11-15 Uhr und Sa 30. Mai, 14-18 Uhr
und bis zum 7. Juni nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 0711/ 89 22 806 bzw. 0177/90 95 929
Eintritt frei

Aus aktuellem Anlass bespielt das Medienkünstlerduo Liebidow den "Tresor - Raum für flüchtige Kunst" mit Videoarbeiten, die den ephemeren Aspekt des Geldes thematisieren. Die ursprüngliche Funktion des Tresors wird mit animierten Videoprojektionen kombiniert und konfrontiert und so in unterschiedliche, zeitbezogene Kontexte gesetzt.

Seit sie gemeinsam auf großer Trickfilmtournee waren, haben die Damen Liebel und Bredow von Liebidow ein klares Arbeitskonzept: Bevor ein Animationsfilm oder Video entsteht, werden die Orte, an denen der Film spielt, genau untersucht. Das die Präsentation umgebende Umfeld wird zum Thema der Arbeit und direkt in den Arbeitsprozess eingebunden. Mit dem Ort verbundene Bedeutungen, Funktionen oder formal-ästhetische Merkmale bilden die Grundlage für spielerische Überlegungen in kurzen, meist per Stop-Motion animierten Videos. Dabei werden gerne auch Barbies und Masters of the Universe-Figuren aus Plastik als Personifikationen verschiedener Charaktere eingebunden, aber auch Utensilien aus dem Kitschkästchen. Ingesamt changiert der Liebidow-Style zwischen Krikelkrakel und Design deluxe, aber immer kindlich verspielt und höchst individuell mit einem gehörigen Hauch analoger Anarchie.

Im "Tresor - Raum für flüchtige Kunst" rücken die Absolventinnen der Stuttgarter Kunstakademie den Tresor als zentrales Merkmal des Ausstellungsraumes in den Mittelpunkt ihrer Videoinstallation. Sein ehemaliger Inhalt, das Geld, und sein kontextuelles Umfeld, werden in unterschiedlichen Videoinstallationen, die alle den Tresor als projiziertes Ausgangsbild haben, thematisiert. So geht es bei dieser Ausstellung vor allem um die Flüchtigkeit des Geldes: Verschwendung, Luxus, Finanzkrise. In Liebidow'scher Manier werden bewegte Bilder gefunden, die als Metapher zum Thema gelesen werden können und im Zusammenspiel mit dem Tresor-Raum reizvolle Konstellationen ergeben. So können die Projektionen als Möglichkeitsformen und Erweiterungen des real im Raum installierten Tresors gesehen werden - und als Anregungen, mit der vielbeschworenen Finanzkrise kreativ umzugehen.

Weitere Informationen unter http://www.liebidow.de und http://www.liebelaktiv.de

Kulturdirektion H7, Raum 0.22d
Heilbronner Straße 7
D-70174 Stuttgart

nach dem Eingang rechts durch die Türe
dann den ersten Gang links
ungefähr in der Mitte auf der rechten Seite






LF.net Netzwerksysteme GmbH :: Internet Service Provider in Stuttgart

Mailingliste/Blog / Archiv