Von Projektraum LOTTE am 07. Januar 2016 um 10:52

LOTTERIE DE LA VIE I
Eine Installation über glückliche Einsamkeit

Clara Hinterberger und Nikolaus Witty

Eröffnung: Samstag, 9. Januar 2016, ab 17 Uhr
Sonntag und Montag, 10. und 11. Januar 2016, für Passanten

„Die Leut' müssten heimgehen und bloß juchzen vor Fröhlichkeit, dass man noch so etwas Leichtes spielt. Ich liebe fast alle Operetten. In der heutigen Zeit brauchst du was Lustiges.“, sagt Lotte Z. (*1927, Namensgeberin des Projektraum LOTTE). Sie wohnt seit über 60 Jahren in der Stuttgarter Willy-Brandt-Straße neben LOTTE, zwischen Kernerplatz und Neckartor, Stuttgart 21 und Staatsgalerie. Anfang der 1960er-Jahre kam sie als Statistin zu den Staatstheatern Stuttgart. Bis heute träumt sie von einem eigenen Operettentheater. Hinter der Hausfassade, in den Zimmern ihrer Wohnung durchdringen sich Gegenwart und Gedächtnis: Gemeinsam Aufstehen, Kochen, Fernsehen in einer Wohngemeinschaft mit dem Vergangenen. LOTTERIE DE LA VIE setzt sich in verschiedenen Episoden mit Stuttgarter Stadtgeschichten auseinander. Zum Start werden biographische Facetten eines Lebens in Stuttgart mit Objekten und Videoprojektion dargestellt.

Clara Hinterberger hat in München Regie studiert und untersucht als Regisseurin neue, interdisziplinäre Formen von Musiktheater. Die von Barbara Beyer initiierte Forschungsarbeit „Die Zukunft von Oper“ führte sie 2013 an die Kunstuniversität Graz und an die Deutsche Oper Berlin. 2015 setzte sie sich auf musikalisch-dokumentarische Weise mit dem Ort Benneckenstein (Harz) auseinander.

Nikolaus Witty hat Dramaturgie und Philosophie studiert. Er begleitete als Dramaturg Opernprojekte in München. Interaktive Performances entwickelte er mit Árpád Schilling (Krétakör, Budapest), Bernhard Glocksin (Neuköllner Oper Berlin) und Josef E. Köpplinger (Staatstheater am Gärtnerplatz München). Zurzeit arbeitet er in der Kommunikationsabteilung der Oper Stuttgart.



Abb.: Archiv Lotte Z. (Namensgeberin Projektraum LOTTE), ca. 1960

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BABES@LOTTE
Samantha Bohatsch

Eröffnung: Freitag, 15. Januar 2016, 19 Uhr
Ausstellung: 16. Januar - 25. Januar 2016

Öffnungszeiten: Sa/So 14 -18 Uhr und nach Vereinbarung

Samantha Bohatsch untersucht in der Ausstellung BABES@LOTTE die Repräsentation der sich kontinuierlich wandelnden Identität und ihre Beziehung zu den vielfältigen Angeboten unterschiedlichster Identifikationsmodelle.
Im Rückgriff auf Präsentationsmodi aus Social Media und Mode stellt Bohatsch zudem die Frage nach dem Verhältnis von Authentizität und Selbstdarstellung: Die Fotografien, die im Ausstellungsraum zu einer Installation angeordnet sind, geben eine konstruierte Situation wieder, die Mittel des Zurschaustellens liegen offen – die Botschaft der Inszenierung ist jedoch authentisch: Das Bedürfnis nach der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft.
(Text: Ferial Nadja Karrasch)

Mit Katrin Lautenbach (Fotografie), Anne Paula Heymann, Florentine Krafft und Johanna Wagner

Samantha Bohatsch (geboren 1984, lebt und arbeitet in Karlsruhe) studierte in Karlsruhe, Wien und Berlin und war 2015 Meisterschülerin von Silvia Bächli an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2015 erhielt sie das Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg und das Graduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Kunststiftung Baden-Württemberg.



Abb.: Anna-Maria Paschetto / Samantha Bohatsch, 2016


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HOW TO BE A SUCCESFUL ARTIST
Shaotong He, Satoko Toyoda, Alicia Hernández Westpfahl (Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)

Eröffnung: Freitag, 29. Januar 2016, 19:30 Uhr
Ausstellung: 30. Januar - 2. Februar 2016
Öffnungszeiten täglich 18-21 Uhr

In drei parallelen Videoprojektionen setzen sich Shaotong He, Satoko Toyoda und Alicia Hernández Westpfahl mit der Frage „How to be a successful artist?“ auseinander.
Eine Frage, die sich vermutlich irgendwann jeder Künstler einmal stellt. Lösungsansätze werden von den drei Künstler vorgestellt.
Das Format des Tutorials, das häufig für Ratschläge zu jeder Lebenslage herangezogen wird (Reifen flicken, Ingwer schneiden, Photoshop benutzen), wird sich in einem der Videos an dieser komplexen Fragestellung versuchen. In einem weiteren Video vermittelt eine tänzerische Darstellung die Anleitung zum künstlerischen Erfolg. Die dritte Projektion zeigt einen Würfel als Projektionsfläche, der als bewegter geometrischer Körper die einzelnen Schritte des Erfolgsrezepts ergründet.
Eine Diskussionsrunde mit Gästen aus verschiedenen kunstfernen Fachbereichen wird parallel zu den Videoprojektionen den Meinungsaustausch über künstlerischen Erfolg erweitern, verkomplizieren oder womöglich lösen. Auch die Partizipation der Besucher ist gefragt: Über eine vierte Projektion werden YouTube-Kommentare zu sehen sein. Nicht nur die physische Anwesenheit ist erwünscht, sondern auch eine virtuelle Partizipation.

Am Samstag, 9.01. um 0:00 werden die Videos unter folgendem Link bei YouTube veröffentlicht. Wir freuen uns auf Kommentare.

https://http://www.youtube.com/watch?v=ATps9wOIyfM&list=PLTjatrimGZ6d0w-HR9peNlwcKG2C-CQaU






Abb.: Shaotong He, Satoko Toyoda, Alicia Hernández Westpfahl, 2015




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LAND OF
THE TEMPORARY
ETERNITY

Projektraum LOTTE
Willy-Brandt Straße 18
70173 Stuttgart

http://www.projektraum-lotte.de
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