Von Tina Barankay  am 02. Juni 2010 um 12:39

Öffentliche Ringvorlesung im Sommersemester 2010 an der Merz Akademie
"potentia passiva"

#4 Knut Ebeling, "Das faszinierte Bild. Blendung, Ohnmacht, Souveränität bei Bataille und Blanchot"

Dienstag, 8. Juni 2010, 19.30 Uhr, Aula der Merz Akademie

Im Rahmen der Ringvorlesung "potentia passiva" an der Merz Akademie spricht am 8. Juni, 19.30 Uhr, Knut Ebeling zum Thema "Das faszinierte Bild. Blendung, Ohnmacht, Souveränität bei Bataille und Blanchot".

Die Blendung verkehrt die Lichtquellen: Nicht das Licht sehen, sondern vom Licht geblendet werden. Im Sinne dieser Versuchsanordnung stellt Knut Ebeling Blendungs-Experimente in Philosophie, Kunst und Wissenschaftsgeschichte vor, die die Aktivität des Sehens gegen die Passivität des Geblendetwerdens substituieren - so dass keine Philosophie des Passiven, sondern eine passionierte Theorie zwischen den Disziplinen entsteht.

Knut Ebeling ist Professor für Medientheorie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und Lecturer an der Stanford University Berlin. Er hat zahlreiche Publikationen zu zeitgenössischer Kunst, Theorie und Ästhetik veröffentlicht, zuletzt: Die Aktualität des Archäologischen - in Wissenschaft, Medien und Künsten (Mithrsg.), Frankfurt am Main 2004; Das Archiv brennt (gemeinsam mit Georges Didi-Huberman), Berlin 2007; Stadien. Eine künstlerisch-wissenschaftliche Raumforschung (gemeinsam mit Kai Schiemenz); Archivologie. Theorien des Archivs in Philosophie, Medien und Künsten (gemeinsam mit Stephan Günzel), Berlin 2009; Archäologische Avantgarden. Theorien der materiellen Kultur, Berlin 2010.

Im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "potentia passiva" an der Merz Akademie beschäftigen sich insgesamt sieben Wissenschaftler und Kunsttheoretiker mit den vielfältigen Zuständen und Formen der Passivität.

Die kommenden Termine:

8. Juni
Knut Ebeling, Professor für Medientheorie / Semiotik an der Kunsthochschule Berlin Weißensee
Das faszinierte Bild. Blendung, Ohnmacht, Souveränität bei Bataille und Blanchot.

15. Juni
Alexandra Pontzen, Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Liège
"Ich könnte jetzt nicht zeichnen ... und bin nie ein größerer Maler gewesen" - Passivität und Schöpferkraft der "Künstler ohne Werk"

29. Juni
Erhard Schüttpelz, Professor für Medientheorie an der Universität Siegen
Mediumismus und moderne Medien

6. Juli
Oliver Marchart, Professor für Soziologie an der Universität Luzern
Minimale Politik

Die Veranstaltungen finden jeweils um 19.30 Uhr in der Aula der Merz Akademie statt. Weitere Informationen unter http://www.merz-akademie.de.



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Tina Barankay
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