Von Brigitte Morhardt am 31. März 2009 um 14:41


Pressemitteilung:
Nummer: 0099
Datum: 31.03.2009

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| Villa Merkel | villaMERKEL|BAHNWÄRTERhaus|
| Galerien der Stadt Esslingen am Neckar | Galerien der Stadt Esslingen|
| 8. April 2009, 19 Uhr | am Neckar|
| Künstlergespräch in der Ausstellung | Pulverwiesen 25, D-73728|
| | Esslingen|
| | T. +49 711 3512-2640 Fax|
| Christian Vetter ? Disappearing Eye | -2903|
| | e-mail:|
| | |
| | http://www.villa-merkel.de|
| | Information: Andreas Baur|
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Am kommenden Mittwoch, 8. April 2009, lädt die Villa Merkel, Galerien der
Stadt Esslingen am Neckar, ein zum Künstlergespräch in der aktuellen
Ausstellung ?Christian Vetter ? Disappearing Eye?. Ab 19 Uhr führen
Christian Vetter und Andreas Baur, Leiter der Galerien der Stadt Esslingen
am Neckar, durch die Ausstellung und kommentieren die Werke. Im Anschluss
stellen sie sich den Fragen und der Diskussion. Das Künstlergespräch dauert
bis gegen 21 Uhr.

Christian Vetter malt. Seit dem Jahr 2006 sind die Arbeiten des 1970
geborenen Künstlers schwarz weiß. Die Bilder und Installationen des
Künstlers halten auf vielschichtige Weise Kontakt zur Kunstgeschichte und
sie befragen herausragende Bildfindungen zum Beispiel der Renaissance oder
der Romantik auf ihre Aussagekraft heute. ?Christian Vetter ? Disappearing
Eye? handelt in der Reflexion malerischer Handlung letztlich vom
Verschwinden der Bilder, sowohl auf subjektiver wie kollektiver Ebene.

Christian Vetter malt in der Fläche des klassischen Leinwandbildes ebenso
wie in räumlicher Expansion. Seine Installationen aus gebauten
Architekturen und gefassten Kulissen ? komplexe Gefüge bemalter
Oberflächen, komplettiert durch Beigaben in Form gemalter Bilder, von
Fotografien oder Videos ? markieren einen viel zitierten ?Ausstieg aus dem
Bild?. Dieser hat tief greifende Konsequenzen für Christian Vetters ohnehin
distanzierten Umgang mit Malerei und ihrer Geschichte. Handwerkliche wie
artistische Verwendungen von Farbe werden in den Installationen mit
rücksichtsloser Zielsicherheit gegeneinander gesetzt, als Tafel- oder als
Wandbild, als Malerei oder schlicht als Bemalung: Überlieferte Kategorien
des Künstlerischen wanken und die Autonomie der Kunst wird radikal in Frage
gestellt. Sein formal distanziertes, intellektuell provozierendes Schaffen
zeichnet sich aus als höchst eigenwillige, komplexe Weltbefragung.

Andreas Baur, Villa Merkel, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar



Für die Medien:

8. April 2009, 19 bis ca. 21 Uhr: Künstlergespräch in der Villa Merkel.
Eintritt ? 1,50, ermäßigt ? 1.-. Die Ausstellung ist bis 19. April 2009 zu
sehen, das bei der Edition Fink, Zürich, erschienene Künstlerbuch zum Preis
von ? 16.- erhältlich.

Weitere Informationen:

Für weitere Informationen sowie Bildmaterial wenden Sie sich bitte an die
Villa Merkel, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar, Tel. 0711 3512 2640,
, http://www.villa-merkel.de

Die Zugangsdaten zum Download von Pressebilder auf der Homepage der Villa
Merkel lauten

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Büro des Oberbürgermeisters Neues Rathaus Postfach 10 03 55 73726
Esslingen am Neckar Telefax 0711 / 3512 -3181

Verantwortlich: Pressereferent Roland Karpentier, Telefon 0711 / 3512 -
2732 oder 2570

E-Mail : oder


Internet: http//http://www.esslingen.de








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