Von Matthias Beckmann am 10. September 2011 um 19:05

Liebe Freunde der Kunst,

im September ist meine kleine Kunstsammlung zu Gast in Köln. Dies ist
die 5. Ausstellung der von Dorrit Nebe kuratierten Ausstellungsreihe
"mes amis, mes amies", in der Künstler ihre Sammlungen vorstellen.
Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 16. September 2011 von
18 bis 21 Uhr lade ich herzlich ein.

Herzliche Grüße
Matthias Beckmann


MES AMIS, MES AMIES
KÜNSTLERSAMMLUNGEN

SAMMLUNG MATTHIAS BECKMANN
Eröffnung: Freitag, 16. September 2011 von 18 -– 21 Uhr
Ausstellung vom 17.9. – 25.9.2011
Öffnungszeiten: Di. – So. 17.30 – 19.30 Uhr

Atelier Dorrit Nebe
Metzer Str. 20, 50677 Köln
Tel. 0151.20442153
http://www.mesamis-mesamies.de




KÜNSTLERLISTE:

Sonja Alhäuser
Martina AltSchäfer
Heike Kati Barath
Ernst Baumeister
Michael Bause
Patrick Borchers
Felix Bracquemond
Katja Brinkmann
Edgar Reginald James Bush
Jacques Callot
Daniel Chodowiecki
Honoré Daumier
Franz Eggenschwiler
Rolf Escher
Wiltrud Föcking
Paul Gavarni
Jörn Gerstenberg
massoud graf-hachempour
George Grosz
Claudia Grünig
Aline Helmcke
Birgit Hölmer
William Hogarth
Esther Horn
Katsushika Hokusai
Andreas Ilg
Uwe Jonas
Julius Kaesdorf
Das Kartell (Hans Pfrommer, Armin Subke, Frank Ahlgrimm)
Stefan Kaulbersch
Karan Khorasani
Max Klinger
Stefan Köperl
Utagawa Kunisada
Juliane Laitzsch
Wilhelm Leibl
Seraphina Lenz
Jörg Mandernach
Frans Masereel
Adolph Menzel
Dorrit Nebe
Hartmut Neumann
Saskia Niehaus
Wilhelm Niemöller
Pastor und Plummer (alias Uwe Schäfer und Jost Schneider)
Christoph Peters
Hans Pfrommer
Giovanni Battista Piranesi
Thomas Raschke
Sebastian Rogler
Alexander Roob
Utagawa Sadakage
Johan Sadeler
Uwe Schäfer
Matthias Schamp
Jo Schöpfer
Rudolf Schoofs
Gebhard Schwermer
Rainer Splitt
Jupp Steinhoff
Armin Subke
André Thomkins
Barbara Uetrecht
Unbekannter japanischer Meister
Gerhard Vincent van der Grinten, Esq.
Susanne Wehr
Suse Wiegand
Barbara Wille
Renate Wolff
Udo Wollmeiner


PRESSETEXT:

MEINE SAMMLUNG

Meine Sammlung ist über viele Jahre hinweg gewachsen und wächst
weiterhin.
Ich habe mit Künstlerkollegen getauscht, vieles geschenkt bekommen und
einiges gekauft. In meiner Wohnung, die als Lebensraum, Atelier, Lager
und Büro dient, hängen keine Arbeiten von mir. Hier bin ich umgeben
von Werken anderer Künstler, die mir lieb sind. Meine Sammlung umfasst
neben zeitgenössischen Werken auch ausgesuchte ältere Grafik.

Ich bin Zeichner und so finden sich in meiner kleinen Kollektion vor
allem Zeichnungen und Drucke, aber auch kleinformatige Malereien,
Objekte und Fotoarbeiten. Es sind auch persönliche Grußkarten in Form
von kleinen Zeichnungen, Holzschnitten oder Radierungen dabei. Die
Zusammenstellung ist geprägt von Freundschaften, Bekanntschaften,
Geistesverwandtschaften und Vorlieben. Es geht mir nicht um den
Marktwert der Arbeiten und es ist nicht wichtig, dass es besonders
seltene oder museale Werke sind.

Mein Großonkel Jupp Steinhoff ist der erste Künstler, dem ich begegnet
bin und ich war sofort fasziniert davon, wie er aus den Linien auf dem
Papier und den Farben auf der Leinwand Menschen, Tiere und
Landschaften entstehen ließ.

Viele Künstler kenne ich vom Studium in Düsseldorf und Stuttgart
(Sonja Alhäuser, Martina AltSchäfer, Uwe Schäfer, Jörg Mandernach,
Hans Pfrommer, Armin Subke, Barbara Uetrecht, Frank Ahlgrimm, Thomas
Raschke, Sebastian Rogler, Katja Brinkmann, Stefan Kaulbersch, Andreas
Ilg, Karan Khorasani, Stefan Köperl), andere habe ich durch gemeinsame
Aufenthaltsstipendien kennen gelernt (Christoph Peters, Saskia
Niehaus, Seraphina Lenz, Rainer Splitt). Mit einigen habe ich
ausgestellt (Aline Helmcke, Matthias Schamp), Projekte entwickelt
(seit 1995 Künstlergruppe „Die Weissenhofer“ mit Uwe Schäfer und Jörg
Mandernach, bis 2001 bzw. 2003 auch mit Sebastian Rogler und Thomas
Raschke) oder einfach bei dieser oder anderer Gelegenheit mehr als nur
ein Bier getrunken. Die Sammlung spiegelt durch die Werke befreundeter
Künstler auch meine bisherigen Wohn- und Arbeitsorte – Düsseldorf,
Stuttgart, Köln (Wiltrud Föcking, Claudia Grünig, Gerhard Vincent van
der Grinten, Hartmut Neumann) und Berlin (Barbara Wille, Renate Wolff,
massoud graf-hachempour, Esther Horn, Heike Kati Barath, Michael
Bause, Birgit Hölmer, Juliane Laitzsch, Uwe Jonas, Ernst Baumeister,
Jo Schöpfer, Susanne Wehr).

Unter den zeitgenössischen Kollegen sind ausgeprägte Zeichner wie
Juliane Laitzsch, Sonja Alhäuser, Saskia Niehaus, Martina Alt-Schäfer,
Jörn Gerstenberg, Alexander Roob, Rolf Escher, Suse Wiegand, Aline
Helmcke, Patrick Borchers - aber auch Maler, Bildhauer und
Konzeptkünstler. Ich freue mich, dass ich Originalgrafik meiner
künstlerischen Lehrer Franz Eggenschwiler und Rudolf Schoofs geschenkt
bekam oder erwerben konnte.

Da ich selber zeichne, sind auch einige der von mir geliebten Ahnen
und Vorbilder mit Druckgrafik in der Sammlung vertreten. Neben Adolph
Menzel, Hokusai, Callot, Chodowiecki, Max Klinger, George Grosz und
André Thomkins, denen ich mich als Zeichner besonders verbunden fühle,
sind weitere Meister der Grafik vertreten wie Gavarni, Hogarth,
Daumier, Masereel, Felix Bracquemond, Piranesi, Kunisada und Johan
Sadeler. Diese Werke stammen meist aus großen Auflagen, zuweilen aus
originalgrafischen Publikationen und Mappenwerken des 19. und 20.
Jahrhunderts und der Erhaltungszustand ist mal besser und mal
schlechter. Schön sind sie alle.

Das Kunstwerk, das ich 1986 während eines Stipendienaufenthaltes in
Lyon in einem Grafikantiquariat erwarb und das ich stets als erstes
aufhänge wenn ich eine neue Wohnung beziehe, ist das Abschlussblatt
„In The Madhouse“ aus der Kupferstichfolge „A Rake’s Progress“ (Der
Werdegang eines Wüstlings) von William Hogarth. Es zeigt inmitten der
Insassen eines Irrenhauses und den dazwischen promenierenden
anständigen Bürgern, den in Ketten gelegten Helden.

Matthias Beckmann












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