Von Winfried Stürzl am 29. Januar 2011 um 13:39

Liebe Freundinnen und Freunde des ehemaligen "TRESOR - Raum für flüchtige
Kunst", liebe Betacitizens,

wir laden Sie und Euch herzlich ein zur Ausstellung:

TRESOR OFFEN
Judith Kaiser & Friederike Stanger, Justyna Koeke & Kestutis Svirnelis,
Michael Stopper
Im Rahmen der Ausstellungsreihe "Grenzbereiche der Skulptur"

Vernissage:
Sonntag, 30. Januar 2011, 11 Uhr

im KUNSTVEREIN LUDWIGSBURG
Wilhelmstrasse 45/1
71638 Ludwigsburg

Infos zu Laufzeit, Öffnungszeiten, Sponsoren sowie eine Anfahrtsskizze
unter: http://www.kunstverein-ludwigsburg.de

Im November 2009 schloss der "Tresor - Raum für flüchtige Kunst" in der
ehemaligen Stuttgarter Bahndirektion wie geplant seine Pforten
(http://www.kunsttresor.net). Dass die Verflüchtigung des Kunstraums für seine drei
Betreiber nicht das Ende der Beschäftigung mit dem Thema des Ephemeren
bedeutet, macht nun eine Ausstellung im Kunstverein Ludwigsburg symbolisch
deutlich. Die dortigen architektonischen Verhältnisse vor Augen haben sie
für die Ausstellung mit dem Titel "Tresor offen" jeweils eine künstlerische
Position ausgewählt.

Winfried Stürzl hat sich für Justyna Koeke (* 1976 Krakau, lebt in
Ludwigsburg) und Kestutis Svirnelis (* 1976 Varena, lebt in Stuttgart)
entschieden. Die beiden Künstler haben eine über sieben Meter große
"Prinzessin" erschaffen und auf Reisen geschickt. Erschöpft, aber glücklich
ist die "Grande Dame" aus Fallschirmseide im Kunstverein Ludwigsburg
"gestrandet". Luft und Wärme halten ihre fragile Form am Leben. Ein
begleitender Film vom Kampf der Künstler mit ihrer eigenwilligen "Adeligen"
macht darüber hinaus das Unwägbare in künstlerischen Prozessen erlebbar.

Kurt Laurenz Theinert hat Judith Kaiser (* 1983 Aalen, lebt in Stuttgart)
und Friederike Stanger (* 1981 Reutlingen, lebt in Stuttgart) ausgewählt.
Das Künstlerduo hat in der ehemaligen Garage des Kunstvereins eine
Bodeninstallation mit Türmen aus Brausetabletten errichtet, die nach und
nach zu einer buntfarbigen Wüstenlandschaft mit aufgebrochenen "Erdkrusten"
und brodelnden "Vulkanen" mutiert. Weil die Installation in unregelmäßigen
Abständen mit Wasser begossen wird, ist sie ständig in Veränderung.

Marko Schacher hat Michael Stopper (*1985 Tübingen, lebt in Stuttgart)
integriert. Seine aus spitzwinkligen Holzkeilen und Glasplatten bestehende
Skulptur denkt nicht daran, sich brav in die Ecke zu ducken, sondern erobert
sich nach und nach ihre Umgebung. Genau wie seine aus dicken
Paraffin-Schichten und Sprühfarbe bestehenden Wandarbeiten es nicht dabei
belassen, brav in einem Geviert zu verweilen. Die künstlerische Bildfindung
scheint noch nicht abgeschlossen zu sein, sondern sich vor unseren Augen im
Werden zu befinden.

Die Ausstellung findet im Rahmen der von Marko Schacher kuratierten
Ausstellungsreihe "Grenzbereiche der Skulptur" im Kunstverein Ludwigsburg
statt.

Parallel sind im "Salon" des Kunstvereins Arbeiten des in Beuren bei
Nürtingen lebenden Künstlers Thomas Rissler zu sehen.

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Stürzl Kunstkommunikation
Winfried Stürzl
Kulturdirektion H7, Raum 0.32
Heilbronner Straße 7
D-70174 Stuttgart

Tel. +49-711-89 22 806
Fax +49-711-89 22 807
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