Von Till Nikolaus von Heiseler am 21. Oktober 2010 um 20:48

»Till Nikolaus von Heiseler: Medientheater« in der Akademie der Künste am
Pariser Platz am 27. Oktober 2010, Clubraum | Beginn 17:00

Wir laden zum 5-Uhr-Tee: „Till Nikolaus von Heiseler: Medientheater“

Lesung und Gespräch u.a. mit Anne Tismer, Wolfgang Ernst, Matthias
Lilienthal

Der Eintritt ist frei.

(scroll down for english version)

»Medientheater« von Till Nikolaus von Heiseler reflektiert in inszenierten
Gesprächen den Zusammenhang von Wissen, Medium, Format und Gesellschaft.
Im Gespräch: »Theater als Netzwerk?« fragen wir, inwiefern die neuen
technischen Möglichkeiten über die gegenwärtig bestimmende Struktur des
Stadttheaters hinaus neue Formen für ein Theater der Zukunft produzieren
und inwieweit gerade das Theater - von seiner Arbeitsweise her - zum
Modell für alle audiovisuellen Medien werden kann.

mehr: http://www.formatlabor.net/blog/?p=224

Wie können Strukturen entstehen, in denen Networking und Autorenschaft
(subjektive künstlerische Setzung) einander nicht im Wege stehen? Unsere
Antwort - die NEUE METHODE - ist die Arbeit mit Hilfe eines produktiven
Archivs. In dieses kann jeder Teilnehmer Material einspeisen. Das Material
wird im Archiv geordnet und alle Kommunikationsvorgänge über das jeweilige
Projekt werden dokumentiert. Aus dem Archiv können nun Autoren - zentriert
durch ihre persönliche Vision - unterschiedliche Medien und Formate
bedienen: Print-Publikation, Internet, Film, TV, Artikel, Radio,
Installation, Ausstellung, Theater etc. Obwohl die Struktur kollektiv ist
und es zu einem Austausch und einer Zusammenarbeit kommt, ist jedes
Resultat kompromisslos durch die Vision seines Autors geprägt.

Das Buch besteht aus inszenierten Gesprächen. Für jeden der
Gesprächspartner entwickelten wir ein Setting und eine imaginäre Instanz.
Für Dirk Baecker war dies der Beitrag zu einem Theorieradio; Setting:
Homestudio. Wolfgang Ernst kam zu einem Gespräch über das Medientheater
und wollte mit uns vor allem über eine mögliche Zusammenarbeit sprechen;
Setting: Dokumentation eines Arbeitsgesprächs. Matthias Lilienthal und
Detlev Schneider empfingen wir in einer Live-Konstellation, weil ich
dachte, dass mir Matthias Lilienthal mit seinem 16 h-Tag sonst womöglich
einschlafen könnte. Jedes Gespräch ist in 5 Akte strukturiert und folgt
gewissermaßen einer vorher geplanten Dramaturgie (Entwicklung, Gegensatz,
Zuspitzung, Eskalation, Ausblick).

more: http://www.formatlabor.net/blog

Theory as an Artform: Kunst und Wissenschaft

Die NEUE METHODE kann nicht nur für künstlerische Projekte, sondern auch
für Wissensmoderation in unterschiedlichen Bereichen genutzt werden.

Wir hatten ursprünglich gehofft, dass diese Form der Wissensinszenierung
auch bei der Entwicklung von neuem Wissen hilfreich sein kann. Jetzt
scheint uns, dass die hier gewählte Form eher für Vermittlung und Lehre
geeignet ist.

Einen Vorläufer dieser von uns, wesentlich in Bezug auf audiovisuelle
Narrationen neu entwickelten Arbeitsstruktur finden wir im Verhältnis von
Autor und Regisseur im deutschsprachigen Regietheater.

»Till Nikolaus von Heiseler: Medientheater« at Akademie der Künste,
Pariser Platz, 27 October 2010, Club Room | Start: 5 p.m.

Reading and discussion with Anne Tismer, Wolfgang Ernst, Matthias Lilienthal

Free admission

Till Nikolaus von Heiseler’s "Medientheater” (Media Theater) reflects in
staged interviews the relationship between knowledge, media, formats and
society. In the Trialog "Theatre as a network?" (Schneider, Lilienthal,
Heiseler) we ask how the new technologies will produce new forms of a
theater in the future and how precisely the theater - in terms of its
working structure - could become a model for all audiovisual media.

How is it possible that structures may emerge, in which networking and
authorship (artistic subjectivity) do not inhibit each other? Our answer –
the NEUE METHODE - is the use of productive archives. Therein, each
participant can feed material. The material is arranged in the archives
and all communication acts on the project are documented. Every author now
may use the archives for different media and formats - centered by their
personal vision: (printed) publication, Internet, film, TV, article,
radio, installation, exhibition, theater, etc. Although the structure is
collective, each result is uncompromising shaped by the vision of its
author.

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