Von Wolfram Isele am 05. November 2012 um 15:44

Danke für den Hinweis:

Samstag, 1. Dez. 2012, 9.30 - 16.00 Uhr

Stuttgart
Bürohaus
Theodor-Heuss-Str. 2
(ehemalige ÖTV-Hauptvorstands-Zentrale)
70174 Stuttgart (Stuttgart City)

Gruß
Wolfram Isele

Am 05.11.2012 um 15:25 schrieb Gatermann Meike:

> Lieber Herr Isele,
> Wann und wo findet denn die Tagung statt?
> Liebe Grüße
> Meike Gatermann
>
>
> __________________________________
> Meike Gatermann
> Pressebüro Hatje Cantz Verlag
> KulturAgentur
> Chamissostr. 12, 70193 Stuttgart
> Tel. +49 711 657 32 95
> Fax +49 711 65 02 12
>
> http://www.hatjecantz.de
> GF: Thomas Ganske, Frank-H. Häger, Annette Kulenkampff
> HRB 118521 Reg.-Gericht Hamburg
>
> Besuchen Sie Hatje Cantz auf
> http://twitter.com/HatjeCantz und http://www.facebook.com/HatjeCantz
>
>
>
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: Wolfram Isele [mailto:]
> Gesendet: Montag, 5. November 2012 15:09
> An: BETACITY-List
> Betreff: [betacity] Tagung zum Thema: Künstlernachlass
>
>
> Künstlerischer Nachlass
>
> Tagung der Fachgruppe Bildende Kunst in Ver.di Baden-Württemberg
>
>
> "Was glänzt, ist für den Augenblick geboren; // Das Echte bleibt der
> Nachwelt unverloren."
> Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 73 f.
>
>
> "...Was soll bleiben und was ist den Nachgeborenen zuzumuten. Es
> geht um diese Art der Zumutbarkeitsfrage. Das ist keine leichte
> Aufgabe.
> Wir wollen hier keine unüberschaubare Endmoräne der künstlerischen
> Produktion anhäufen...."
> Bogomir Ecker, Vorstand der Stiftung Kunstfonds, anlässlich der
> Eröffnung des Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds,
> 19. April 2010
>
>
> Liebe Kolleginnen und Kollegen,
>
> hoffen wir mit Goethe auf einen respektvollen und erkenntnisreichen
> Umgang mit unserer künstlerischen Arbeit und womöglich deren späte
> Anerkennung?
> Was wäre unter einem respektvollen Umgang zu verstehen?
> Können/sollten wir zu Lebzeiten darauf Einfluss nehmen?
>
> oder
>
> ist das ein Problem unserer Nachwelt? Eine Zumutbarkeitsfrage, wie
> es Bogomir Ecker formulierte, an mehr oder weniger interessierte
> Erben?
> Eine mehr oder weniger sensibilisierte Öffentlichkeit?
> Sind Künstlernachlässe, eine Aufgabe für die öffentliche Hand? Wenn
> ja, in welcher Form?
> Wie oft landete die Arbeit von Kolleginnen und Kollegen im Container?
>
> Fragen, zu denen jeder von uns weitere hinzufügen könnte und die
> nicht nur ältere Kolleginnen und Kollegen beschäftigen.
>
> Deshalb haben wir dieses Thema für unsere diesjährige
> Tagesveranstaltung ausgewählt.
>
> Wolfram Isele
> (Landesvorsitzender der Fachgruppe Bildende Kunst in ver.di BaWü)
>
> Programm
>
> 9.30 Anfahrt und Kaffee
>
> 10.00 Begrüßung und Tagesüberblick
> kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmenden
>
> 10.45 Warum Kunst bewahren?
> Dr. Ulrich Weitz, Geschäftsführer Agentur für Kunstvermittlung GmbH
> Kunst- und Rezeptionsgeschichte sind nicht statisch.
> Erkenntnisinteressen
> wandeln sich. Unter veränderten ökonomischen und gesellschaftlichen
> Bedingungen werden KünstlerInnen bedeutsam, die früher negiert wurden
> Beispiele: Eduard Fuchs, Gabriele Münter, Karl Hurm.
> Nachfragen
>
> 11.45 Künstlernachlass: Beispiele
> Dr. Eva-Marina Froitzheim, Leiterin Städtische Galerie Böblingen und
> Organisatorin des Symposions "Pro und Contra Künstlernachlässe" am 23.
> Juni 2012
> Welche Modelle zur Bewahrung von Künstlernachlässen existieren in
> der BRD? Welche rechtlichen Formen haben sie sich gegeben und welche
> Arbeitsweisen verbinden sich damit. Welche Aufgabe hätte das Land?
> Nachfragen und Diskussion
>
> 13.15 Mittagessen
>
> 14.00 Meine Spuren sichern
> Angelika Penertbauer, Mitglied des Landesvorstandes, berichtet aus
> eigener Erfahrung.
>
> 14.15 Nachlass konkret
> Dr. Uwe Degreif, geb. 1953 in Wiesloch. Lehre als Raumausstatter.
> Lehre als Bauzeichner. Studium der Kunstgeschichte und Empirischen
> Kulturwissenschaft in Tübingen. 1995 Promotion. Freischaffende
> Tätigkeit für das Deutsche Gartenbaumuseum Erfurt. Seit 1997
> wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum Biberach.
> Gewerkschaftsmitglied seit 1974. Seit vielen Jahren mit
> Künstlernachlässen befasst, plädiert für eine strenge Auswahl.
> Alles Aufbewahren?
> Wie kann ein Nachlass strukturiert werden? Wie sollte ein Testament
> vorbereitet, formuliert werden? Welche Möglichkeiten bietet ein
> Vorlass? Was ist ein Nachlassstempel und wozu darf ihn wer nutzen?
> Kann ich verhindern, dass mein Nachlass zu einer Belastung für meine
> Nachfahren wird? Was ist, wenn ich keine Erben habe?
> Dr. Uwe Degreif, Museum Biberach
> Diskussion und evtl. Beratung
>
> Teilnahme:
>
> Die Teilnahme für Mitglieder der Fachgruppe Bildende Kunst in ver.di
> ist kostenfrei, Nichtmitglieder zahlen eine Pauschale von 20 Euro.
>
>
> Anmeldung:
>
> ver.di Baden-Württemberg
> Fachbereich 8 Medien Kunst und Industrie Dagmar Mann Postfach 101045
> 70009 Stuttgart
>
>
>
> Anmeldung (Bitte spätestens bis zum 26. November 2012 anmelden.)
>
> Name
>
> Straße
>
> PLZ Ort
>
> E-Mail
>
> Ich melde mich hiermit verbindlich an zu der Tagung: Künstlerischer
> Nachlass: In den Container oder in eine Ausstellung?
>
> Unterschrift
>
>
>
>
>
>








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