Von Simone Caliandro am 14. September 2014 um 20:36

Wir laden Sie herzlich ein, unsere Ausstellung zu besuchen:

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** Liebe Freunde und Freundinnen der Galerie,

hier ist eine kleine Erinnerung an unsere Ausstellungseröffnung diesen Montag:
15. September 2014, 19 Uhr

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
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** AMELY SPÃTZL
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** Phyto-Organische Systeme
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** Arbeiten von Amely Spötzl im Dialog mit Werken der Klassischen Moderne
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** Eröffnung: Mo, 15.09.2014, 19 Uhr

Einführung von Prof. Dr. Nils Büttner,
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Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart


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Die Künstlerin ist anwesend.
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** Ausstellunsdauer: 16.09.-25.10.2014
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Abb. links: Amely Spötzl, Mäanderstern Platanenblatt, 2010 (Detail)
Bleistiftzeichnung, 100 x 100 cm
Photo: Bernd Zöllner

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Amely Spötzl, Best Wishes, 2011,
Löwenzahn, Acrylglas
à 40 cm, Tiefe: 16 cm Photo: Bernd Zöllner

Otto Nebel, Farbige Komposition, 1964
Aquarell und Collage, signiert und datiert
11 x 15 cm

Amely Spötzl, Offenes Fenster (Kreuzungspunkte), 2014
Rosendornen, Glas, Stahl, 45,5 x 45,5 cm
Photo: Bernd Zöllner

Amely Spötzl, Konzentration weiÃes Elfeck, 2014

Brombeerranken, Stahl

51 x 89 x 18 cm Photo: Bernd Zöllner

Jean Dubuffet, Sol becqueté, 1958
Lithographie in 4 Farben, signiert, datiert
66 x 50,3 cm

Amely Spötzl, Memorandum, 2011
Löwenmäulchen, Stickgarn, Leinen
57 x 42 cm Photo: Bernd Zöllner

Phyto-Organische Systeme

Arbeiten von Amely Spötzl im Dialog mit Werken der Klassischen Moderne



Ãber Jahrhunderte galt es als höchstes Ziel jeder Kunstübung, die Natur möglichst getreu abzubilden. Mimesis, die zum Verwechseln ähnliche Nachahmung, hieà dieses künstlerische Ideal. Erst mit der Klassischen Moderne wurden die Gegenstände der Kunst nicht mehr allein der Natur entnommen. Vielmehr begannen Künstler aus eigenem Antrieb und ohne jeden Auftrag, ganz aus sich heraus, der zeitgenössischen Wirklichkeit neue Bilder hinzuzufügen. Der Vielfalt emotionaler und intellektueller Reaktionen auf eine sich stetig wandelnde Wirklichkeit und ihre Reflexe in der Kunst und den Medien korrespondiert eine Vielzahl avantgardistischer Positionen. Wichtige Stationen markieren Jean Dubuffet, Max Ernst, Wilhelm Imkamp, Otto Nebel, Theodor Werner u.a.

Daà Kunst und Natur dabei keinesfalls im Widerspruch stehen müssen, erweisen die Arbeiten von Amely Spötzl. Die Hervorbringungen der Natur sind für sie Ausgangspunkt künstlerischer Schaffensprozesse. Dank ihres ausgeprägten Formgefühls werden die pflanzlich-organischen Elemente gleichsam in die Kunst eingebettet. Bei den Rohstoffen, die sie der Natur entnimmt, findet und erweckt sie mit viel Gespür Themen, die oft in winzigen Dingen oder Gesten stecken. Das Pflanzendetail wirkt vertraut, doch wird es andererseits so verfremdet, das man mit anderen Augen sieht, was man zu kennen meinte. Was fremd war, wird vertraut. In dem künstlerischen Prozess der Entfremdung verbinden sich Humor, Formgefühl und Aussagekraft. Mit Bedacht und Respekt gegenüber dem Material macht Amely Spötzl aus kleinen Dingen groÃe Kunst. Ihre Arbeiten sind von jener Klarheit, die als Ideal der Rhetorik auch von einer guten Rede gefordert wird. Sie sind trotz ihrer Komplexität und ihres Gehaltes einfach und
klar.

Amely Spötzl vertraut auf die Sprache und Energie der Dinge. Die Dingwelt, der sie gleichermaÃen ihr Material und ihre Formensprache entnimmt, ist eine Natur, die eine schier unglaubliche Vielfalt von Samen, Sprossen und Trieben hervorbringt. Es wirkt, als würde der Energieeintrag, den Sonnenenergie und Photosynthese im Grünen und Blühen produzieren, in den künstlerischen Arbeiten fortwirken. Sie wirken gleichsam energetisch aufgeladen und aktivieren zu gleicher Zeit Energien, sobald man sich nur darauf einlässt. Wie bei einer chemischen Reaktion bedarf es dann nur eines kleinen AnstoÃes, um viel zu bewegen. Kunst und Natur werden zu Reagenzien eines katalytischen Prozesses, der durch Zeit und Ort befeuert wird. Es ist die Wirkung überzeugenden Ausdrucks, die bei der Betrachtung von Werken der Kunst â alten wie neuen â spürbar wird.

Nils Büttner

Vorankündigungen

Neue Ãffnungszeiten ab September 2014:
Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr

Donnerstag, 25. September 2014, 19 Uhr
Vortrag von Jutta Nixdorf, Christieâs:
âWie bewerte ich zeitgenössische Kunst?â
Teilnahme nur mit Eintrittskarte (kostenlos), vorab
erhältlich bei der Galerie Valentien

Sa 27. und So, 28. September 2014
Art Alarm, Galerienwochenende in Stuttgart

Montag, 17. November 2014
Ausstellungseröffnung Anne-Sophie Tschiegg und Jan Peter Tripp, Einladung folgt

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Galerie Valentien
GellertstraÃe 6
70184 Stuttgart

Tel. 0711 / 24 62 42
Fax 0711 / 24 62 41
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