Von Laurenz Theinert am 16. Januar 2009 um 13:34

Liebe betacitizens,

ganz herzlich möchten wir Sie und Ihre Freunde zu einer Performance/Installation in den "TRESOR - Raum für flüchtige Kunst" einladen:

Daniel Dihardja und Frank Arnold: "Pumpbeats"
Samstag, 17. Januar 2009, 19-22 Uhr

Diese Veranstaltung findet als Kooperation mit dem Filmwinter e.V. statt und ist Bestandteil des offiziellen "Warm Up"-Programms des 22. Stuttgarter Filmwinter. Weitere Infos: http://www.filmwinter.de


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Normalerweise ist die körperliche Bewegung beim Abspielen und Bearbeiten digitaler Musik auf ein Minimum, nämlich das Drehen von Knöpfen und das Schieben von Reglern, beschränkt – und steht so meist in einem großen Gegensatz zur rhythmischen, tanzbaren Taktgebung der Musik.

Die Lösung? Pimp my Pump! Daniel Dihardja und Frank Arnold haben gewöhnliche Handluftpumpen modifiziert und so eine Möglichkeit entwickelt, den DJ von seinem monotonen Körperausdruck zu erlösen. Ein Piezo-Sensor am Ventil wandelt die Luft in ein elektronisches Signal um. Dieses Signal wird an eine Station weitergeleitet, an die insgesamt drei Pumpen angeschlossen sind. Die analogen Impulse der Luftpumpe werden dort durch einen Micro-Controller (Arduino) verarbeitet und über ein USB-Kabel an den Rechner weitergeleitet. Auf diesem Computer befindet sich eine eigens für die Installation entwickelte Software, welche die digitalen Impulse in MIDI-Signale konvertiert. Daraus lassen sich mit Hilfe eines Musikprogramms elektronisch Klänge erstellen.

Das Resultat: Die Zuhörer werden zu Zuschauern und können elektronische Musik körperlich erleben. Aktiv und passiv, denn wer möchte, kann nach dem Motto "Pump up the Jam" selbst zur Pumpe greifen. Die Performance und Installation "Pumpbeats" erweitert den Horizont der digitalen Klänge und ihres Körperausdrucks. Der Gebrauchsgegenstand der Luftpumpe, welcher stark mit Körpereinsatz assoziiert wird, verbindet sich mit der "körperlosen" Musik zu einer Einheit. Jeweils drei Interessierte können gleichzeitig gemeinsam mit drei Pumpen musizieren und so eine neue Form der elektronischen Musik erfahren, und zwar eine flüchtige, nicht wiederholbare, nur vor Ort erlebbare Klangwelt.


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Zu den Künstlern:
Als Künstlergruppe "xciba" wirbeln Daniel Dihardja und Frank Arnold seit einigen Jahren die Schubladen Software-Entwicklung, Design, Kunst, Video und Performance durcheinander. In ihrem Fokus: human-computer interaction, der kreative Austausch zwischen menschlicher Hardware und technischer Software im Hier und Jetzt – mit dem Ziel, die kreativen Möglichkeiten aller Beteiligten innovativ zu nutzen. Weitere Infos: http://xciba.de/pumpbeats



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TRESOR – Raum für flüchtige Kunst
Kulturdirektion H7, Raum 0.22d
Heilbronner Straße 7
D-70174 Stuttgart
http://www.kunsttresor.net

nach dem Eingang rechts durch die Türe
dann den ersten Gang links
ungefähr in der Mitte auf der rechten Seite
Zug, S-Bahn, U-Bahn, Bus:
Haltestelle Hauptbahnhof / Arnulf-Klett-Platz

Dank an:
Kulturamt der Stadt Stuttgart
Das Zelt - Projekte Theater Kultur - Arbeitsgemeinschaft e.V.
H7 Raumaufzeit GmbH






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