Von Oberwelt am 18. April 2013 um 09:40

Liebe betacity, lieber Verteiler,

wir laden herzlich ein zu einem Performance-Abend mit

Ignaz Schick, Oliver Prechtl & Anja Füsti

Zwei Beiträge zur Plattenkultur

Ignaz Schick: "Über Rotierende Oberflächen & andere
Dekonstruktionsversuche der schwarzen Scheibe",
Performance +Talk (Rotation / Plattenspieler, diverse Objekte, Stimme)

Oliver Prechtl, Komposition -- Anja Füsti, Performance
"Un / Release -- mit gestrichenem Solo"

Montag, 22. April, 19.00 Uhr

Oberwelt e.V. Reinsburgstr. 93 Stuttgart http://www.oberwelt.de

Ignaz Schick "Über Rotierende Oberflächen & andere
Dekonstruktionsversuche der schwarzen Scheibe"
Performance +Talk (Rotation / Plattenspieler, diverse Objekte, Stimme)

Der Berliner Klangkünstler & Komponist Ignaz Schick wird in einer
Kombination aus Performance und Lecture mit nur einem Plattenspieler
diverse mehr oder weniger vergängliche Materialien (Papier, Schokolade,
Vinyl, Stein, Aluminium, Wachs) auf Rutsch und Bröselfestigkeit testen.
Alle Klänge werden (bis auf die Vinylmomente) auf rein mechanische Weise
akustisch erzeugt und -- mit einem Mikrofon abgenommen -- leicht verstärkt.
Der international renommierte Künstler hat jahrelang mit seinem
selbsterfundenen Turntablesetup "Rotating Surfaces" in den
unterschiedlichsten musikalischen und stilistischen Kontexten zwischen
Neuer Musik, Noise, Elektronika, Klangkunst und
zeitgenössischem Free Jazz performt. Er ist einer der herausragenden
Vertreter der Berliner Experimentalmusikszene. Seit August 2012 arbeitet
er an einem neuen akustischen Setup, widmet sich hauptsächlich der
zeitgenössischen Komposition, Kalligraphie und Notation und ist derzeit
mit dem "Nomadischen Jahr", einem mittlerweile imaginären Reiseprojekt,
das Anfang Juni 2012 mit einem Klangfahrrad begann und seit Ende August
(nach dem Diebstahl der Kompletten Ausrüstung) von Schick zu Fuß (nach
alter Hobositte) fortgeführt wird.

Für die Performance in der Galerie Oberwelt wird sich Ignaz Schick
hauptsächlich auf bio-organischen Rotationen und Klangfundobjekte
konzentrieren.

Oliver Prechtl, Komposition -- Anja Füsti, Performance
"Un / Release -- mit gestrichenem Solo"

Wer kennt sie nicht? CD-Hüllen aus Plastik, auch "jewel cases" genannt,
befinden sich in so ziemlich jeder Tonträgersammlung. Doch im
Unterschied zu Tonbändern und Schallplatten aus Vinyl, welche als
Klangerzeuger inzwischen künstlerisch erschlossen sind, fristen die so
genannten "Schatzkästchen" ein eher abgeschiedenes Dasein als
notwendiges Übel im CD-Regal des Tonkünstlers.
In der Performance "Un / Release" erforscht der Stuttgarter Komponist
und Musiker Oliver Prechtl seit 2010 die klanglichen Eigenschaften der
CD-Hülle.
Die Partitur des hierfür komponierten Stücks "Gestrichenes Solo" ist unter
http://www.oliverprechtl.de <http://www.oliverprechtl.de/>; /
gestrichenes_Solo.pdf zugänglich.


Ignaz Schick spielt am Sonntag, 21. 4. um 20 Uhr

auch im stromraum-studio, König-Karl-Straße 27, Stuttgart-Bad Cannstatt,
zusammen mit Limpe Fuchs







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