Von Betacity am 22. März 2012 um 10:00

Linden-Museum Stuttgart
Pressemitteilung

Schwarzweißes made in Germany

Das Afrikabild im deutschen Dokumentarfilm

22. und 23. März 2012

Das HAUS DES DOKUMENTARFILMS widmet am 22. und 23. März 2012 eine
Tagung dem Afrikabild im deutschen Dokumentarfilm. Seit jeher hat der
„Schwarze Kontinent“ Filmemacher in seinen Bann gezogen. Auch der
Mythos der deutschen „Kolonialidylle“ war hier lange Zeit
vorherrschend. Dieser verzerrte Blick erschwerte ein objektives Bild.
Es entwickelten sich Stereotypen über Afrika, die wir bis heute in den
Medien finden können.

Bei dieser Veranstaltung, die im Stuttgarter Linden-Museum stattfinden
wird, sollen dokumentari­sche Formate zum Thema diskutiert werden, die
eine voreingenommene Sichtweise belohnen oder entlarven. Auch soll
u.a. geklärt werden, ob eine objektive Berichterstattung über Afrika
überhaupt möglich sein kann. Forscher und Filmemacher treten gemeinsam
in diesen Diskurs und versuchen, eine Brücke zwischen den Vorurteilen
und der Realität zu bauen.

Als Highlight wird im Rahmenprogramm Ralph Giordanos zweiteilige
Fernsehproduktion »Heia Safari – Die Legende von der deutschen
Kolonialidylle in Afrika« (WDR, 1966, 90 Minuten) gezeigt. Zum
Abschluss der Tagung wird Dr. Hermann Forkl nach dem offiziellen
Programm eine Führung durch die Afrika-Abteilung des Museums anbieten.


Anmeldung

HAUS DES DOKUMENTARFILMS
Mörikestraße 19 | 70178 Stuttgart
Fon 0711.9978080 | Fax 0711.99780820

http://www.dokumentarfilm.info/schwarzweiss


Pressekontakt: Thomas Schneider, Fon 0711.9780812 Mail



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Martin Otto-Hörbrand
Linden-Museum Stuttgart
Öffentlichkeitsarbeit / P.R.
Hegelplatz 1
70174 Stuttgart
Tel.: ++49-(0)711-2022-444
Fax: ++49-(0)711-2022-590

http://www.lindenmuseum.de







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