Von GEDOK am 29. Oktober 2015 um 17:05

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HERZLICHE EINLADUNGEN & REMINDER

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Filmprogramm

Diagnose: Mumienkomplex

Mittwoch, 04.11.2015, um 19.30 Uhr

GEDOK-Galerie



Mit Arbeiten von Hannelore Kober & Jonnie Döbele, Schmelzdahin, Jan Schmidt, Sylvia Winkler & Stefan Köperl, Kestutis Svirnelis, Daniel Beerstecher und Helmut Dietz



kuratiert von Florian Härle



Vor einer Reise ist die Freude groà und hinterher ist man schlauer. Das ist nicht nur nach Bildungsreisen so. Erfahrungsgemäà sind es neben den erlebten Abenteuern und den 1001 neuen Eindrücken vor allem die Erinnerungen an schöne Momente, was einem nach der Rückkehr noch lange ein Gefühl zwischen wohligem Kribbeln und Fernweh beschert. Souvenirs von Reisen, Mitbringsel jeglicher Art, egal ob nützlich oder Nippes, helfen das Mindesthaltbarkeitsdatum dieser Erinnerungen sogar noch über einen längeren Zeitraum hinweg frisch zu erhalten. Souvenirs sind eine Art Konservierungsmittel. Die Filme und Videos, die für dieses Filmprogramm zusammengestellt wurden, sind Souvenirs in diesem und im weitesten Sinne. Einerseits. Und andrerseits reflektieren sie genau dies zu sein: Mitbringsel von einer anderen Welt, verdichtete Reste einer neuen Erfahrung, einbalsamierte Erinnerung. Zu den filmischen Souvenirs werden zusätzlich Mitbringsel ausgestellt sein, die in direkter Beziehung zu den Filmen stehen.



Die Metapher der Kunst als einbalsamierte Zeit stammt aus der Feder des französischen Filmkritikers und -theoretikers André Bazin. In einem Aufsatz untersucht er die Ontologie des photographischen Bildes (1945) und beobachtet, Kunst ist der Wille das Wesen durch sein Abbild zu retten seine Diagnose lautet: Mumienkomplex. Dieser poetische Gedanke sei der Selektion unterlegt, die sich um das Konzept des Souvenirs windet. Erwähnt sei auÃerdem, dass die künstlerischen Formulierungen in den ausgewählten Werken natürlich so verschieden sind wie die Künstler selbst, welche diese gemacht haben. Nicht zuletzt ist dies auch der Tatsache geschuldet, dass die im Filmprogramm zusammengestellten Werke aus verschiedenen Jahrzehnten stammen und dadurch allesamt unterschiedlich und Unterschiedliches mumifizieren, um mit Bazin zu enden.






Vorprogramm



Daniel Beerstecher spricht im Vorprogramm über eine Reise in Brasilien, die er während des Fussball-WM-Spiels Deutschland â Brasilien unternommen hatte. Während des Spiels/Trips entstand eine Videoarbeit, die erst letztlich auf der B3 Biennale des bewegten Bildes 2015 in Frankfurt zu sehen war. Den Film zeigt er anschlieÃend in der Gedok im Vorprogramm. Beginn 19.30 Uhr.



Filmprogramm






London Postcards

Hannelore Kober & Jonnie Döbele

UK/USA 1979/80, 16mm, Farbe, Ton, 6 Min 30



Der Trip

Schmelzdahin

BRD 1986, Super 8, Farbe, Ton, 6 Min 18



IC 2051

Jan Schmidt

BRD 2004/2005, Videoinstallation, Farbe, Ton



Geben und Nehmen (Auf dem Istanbul Markt)

Kestutis Svirnelis

BRD/TÃR 2000, Video, Farbe, Ton, 2 Min 20



Le Coque

Helmut Dietz

BRD/FRA 2012, Video, Farbe, Ton, 6 Min 13



The Conquest of the Useless (Land Sailor-Projekt)

Daniel Beerstecher

BRD/BRA 2014, Video, Farbe, Ton, 7 Min 50



3er-Block mit Arbeiten von Stephan Winkler und Sylvia Köperl

Alexandra Open

Nord-Irland 2009, Video, 2 Min.



Washday under neoliberal conditions

Indien 2012, Video, 2 Min.



Pentru cei privați de libertate - VaÌcaÌreşti 1713-2013 (den ihrer Freiheit Beraubten)

RU 2013, Video, 2 Min

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Poetisches Café

Kunsthandwerk trifft Lyrik

Sonntag, 08.11.2015, um 11-17 Uhr

GEDOK-Galerie



Die Fachgruppe für Angewandte Kunst lädt wieder ein zum Poetischen Café.

Acht Künstlerinnen verzaubern Sie mit ihren Werken. Feine Spitze, weiche Wolle, zarte Papiere, ob für die Wand oder für den Finger, aus Silber oder Gold... GenieÃen Sie alles bei Kaffee und süÃen Stückchen.

Poetische Spitzen erwarten Sie jeweils um 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr von der Fachgruppe für Literatur.



Es freuen sich auf Ihren Besuch:

Bärbel Gallenmüller, Tatjana Seehoff (Gefilztes), Ulrike Rinnert (Mode), Susanne Dada (Paperalien), Heide Baur, Ulrike Grigorieff, Karen Philipp (Schmuck), Monika Kurz-Werner (Textilkunst), Marlis Birkle, Helga Danzer, Eunike Engelkind,Carmen Kotarski, Gabriele Loges, Tina Strohecker, Jutta Weber-Bock (Literatur)



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Workshop mit Ingrid Schütz

Forum für künstlerischen Austausch

Dienstag, 10.11.2015, um 19.30 Uhr

GEDOK-Galerie



Das Forum für künstlerischen Austausch bietet eine Plattform für bildende Künstlerinnen und Künstler, sowohl eigene Arbeiten, Mappen, Ideen und Konzepte vorstellen zu können als auch Einblick in die Praxis anderer Künstler mit ihren Arbeiten und Vorgehensweisen zu bekommen. Es bietet die Möglichkeit, Rückmeldung über die eigene Arbeit zu erhalten und mit anderen in einen Dialog zu treten. Auch aktuelle Themen und Fragen rund ums Künstlertum werden diskutiert. In kontinuierlichen Treffen kann die Entwicklung der jeweiligen Projekte verfolgt werden, Interessierte können aber auch jederzeit einsteigen. Das Forum wird von der Künstlerin Ingrid Schütz moderiert.



Info: Ingrid Schütz, Tel 0711/674 98 04 oder



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Konzert

miniaturen.abstraktionen

Donnerstag, 12.11.2015, um 20 Uhr

GEDOK-Galerie



Improvisierte Musik mit Rebekka Uhlig (Stimme) und Nikola Lutz (Saxofon, Turntable, Elektronik)



Geräuschhafte Gesten, ein Stimmklang â oder war es ein Saxofon â treffen aufeinander, reiben sich oder prallen voneinander ab. War es ein akustisches Zeichen, das wie ein Wort auf anderes verweist oder ist das eben gehörte Schallereignis reiner Klang, nichts weiter auÃer sich selbst? Mit ihrem gemeinsam konzipierten, dann aber auch jeweils einzeln weiter entwickelten Projekt GraphicSound praktizieren Rebekka Uhlig und Nikola Lutz schon seit geraumer Zeit im visuellen Bereich den Balanceakt zwischen Bild und Zeichen, der sich hier auf der akustischen Ebene wieder findet. In Miniaturen, die zur Konzentration der Gedanken zwingen, nur die Essenz eines Materials zulassen, entwickeln Lutz und Uhlig eine komprimierte und gleichwohl fragmentarische Klangsprache, beeinflusst von visuellen Elementen aber dennoch frei improvisiert.



UKB: 8,- / 5,- EUR

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Gedok-Autorinnen bei den Stuttgarter Buchwochen

Vera Zingsem

Samstag, 14.11.2015, um 18 Uhr

Haus der Wirtschaft, Raum âKarlsruheâ Willi-Bleicher-Str. 19, Stuttgart



Wir sind es gewohnt, das Wort âKarnevalâ vom lateinischen âcarne valeâ herzuleiten und mit âlebe wohl, Fleischâ zu übersetzen. Was wäre aber, wenn man die Ursprünge des Karnevals bis in die vorchristliche Römerzeit und sogar ins Alte Ãgypten verfolgen könnte? Dann läge es viel näher, âKarnevalâ auf âcarnavalisâ zurückzuführen: Das bedeutet âWagenschiffâ â ein Schiff also, das über Land gezogen werden konnte.

Im carnavalis fuhren bekannte Göttinnen wie Isis, Venus und Holle, ebenso Bacchus oder Mars. Sie brachten Wein, Liebe, Musik und Tanz, aber erinnerten auch an Trauer, Leid und Tod. Und sie machten den Karneval zu dem, was er von Anbeginn war: ein kosmopolitisches Ereignis, in dem die Traditionen der ganzen Welt ihren Platz fanden.



Eintritt: 5,- / 2,50 EUR

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Gedok-Autorinnen bei den Stuttgarter Buchwochen

Sylvia von Keyserling

Donnerstag, 19.11.2015, um 20 Uhr

Haus der Wirtschaft, Raum "Karlsruhe", Willi-Bleicher-StraÃe 19, Stuttgart



ROSENSTEIN â Hommage an ein Stuttgarter Kulturdenkmal



Die Stuttgarter Lyrikerin Sylvia von Keyserling widmet dem Rosensteinpark einen Zyklus von 21 Gedichten und einem Epilog. Mit bestechendem Beobachtungs- und Sprachvermögen inventarisiert sie Reichtum und Schönheit des bedeutendsten Stadtlandschaftparks Südwestdeutschlands, dem grünen Herzen Stuttgarts â einer wunderbaren, aber gefährdeten Oase â mitten in städtebaulicher Orientierungslosigkeit. Die mehrfach ausgezeichnete Autorin verleiht der stummen Natur Sprache und Ausdruck, lässt sie aus sich heraus zu Wort kommen und gibt ihr feinsinnig und mit poetischen Mitteln eine politische Stimme.

Mit einer Fotodokumentation von Wolfgang Rüter



Eintritt: 5,- / 2,50 EUR



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Ausstellung

Eva Borsdorf

Eröffnung Donnerstag, 19.11.2015, um 19.30 Uhr

GEDOK-Galerie



Es sind Zustände des Flüchtigen und Vergänglichen sowie Erscheinungsbilder des nahezu Formlosen wie Wolkenformationen und Licht-Schatten-Projektionen, auf die Eva Borsdorf sich in ihren Zeichnungen konzentriert. Dabei beobachtet sie zum Beispiel in den Projektionen Prozesse von Bewegung und Verwandlung im Ablauf der Natur.

Die Natur führt Regie, und es ist die Künstlerin, die als forschende Beobachterin (â¦) aufzeichnet. (â¦). Eine solche vorübergehende Natur-Licht-Erscheinung zu protokollieren, bedeutet, sich auf wechselnde Strukturen bis fast zur Auflösung der Form einzulassen und das mögliche Scheitern stets vor Augen zu haben. Es bedeutet deshalb auch, intensive Erfahrungen von Instabilität und Flüchtigkeit.

(â¦)

Stabilität, die in Bewegung gerät und Flüchtigkeit als gesteigerte Gegenwart: Eva Borsdorf macht in ihren Zeichnungen und Installationen Prozesse der Veränderung zur Grundlage ihres künstlerischen Handelns.



(Heiderose Langer, aus Katalogtext âWolken/ Raum/ Projektion, Eva Borsdorf, 2013, modo Verlag, Freiburg)



Dauer der Ausstellung 20.11. â 12.12.2015

Ãffnungszeiten Mi-Fr 16-19 Uhr / Sa 13-16 Uhr





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NEUE VERANSTALTUNG: NICHT IM GEDRUCKTEN PROGRAMM

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Konzert

Saxophonquartett KALEIDO

Freitag, 20.11.2015, um 20 Uhr

GEDOK-Galerie



Zahlreiche gemeinsame Konzerte in verschiedenen Ensembles und Orchestern

sowie ein Stipendium von Live Music Now vereinte die vier Saxophonisten Patrick L.

Hammer, Martina Wratsch, Silke Strahl und Nicole Lukauer 2014 zum âKALEIDOâ

Saxophonquartett. Der Name leitet sich aus dem bis in das alte Griechenland

zurückzuführenden Kaleidoskops ab. Auf die selbe Art und Weise wie die

Spiegelung, bei dem in seiner Form an ein Fernrohr erinnernden Spielzeugs

wechselnde geometrische Bilder und Muster erzeugt, verschmelzen die zahlreichen

Klangfarben und Effekte der vier Saxophone in den verschiedensten Anordnungen

zu immer neuen Werken. Die groÃe Vielfalt des Saxophons spiegelt sich in den

facettenreichen Darbietungen des Quartettes wieder, das von abwechslungsreichen

Programmen bis hin zu themenbezogenen Konzerten mit unter anderem auch

zeitgenössischen Werken offen für alle Genres der Musik ist. Eigene Arrangements

sowie die Zusammenarbeit mit jungen Komponisten verzaubern das Publikum stets

aufâs Neue.

Kurzbiographien

Patrick L. Hammer (Sopran-Saxophon), geboren in Ehingen, durchlief die Schule

von Guntram Bumiller bevor er zwei Jahre beim Gebirgsmusikkorps Garmisch-

Partenkirchen spielte. Danach begann er sein Studium an der Hochschule für Musik

und darstellende Kunst in Stuttgart, wo er 2010 ein Stipendium von "Yehudi Menuhin

- Live Music Now" erhielt. Neben seiner Tätigkeit in verschiedenen Bands,

Musikschulen und Kammermusikensembles macht er Auftritte und CD Einspielungen

mit Orchestern wie: âStuttgarter Philharmonikerâ, âWürttembergisches

Kammerorchester Heilbronnâ, Landespolizeiorchesterâ, âBläserphilharmonie Baden-

Württembergâ und verschiedenen Projektorchestern für Events wie die

Ludwigsburger Schlossfestspiele.

Martina Wratsch (Alt-Saxophon), geboren in Böblingen, begann schon mit neun

Jahren ihre Ausbildung am Saxophon. Im Jahre 2008 beginnt sie mit dem

Saxophonstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Stuttgart, in der Klasse von Nikola Lutz, welches sie erfolgreich mit dem Abschluss

Master of Music in diesem Jahr beendete. Martina Wratsch war häufig bei Rundfunkund

CD Aufnahmen beteiligt, konzertierte mit der Jungen Deutschen Philharmonie

und ist regelmäÃig zu Gast bei dem Landespolizeiorchester Baden-Württemberg.

Ihre häufige Beteiligung bei Uraufführungen diverser zeitgenössischer Kompositionen

sowie das Stipendium bei der âYehudi Menuhin - Live Music Nowâ Stiftung runden

ihre musikalische Arbeit ab. Seit 2012 ist sie Saxophonlehrerin an den Musikschulen

Kirchheim unter Teck und Köngen/ Wendlingen.

Silke Strahl (Tenor-Saxophon), geboren in Bad Saulgau, begann ihren

musikalischen Werdegang im Alter von 9 Jahren. Das Studium der elementaren

Musikpädagogik begann sie 2008 an der Stuttgarter Musikhochschule worauf sie

2010 zusätzlich âBachelor of Musicâ mit klassischem Saxophon bei Nikola Lutz

studierte. Ein Erasmus Aufenthalt führte sie nach Luzern, wo sie nach Vollendung

ihres elementaren Musikpädagogik Abschlusses in Stuttgart, ihren Bachelor im Fach

Saxophon mit Auszeichnung abschloss und das Masterstudium âInterpretation of

contemporary musicâ aufnahm. Sie ist in verschiedenen Ensembles und Orchestern

tätig und wirkte bei verschiedenen Uraufführungen junger Komponisten mit.

AuÃerdem erhielt sie 2010 ein Stipendium von âYehudi Menuhin â Live Muisc Nowâ.

Nicole Lukauer (Bariton-Saxophon), geboren in Leonberg, erlernte mit elf Jahren

das Saxophonspielen. Nach ihrem Abitur begann sie an der Hochschule Nürnberg

Saxophon mit Schwerpunkt Musikpädagogik bei Prof. Günter Priesner zu studieren.

Schon während ihres Studiums unterrichtete sie an verschiedenen Musikschulen und

Musikvereinen. Derzeit ist sie Saxophonleherin an den Musikschulen

Schwieberdingen und Bietigheim-Bissingen. AuÃerdem unterrichtet sie regelmäÃig

bei D-Lehrgängen des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg. Nicole spielte

schon in ihrer Jugend und bis heute in verschiedenen kammermusikalischen

Besetzungen und Orchester mit. Ihr Saxophonspiel verbesserte sie auch auf

Meisterkursen bei J.M. Londeix und dem Rascher Quartett.



UKB: 8,- / 5,- EUR



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Workshop

Forum für literarischen Austausch

Dienstag, 24.11.2015, um 19 Uhr

GEDOK-Galerie



Das Forum für literarischen Austausch ist eine neue Plattform für Schriftstellerinnen, sowohl eigene Arbeiten und Konzepte - lyrischer oder prosaischer Natur - vorzustellen als auch Einblick in die Praxis von Kolleginnen mit ihren Arbeiten und Vorgehensweisen zu bekommen. Es besteht die Möglichkeit, Rückmeldung zur eigenen Arbeit zu erhalten und mit anderen in einen Dialog zu treten. Auch aktuelle Themen und Fragen rund ums Schreiben und Veröffentlichen können diskutiert werden. Bei unseren Treffen kann die Entwicklung von Projekten verfolgt werden, neu Interessierte können jederzeit einsteigen. Das Forum wird von der Schriftstellerin Jutta Weber-Bock moderiert.



Info: Jutta Weber-Bock ()



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