Von Peter Grohmann am 16. November 2009 um 17:38

http://www.die-anstifter.de
Hin und weg: Art-Parade am 19.11.
AnStifter-Newsletter am 16. November 2009


Fast 40 000 Menschen versammelten sich gestern im Stadion von Lampedusa (Italien)
im Gedenken in Onkondo Mukele, der sich aus Verzweiflung über seine Lage ins
Mittelmeer geworfen hatte und ertrank. Vor drei Jahren war die 12jährige Tochter
Mukeles als Kindersoldatin in Matadi erschossen worden. Mukele ist über den
Verlust nie hinweggekommen. Silvio Berlusconi, dessen Sende die Totenfeier
live übertrugen, hielt eine bewegende Trauerrede, in der er die Jugend Afrikas
aufforderte, nicht länger nach den europäischen Sternen zu greifen, sondern zu
Hause zu bleiben. Die etwas größeren deutschen Parteien ließen durch Angehörige
der gemeinsamen Schutztruppe Frontex für die mehr als zehntausend Toten an der
Grenze Kränze niederlegen (Meer: http://www.ffm-berlin.de/mittelmeer.html;


Mi, 18. Nov, 19 h, Bohnencafe: Dem Kapital auf der Spur ...mit Aktien für
Frieden, Gerechtigkeit und Umweltschutz: Die Kritischen Aktionäre Daimler-Benz
AG - mit Holger Rothbauer, Rechtsanwalt, Tübingen, Paul Russmann, Bankkaufmann
und Dipl.-Theologe, Stuttgart. Ein Abend von pax christi und den AnStiftern im
Bohnencafe, Hauptstätter Straße 31

19.11. 1. Stuttgarter Art-Parade http://www.die-anstifter.de/?p=2525#more-2525

Suchen leihweise Contra-Bass für FriedensGala 18.12.

Mo, 23. Nov 09, 19:30 h, Theaterhaus: Albrecht Müller: Meinungsmache: Wie
Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen. Müller war
bis 1970 Leiter der Abteilung öffentlichkeitsarbeit der SPD, ab 73 Leiter der
Planungsstabs im Bundeskanzleramt, bis 1994 MdB. Vortrag mit Diskussion.
Leitung Hermann Zoller. (siehe: http://www.nachdenkseiten.de)

Mo, 23. Nov 09, 20 h, Literaturhaus. Dr. I. Wojak, über das NS-Dokuzentrums
München als historisch-politischer Lernort für die Zukunft. Leitung Roland
Ostertag, AnStifter.

Mi, 25. Nov 09, 19 h: Klaus Albert: Ist unser Klima noch zu retten? Vortrag mit
Diskussion. Der Geopolitiker Klaus Albert, Zeitzeuge und brillanter Denker,
schlägt Alarm: Wenn im Dezember 2009 in Kopenhagen keine verpflichtenden
Maßnahmen zum Klima beschlossen werden, sieht es bös’ aus für Mutter Erde, so
Albert. Bohnencafe, Hauptstätter Straße 31, Stuttgart-Mitte

So, 29. Nov 18 h: Stuttgarter NS-Täter im Haus der Wirtschaft (Hermann
Abmayr, AnStifter)

So, 13. Dez, 11:30, Politisches Frühstück der AnStifter Laboratorium: Yes Men!
Film, Fantasie, Diskussion, Aktion (Wagenburgstraße)

14. Dez, 19 h, Theaterhaus. Neuer Montagskreis: Prof. Dr. Dieter Läpple.
Stuttgart, wohin?

18.12. FriedensGala im Theaterhaus: http://www.die-anstifter.de/?m=20091218

Allmende + Erwin Wagenhofers Let's make money: http://www.ebbe-koegel.de/

Suche zum Jahreswechsel bescheidene Bleibe: Kunst- u. Kulturschaffender (Autor
bekannt als Kabarettist "Smu Reblaus) sucht 1-2 Zi-Whg, 300.-

Arbeits(platz) in Bürogemeinschaft / Bohnenviertel, ab 1.1.2010, ca 220 EU
incl. Nutzung von Gemeinschaftsräumen. Helene Prölß 0711-236 2390

Das Seniorentheater „die 5te jahreszeit“ am JES (Eberhardstraße) spielt:
ZwischenLand. Inszeniert von Uschi Famers + Peter Galka. Mit Marina Andreas,
Gisela Back, Renate Beck*, Marijke Bonim-Hauger, Roswitha Ebert, Ulrike
Ostertag, Sylvia Panik, Ellen Schäuble, Gisela von Niswandt, Irmgard Widenhorn-
Döttling, Guillermo Aparicio*, H. Bernd Arnold, Max Hasenclever, Josef Höll,
Jürgen Lange, Manfred Pfeiffer* (AnStifter). 28.+29. 11., 4/5/8.12.,je 17 h

Bei Shoa steht: „das stuttgarter gestapohaus schnell abreißen“
- Hide quoted text -
http://www.shoa.de/nachkriegsdeutschland/gedenkkulturen/1959-das-stuttgarter-
gestapohaus-schnell-abreissen.html

Nazikonzert in Wangen voller Erfolg. Dank an die deutsche Polizei. Am Freitag
13.11.2009, fand im Kulturhaus Arena Stuttgart-Wangen ein Konzert der Neonazi-
Musikgruppen "Kategorie C" und "Weißgluht" mit 300 bis 500 Besuchern statt.
Warum die Betreiber der ARENA den menschenverachtenden Ideologien der Neos
eine Plattform bieten, bleibt einstweilen offen. Nicht offen bleibt das
Verhalten der Polizei: Sie drangsalierte einmal mehr die zwischen 40 und 60
Gegendemonstranten, erteilte im Vorfeld Platzverweise und setzte einen großen
Teil von ihnen ohne besondere rechtliche Handhabe so lange fest, bis die
Neonazis ihr Konzert beendet hatten. Da kann man nur gratulieren - der Polizei,
die offenbar in Zivil im Saal war, aber dann die Hitlergrüße freundlich übersah
und den Nazis ein gelungenes Konzert bescherte - und der Arena für eine gute
Abendkasse. Peter Grohmann


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