Von Karin Hinterleitner am 05. Januar 2004 um 00:00



In Zitterzeiten assymetrischer Konflikte, konsumverzögernder Zielgruppen, Sponsoren-Knappheit, CD-Schwemme und der Tendenz zur ökonomischen Immanenz im WWW ergibt sich das Paradox, dass Medienfestivals schier gar unter der Last von Bewerbungen zusammenbrechen.
Der illustre Kreis der Medienkunst-Avantgarde ist längst durchbrochen, eine historische Zäsur: DIY allenthalben. Die vormalige Aufbruchstimmung von gar manchem Medienfestival-Team weicht Ernüchterung – nicht nur bei der Sichtung. Die transmediale ruft deshalb dieses Jahr zur Neuauflage von nofuture auf (Motto: „There is no hope. Fly utopia!“). Der 17. Stuttgarter Filmwinter setzt auf Neuausrichtung und als thematische Klammer „target_blank“.

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Programm - 17. Stgt Fiwi04

WARUM UP 9.-14.01.2004
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AUSSTELLUNG im Ex-Ikea 13.-18.01.2004
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FESTIVAL 15.-18.01.2004
Donnerstag 15.Jan
http://www.filmwinter.de/index.php?id=767">http://www.filmwinter.de/index.php?id=767
Freitag 16. Jan
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Samstag 17. Jan
http://www.filmwinter.de/index.php?id=765">http://www.filmwinter.de/index.php?id=765
Sonntag 18. Jan
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FIWI04 ausführlich:

Das Festival ist dieses Jahr wieder umfangreich. Zum Vertiefen der einzelnen Bereiche empfehle ich Euch den Pressetext:

target_blank - 17. Stuttgarter Filmwinter
Festival for Expanded Media

Film Video Neue Medien Installation Performance Vorträge
Warm Up 9.-14.01.2004 • Ausstellung 13.-18.01.2004 • Festival 15.-18.01.2004

Filmhaus Stuttgart, Friedrichstr. 23 A • Ex-IKEA, Kronenstr. 36 • GEDOK Stuttgart, Hölderlinstr. 17 • Oberwelt, Reinsburgstr. 93 • Schapp – Der Effektenraum, Schlossstr. 55 • Künstlerhaus Stuttgart, Reuchlinstr. 4B



WETTBEWERB FILM/VIDEO

Die hohe Anzahl von Einreichungen zeigt einerseits den hohen Stellenwert des Stuttgarter Filmwinters in der Festivallandschaft, andererseits ist sie auch Ausdruck der Beschleunigung der Produktionsprozesse. DV-Filme mit 35mm-Optik, intuitive Schnittprogramme und die Zunahme der Ausbildungsangebote führten zwar zu einer starken Zunahme der Einreichungen, aber nicht unbedingt zu einer Verbesserung der Qualität. Wer vermutet, daß billigere und schnellere Produktionsbedingungen zu radikalen Experimenten und riskanten Werken führt, muß enttäuscht werden. Viele der eingereichten Filme sind Imitationen des „großen Kinos“. Dennoch konnten bei der Vorauswahl wieder einige Perlen entdeckt werden, so daß ein anspruchsvolles, innovatives Kurzfilm- und -videoprogramm zustande gekommen ist. Denn nur durchschnittlich jeder 25ste Film schaffte es in den Wettbewerb!
Nicht selten sind es langjährige Gäste des Stuttgarter Filmwinters wie Corinna Schnitt, die durch ihre Stringenz und Präzision bestechen. In ihrem Film Living A Beautiful Life geben Schauspieler wie fremdgesteuerte Living Sculptures Statements zu ihrem glücklichen Leben in Los Angeles ab. Die Künstlichkeit der Aussagen wird durch das Setting unterstützt, das die Protagonisten umgibt. Die klinische Kühle von modernistischen Villen ist der geeignete Rahmen für die Formeln des American Way of Life und schafft eine Bedrohlichkeit, die an David Lynchs Lost Highway erinnert. Corinna Schnitt bricht jedoch die Unheimlichkeit der Situation durch ihre trockene Ironie.
Ganz anders dagegen das Video Bocas de Ceniza des Kolumbianers Juan Manuel Echavarría: Fünf Kolumbianer singen Lieder über die Gewalt, die ihnen bei Angriffen und überfällen widerfahren ist. Die Frontalität der Singenden, die ausschließlich im Porträt zu sehen sind, zwingt den Betrachter in das Geschehen. Eine beklemmende Reflexion über Glaube und Gewalt, ohne Gewalt darzustellen. Ebenfalls mit Gewalt beschäftigt sich der Brite Chris Shephard in seiner experimentellen Animation Dead’s Dad. Shephard kombiniert in atemberaubender Virtuosität Animationen mit bedrohlichen Kindheits- und Jugenderinnerungen. Die alltägliche Gewalt wird mittels des Animationsstils, der zwischen süßlich-verspielt und aggressiv-bösartig wechselt. Die latente Gewalt in den britischen Suburbs wird in dieser Verbindung aus Live Action und Animation visuell erfahrbar.
Neben avancierten Computer- und Animationstechniken, die aber im Falle von Chris Shephard nie Selbstzweck sind, werden von Wand 5 auch die sogenannten „toten Medien“ (Dead Media) wie Super 8 gepflegt, die sich als erstaunlich vital erweisen. So ist Dagie Brundert, Super 8-Kämpe aus Berlin, gleich mit mehreren ihrer charmanten und unprätentiösen Filmen vertreten und verweist auf den Ursprung des Filmwinters als Super 8-Underground-Festival. In der Jury des Wettbewerbs Film/Video sitzen die mexikanische Videokünstlerin Ximena Cuevas, der kanadische Videokünstler Benny Nemerofsky Ramsay und die ARTE-Redakteurin Laurence Villy.

WETTBEWERB NEUE MEDIEN
Die CD-ROM ist tot!? Während die Einreichungen bei den medienbasierten, interaktiven Installationen sich fast verdoppelt haben, ging die Zahl der CD-ROMs leicht zurück. Scheinbar sind viele CD-ROM-Produzenten ins Internet abgewandert, das aufgrund der höheren Bandbreite nun zu einem vollwertigen visuellen Medium geworden ist. Auch der Siegeszug der DVD-ROM hat zum Verschwinden der CD-ROM beigetragen. So hat sich die von Erki Huhtamo bereits 1996 beim Filmwinter vorgebrachte These, die CD-ROM sei ein Medium des übergangs, bestätigt.
Bei den Installationen zeichnet sich die Tendenz ab, daß die Arbeiten sich immer weniger mit Interaktivität per se beschäftigen, sondern mit einer stärkeren Einbeziehungen des Rezipienten, um komplexere Themen darstellen zu können. Es gibt aber auch einige Medieninstallationen, die autonom zu verstehen sind und dem klassischen skulptural-installativen Ansatz nahe stehen. So die Video- und Materialinstallation von Joseph de Lappe aus Reno, Nevada, der eine Art Kindheitserinnerung in First TV Memory umsetzt. Zu sehen ist eine Art Materialloop und Perpetuum mobile in Form einer in einem Looping fahrenden Eisenbahn mit aufgesetzter Kamera, die die Schienen abfilmt und die Endlosigkeit einer Eisenbahnfahrt suggeriert. Eine stringente Arbeit, die gekonnt Assoziationen an die Frühgeschichte des Kinos evoziert, aber auch den Bezug zur Kindheit herstellt.
Interaktiv dagegen die Installation von Hanna Haaslahti aus Helsinki, die in White Square mittels Tracking künstliche tanzende Schatten erzeugt. Innerhalb eines weißen Quadrates können die Betrachter mit ihren Bewegungen diese engelsgleichen Schatten erzeugen und multiplizieren. White Square ist eine Art öffentliche Spielwiese, die den Betrachter zur physischen Aktion animiert, indem sie das thematisiert, was jede/n umgibt und jede/r kennt: Schatten.
In nicht unähnlicher Weise verfährt die Französin Cécile Babiole in ihrer Installation Circulez y’a rien voir (Move Along Now, There’s Nothing to See). Die Arbeit, die für ein Schaufenster konzipiert ist, zeichnet die Bewegungen der Passanten auf, und setzt sie in akustische Signale und einfache graphische Muster – ähnlich wie bei dem frühen Computerspiel Pong – um. Auch hier ist der Zugang intuitiv und die Installation ohne technische Kenntnisse erfahrbar.
Die Internetprojekte sind wieder ab dem 8. Januar online einzusehen. Wie im letzten Jahr wird eine internationale Jury auch hier die beste Arbeit ermitteln. Gleichzeit besteht jedoch für das Publikum die Möglichkeit, über Onlinevoting das beste Internetprojekt zu wählen und den DASDING-Publikumspreis im Bereich Internet zu vergeben. Gezeigt werden nicht nur Internetarbeiten, die einen ausschließlich künstlerischen Ansatz verfolgen. Insbesondere im Bereich der Netzkunst sind Fragen des Zugangs, der Informationsaufbereitung und -distribution oder der Zensur wichtige Themen von Künstlern und Webgestaltern. Die Arbeit Cryptographever von k-hello.org aus Italien (http://www.k-hello.org/ cryptographever) ist eine freie Anwendung, die verborgene Botschaften auf Websites entschlüsselt und sichtbar macht. Der Kontext der Kryptographie liegt vor allem im Bereich des Geheimdienstes und des Militärs. So weist die Arbeit neben ihrer Anwendbarkeit auf den Ursprung des Internets in der militärischen Entwicklung hin. Die Jury Neue Medien ist mit Ninon Liotet, Video- und Netzkünstlerin aus Berlin, dem japanischen Medienkünstler Atau Tanaka, dessen Schwerpunkt auf Sensorik und Musik liegt, Ralph Schollähn, Head of Corporate Design DaimlerChrysler in Stuttgart, und dem amerikanischen Performance- und Medienkünstler Mike Hentz besetzt.

RAHMENPROGRAMM FILM/VIDEO UND NEUE MEDIEN

WARM UP
Sinn und Zweck des Warm Ups ist, im Vorfeld des Festivals über lokale Kooperationen auf das Festival aufmerksam zu machen und lokale Künstler und Projekte in den Blickpunkt zu rücken. Gleichzeitig dient das Warm Up auch als Aufwärmübung und Einstimmung für Publikum und Organisatoren, um die folgenden vier vollen Festivaltage gut zu überstehen. Im Warm Up besteht jenseits der Hektik des Festivals die Möglichkeit, in Ruhe die Ausstellungen zu besuchen.
Wie in den letzten Jahren wird das Warm Up beim langjährigen Kooperationspartner Oberwelt e.V. eröffnet. Am 9. Januar beginnt die Ausstellung mit Arbeiten der englischen Künstlerin Lenka Clayton.
Im Zentrum der Ausstellung von Lenka Clayton steht Ihr Dokumentarfilm Qaeda Quality Question Quickly Quickly Quiet, in dem die britische Künstlerin alle 4100 Wörter der Video-Aufzeichnung von George W. Bushs berühmter „Achse des Bösen“-Rede minutiös neu zusammenfügt: alphabetisch geordnet. Diese spröde formal-statistische überarbeitung ergibt einen eindrucksvollen Film. Auf faszinierende Weise wird die obsessive US-Rhetorik nach dem 11. September dokumentiert.
Als neuer Veranstaltungsort tritt Schapp – Der Effektenraum hinzu, bei dem die Videoinstallation Lyric von Benjamin Nemerofsky zu sehen. Lyric arbeitet mit Samples und Phrasen von 1000 Liebesliedern – oftmals gefunden in Popsongs. Die Banalität und Authentizität dieser Textzitate wie „I’m on fire“ oder „I would die without you“ wird in einem Kanon auf fünf Monitoren verbunden. Ein gleichermaßen unterhaltsame als auch musiksoziologische Arbeit, die auch Fragen der menschlichen Physis und Ausdauer stellt.
Am Dienstag, den 13. Januar findet die Eröffnung der Ausstellung der Medieninstallationen im Ex-IKEA statt, und einen Tag später, am 14., beginnt die Schau mit Videoarbeiten der Mexikanerin Ximena Cuevas in der Galerie GEDOK (s.o.).


Filmprogramm
Mike Hoolboom gehört nicht nur zu den bekanntesten Experimentalfilmern Kanadas, er ist auch ein versierter Experimentalfilmkritiker, Autor (z. B. „Plague Years: A Life in Underground Movies“) und Kurator. Als Found Footage-Spezialist vereint er eigene und gefundene Bilder mit seinen Texten in einem poetischen Dialog. Seine Themen sind Körper und dessen Wahrnehmung und Repräsentation, Krankheit und Tod, Bilder und ihre Reproduktion, Vergangenheit und Zukunft. All seine Tätigkeiten sind Ausdruck eines ebenso erstaunten wie erstaunlichen Blicks in die Welt. Nicht umsonst gewann das Multitalent zahlreiche Auszeichnungen wie den „Goldenen Leopard“ in Locarno oder „Bester kanadischer Film“ auf dem Toronto International Festival. In einer Werkschau bekommt man einen Einblick in seine jüngsten Arbeiten und im Vortrag kann man sich von seinem breiten Wissen überzeugen.

Ausstellung und Videoprogramm
Ximena Cuevas sammelte ihre ersten Erfahrungen in Sachen Film bereits im Alter von dreizehn Jahren, als sie in der Schule Filmschneidekurse besuchte und täglich etwa vier Filme schaute. Mit siebzehn restaurierte sie erstmals alte Filme in der Cineteca Nacional in Mexico City. Zwei Jahre später wurde sie künstlerische Assistentin bei Costa-Gavras und studierte schließlich Film an der New School for Social Research und der Columbia University in New York City. Zwischen 1980 und 1990 arbeitete Cuevas an mehr als 20 Spielfilmen und in den verschiedensten Bereichen und Berufen wie Skript Supervising, Assistant Director oder Art Director. Ihre Handschrift findet man unter anderem in den Filmen The Falcon und The Snowman von John Schlesinger oder Mentiras Piadosos von Arturo Ripstein.
Heute ist sie begeistert von den Bewegungen des täglichen Lebens, von dem schmalen Grat zwischen Wahrheit und Erfindung, von der „Unmöglichkeit“ der Wirklichkeit. In ihren Videos, die auf Festivals wie dem New York Film Festival oder dem Sundance Festival gezeigt wurden, definiert sie die Bedeutung des Dokumentarischen neu, indem sie zu radikalen Methoden der Inszenierung und der übertreibung greift. Ihre Videos spiegeln dabei immer auch die hyperventilierende Lebenswelt der weltweit größten Metropole Mexico City wider. Ihre Videos wurden bereits im Museum of Modern Art in New York sowie in den Guggenheim Museen in New York und Bilbao gezeigt. Stuttgarter Kunstfreunden sind ihre Arbeiten im Zusammenhang mit der Ausstellung Nueva Vista – Videokunst aus Lateinamerika im Institut für Auslandsbeziehungen ein Begriff.
In Zusammenarbeit mit GEDOK Stuttgart.


Videoprogramm und -installation
Mit seinen Musikvideo-artigen Bändern hat sich Benjamin Nemerofsky Ramsay, geboren in Montreal, in den letzten drei Jahren in der Kunst- und Medienfestivalszene einen guten Namen gemacht. Seine Videoarbeit benutzt Popmusik, um Fragen des Verhältnisses zwischen Identität und Massenproduktion zu beleuchten. In einigen seiner Performancevideos, wie in Je changerais d’avis (2000) und Forever Young (2001), benützt er vorhandene Musik, um die Songs mit eigenen Gesten und Choreografien neu zu interpretieren und verquickt diese Soloperformances mit einer eigenartig deplatzierten CNN-ästhetik. Die Videos handeln von der Unübersetzbarkeit von Gefühlen in massenmediale Technologie und in Popkultur. In I’m a Boyband von 2002 spielt Nemerofsky vier Mitglieder einer Boyband und beschäftigt sich mit der Repräsentation von jugendlicher Maskulinität in den Massenmedien. Inspiriert vom Star Factory-Phänomen, wie American Idol oder Deutschland sucht den Superstar, entwickelt Nemerofsky in Audition Tape (2003) eine Interpretation der lesbischen, russischen Teenageband Tatu. Seine Installation Lyric, die ebenfalls auf dem Filmwinter gezeigt wird, ist eine Soundarbeit, die eintausend (Volks-) Lieder vereint und Bruchstücke dieser Lieder zu einem 110-minütigen „Marathon-Song“ zusammensetzt. Auf fünf Monitoren wird dieses Lied in einer Art Kanon präsentiert und zeugt von der physischen Qualität dieser Gesangsperformance. Als Weltpremiere stellt Nemerofsky sein neues Video Ich Mache Aerobics vor. Das Videoprogramm von Nemerofsky ist unterhaltsame, aber nicht minder tiefsinnige Investigation in Popkultur und Starrummel, Körperpolitiken und massenmediale Reproduktion.

Workshops für Kinder und Erwachsene:
Sensoren, Inferfaces, Sound, Steuerung und Instrumente
Geleitet vom Institut für Kunst, Information und Technologie F18 (Hamburg) und Frau Taube werden in den Workshops eigene Instrumente mit verschiedenen Sensoren gebaut und die dazu passenden Anwendung in der Musiksoftware erstellt, z.B. Luftdruckseonsoren als Blasinstrumente, Piezo-Drucksensoren für die Schuhe, Fader zum Modulieren der Stimme, Joysticks, Infrarot-Entfernungsmesser, Beschleunigungssensoren für gestische Eingaben u.A. So können Instrumente mit verschiedenen Charakteren erstellt werden. Die Workshops sind in zwei Kurse unterteilt, die mehrmals während des gesamten Festivals stattfinden. Die Kurse bauen nicht aufeinander auf, sondern richten sich an verschiedene Zielgruppen. Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 12 Personen begrenzt.
f18 wurde 1996 als Team von Künstlern und Ingenieuren aus den unterschiedlichsten Bereichen gegründet. Diese innovative Gruppe setzt sich in Projekten und ihren Maschinen-Performances mit Robotik und Mechanik in Verbindung zum menschlichen Körper auseinander. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Beschäftigung mit der menschlichen Wahrnehmung in alltäglichen Abläufen. So haben f18 u.a. den Exoskeleton, einen sechs-beinigen, pneumatischen Laufroboter, sowie die Roboterhand für Stelarc entwickelt. Parallel zu diversen internationalen Kunst- und Theaterprojekten bieten f18 Roboter-Workshops für Kinder an.
Anmeldung zu den Workshops unter 0711-99 33 98 17.

Präsentation und Performance
Atau Tanaka schlägt mit seiner ungewöhnlichen Musik, geschaffen mithilfe von Sensoren und Netzwerken, seit über zehn Jahren erfolgreich Brücken zwischen westlichen und östlichen Kulturen.
Tanaka ist studierter Naturwissenschaftler, Multi-Media-Performer und Entwickler musikalischer Mensch-Computer-Interfaces. Von 1992-1995 forschte er in den Computer-Laboratorien des IRCAM in Paris und wurde zur Entwicklung musikalischer Sensor-Interfaces mehrfach ins Amsterdamer STEIM (Studio für Electro-Instrumental Music) eingeladen. Apple-Computer/Frankreich ernannte ihn zum künstlerischen Botschafter für interaktive Musik-Technologie. Bekannt wurde Tanaka vor allem durch seine Performance mit BioMuse, einem Sensorsystem, das seinen Körper in ein Musikinstrument verwandelt. Durch Muskelspannungen werden so elektronische Sounds erzeugt.

Präsentation
Sabine Breitsameter ist seit Mitte der achtziger Jahre als Radiomacherin tätig und wirkt seit Anfang der neunziger Jahre – neben ihrer Arbeit im Hörfunk – auch als Publizistin und Festivalkuratorin. Ihre Wirkungskreise erstrecken sich so über die verschiedensten Bereiche und Orte: Haus der Kulturen der Welt in Berlin, All India Radio, künstlerische Leitung des Festivals „Klang Umwelten“ für die Akademie der Künste in Berlin, als Dozentin an Universitäten in Melbourne, Weimar, Illinois/Chicago, als Gründerin und Produzentin der Hörspielreihe „Internationale Radiokunst im Sender Freies Berlin“...
Eines ihrer jüngsten Projekte ist das „Audio-Hyperspace“ beim SWR, eine Website zur Nutzung des Internet als elektroakustischer Raum. Audio-Hyperspace weist Wege durch den akustischen Datendschungel und verfolgt die Spur akustischer Netzkunst – interessante Audio-Websites werden vorgestellt sowie Links zu den entsprechenden Themen präsentiert.

Filmprogramm
Europe in Shorts 8 – Die besten Experimentalfilme Europas
Im Rahmen des Europäischen Experimentalfilm-Panels – organisiert auf Initiative von Wand 5 – wurde das Programm für Europe in Shorts zusammengestellt, das den europäischen Experimentalfilm neu beleuchtet. Zwar wird Europa als Ursprungsort des Avantgardefilmes angesehen, im Vordergrund soll hier aber nicht nur das cinematographische Erbe Europas stehen, sondern vor allem die lebhafte Szene der Gegenwart, die auch einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden soll. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte der Experimentalfilm die Ansätze, welche die Neuen Medien auch jetzt wieder beinhalten: Kreation virtueller Räume, assoziativer Schnitt und Interaktion durch die Beleuchtung narrativer Strukturen. Diese Berührungspunkte wurden in den Werken verschiedenster zeitgenössischer Künstler verarbeitet. Man darf gespannt sein auf Filme von Martin Arnold (österreich) über Tony Hill (Großbritannien) bis zu Oskar-Preisträger Zbigniew Rybczynski (Polen) – Europe in Shorts 8, die Stuttgart Premiere.

Filmprogramm
X-Pilation 3 – Experiment Erzählung
Nach dem Erfolg von „X-Pilation 1 – Deutscher Experimentalfilm“ der 80er und 90er Jahre wird die Zusammenarbeit zwischen der Produktionsfirma 451 und Wand 5 mit „X-Pilation 3“ fortgesetzt. Die DVD, die auf dem Filmwinter ihre Premiere feiert, versammelt Filme und Videos der letzten zehn Jahre, die sich auf unterschiedliche Weise mit Erzählung auseinandersetzen. Das Spektrum reicht von Oral History im Zusammenhang mit einer Marienerscheinung in Polen bis zu einem campy Video über den Aufstieg und Fall eines Popduos. Die ehemalige Filmakademie-Studentin Eva Könnemann z.B. kombiniert in ihrem Film Null – Eins Computerbefehle mit einem Liebesdrama und kommt so zu einem originellen erzählerischen Ansatz. Dafür erhielt sie den Preis der deutschen Filmkritik für Experimentalfilm. Corinna Schnitt, gern gesehener Dauergast beim Filmwinter, reduziert in ihrem Film Das Schlafende Mädchen die Geschichte auf die Botschaft eines Versicherungsvertreters auf ihrem Anrufbeantworter. Eine intelligente und witzige Reflexion über verlorene Kugelschreiber, antiseptische Feriensiedlungen und ölgemälde. Fast alle präsentierten Filme haben auf dem Filmwinter einen Preis gewonnen, so daß den Zuschauer ein hochqualitatives Programm mit den besten kurzen Experimentalfilmen und -videos aus Deutschland erwartet.

Präsentation
Das Netherlands Media Art Institute, Montevideo/Time Based Arts hat es sich zum Ziel gesetzt, die weitläufige Entwicklung, Anwendung und Verbreitung neuer Technologien und deren Reflektion in den visuellen Künsten zu fördern. Das Niederländische Institut für Medienkunst vertritt Medienkunst in fünf Bereichen: Präsentation, Forschung, Sammlung, Verbreitung und Erhaltung. Durch seine weitreichenden Möglichkeiten bietet es Künstlern und Institutionen einen umfassenden Service und Weiterbildungsprogramme. Im Zusammenhang mit dem Thema „target_blank“ liegt der Schwerpunkt von Montevideo, die auch zu Gast auf dem Dortmunder Kongress „404 Object Not Found – Was bleibt von der Medienkunst“ waren, beim Stuttgarter Filmwinter auf Fragen der Datenkonservierung.

Filmprogramm und Vortrag
Unter dem Thema „Filme der Deutschen Arbeitsfront“ präsentiert Kay Hoffmann vom Haus des Dokumentarfilms Dokumente der Deutschen Arbeitsfront - Filme wie Licht – Ein Film des Amtes der Schönheit der Arbeit (1936) oder Arbeitskameraden – Sportkameraden. Dieses Projekt ist der dritte Teil des DFG-Forschungsprojektes zur „Geschichte und ästhetik des dokumentarischen Films in Deutschland vor 1945“. Während sich die Filmforschungen zu diesem Thema bisher vorrangig auf dessen Propagandafunktion und nur wenige ausgewählte Regisseure wie Leni Riefenstahl oder Walter Ruttmann konzentrierte, zeigt dieses Projekt neue, wenig beachtete Aspekte auf. Die Reihe „Filme der Deutschen Arbeitsfront“ setzt die Reihe mit Kultur- und Lehrfilmen der 30er und 40er Jahre vom letzten Filmwinter fort.

Podiumsdiskussion und Filmprogramm
Das Image Stuttgarts ist ein Dauerbrenner in jeder lokalpatriotischen Diskussion. Es wird geschimpft, gewitzelt oder mit stolz geschwellter Brust verkündet. Viele beginnen leise zu stöhnen und zu grummeln, wenn es um dieses Thema geht, doch erstaunlicherweise wird in der öffentlichkeit kaum ernsthaft über dieses Thema gesprochen. Gemeinsam mit dem Stadtmagazin LIFT Stuttgart diskutieren Vertreter aus den Bereichen Stadtmarketing und Wirtschaft, Kultur und Medien über „Let’s Putz“ und andere Kampagnen oder das, was die authentisch schwäbische Stuttgarter Identität letztendlich tatsächlich ausmacht. An der Podiumsdiskussion nehmen u.a. Axel Grau, ehemaliger Leiter von Stuttgart Marketing, heute Esslingen, Ingeborg Kimmig, Ex-Chefin der Kunststiftung Baden-Württemberg, und Johannes Milla, Geschäftsführer und Mitinhaber von Milla und Partner, teil.


Ist es Satire oder Ernst? Die Reihe „Imagefilme aus Stuttgart“ bringt Licht in das Dunkel der Selbstdarstellungsversuche der Region Stuttgart. Neben den Filmen zur Olympiabewerbung, zu Stuttgart 21 oder zur Musikszene Stuttgarts werden auch ältere Imagefilme wie Dem Erfolg auf der Spur, einem Wirtschaftsfilm von 1986, aber auch Walter Ruttmanns Stuttgart – die Großstadt zwischen Wald und Reben von 1935 gezeigt. Schon jetzt ein Kultprogramm, das beweist: Wir können alles, auch über uns selbst lachen, oder!?

Workshop und Podiumsdiskussion
GATS – ein Ufo mit vernichtender Wirkung?
Gemeinsam mit attac Stuttgart und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg veranstaltet Wand 5 einen Workshop und eine Diskussionsrunde zum Thema GATS. Was verbirgt sich hinter diesem Allgemeinen übereinkommen über den Handel mit Dienstleistungen der Welthandelsorganisation und wie wirkt sich GATS auf die Produktion und Vermittlung von Kultur aus? Stimmen die Schreckenszenarios, daß die Durchsetzung von GATS das Ende der staatlichen Kulturförderung bedeuten würde oder – so der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft – entstehen durch GATS keine nachteiligen Folgen? In kleinen Workshops werden die Grundlagen zum Verständnis der Hintergründe von GATS erarbeitet. Die Workshops werden mit einer Gesprächsrunde von Vertretern der Kultur, Wirtschaft und Politik abgeschlossen. Zu Gast sind u.a. Rudolf Adlung, GATS-Spezialist der WTO, Prof. Dr. Joost Smiers, Herausgeber des Buches „Arts Under Pressure“, und Thomas Fritz von attac.
GATS – ein zugegebenermaßen sprödes Thema, daß allerdings alle Schaffenden im Bereich der Kultur und Medien betriftt und ein gefundenes Fressen in der Zeit der allgegenwärtigen Sparmaßnahmen ist. Im Rahmen des Filmwinters wird außerdem der Anti-GATS-Trailer von attac vorgestellt.

MUSIKPROGRAMM
Den Festivalauftakt am Donnerstag, den 15. Januar, macht dieses Mal Nikakoi (russisch=niemand), der musikalische Kopf der Formation Goslab. Neben Eigenproduktionen entwickelte der in Tiflis geborene Musiker Beiträge für Modeschauen, Commercials oder TV Jingles, ebenso wie Bühnenkompositionen, z.B. für Botho Strauss‘ Theaterstück Der Park – in einer Inszenierung von Dato Sakvarelidze. 1999 gewann Nikakoi den Grand Prix beim Pariser Electronic Music Festival. Im März 2002 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum bei WMF Records in Berlin.
Einen Tag später, am Freitag, den 16. Januar, ist AGF aka Antye Greie zu Gast. Antye Greie ist u.a. durch das internationale Projekt Laub bekannt, das bereits fünf Alben beim Berliner Label Kitty-Yo veröffentlicht hat. In ihren eigenen Projekten bewegt sich die Musikerin, Künstlerin und Autorin auf dem weitläufigen Gebiet zwischen Elektronik, Netz, Kommunikation und Stimme. Mit Stimme und Laptop entwickelt sie experimentelle, improvisatorische Kompositionen, die vom Kontrast zwischen Elektronik und Akustik leben. Im Anschluß geben Druckwelle feat. Vinco Vrabec (Molar Records, Rosenheim) ein Set gemeinsam mit Externe Speichererweiterung (Berlin).
Die DASDING-Party am Samstag, den 17. Januar beginnt mit S.S.S., einem Trio aus Paris mit Cecile Babiole, Laurent Dailleau und Atau Tanaka, das mittels Sensoren und Gesten visuelle Musik erzeugt. Ab 24 Uhr rockt Jeff Milligan aka Algorithm, Chef des kanadischen Revolver Labels mit drei Decks das Haus.
Am Galaabend am Sonntag, den 18. Januar, führt Felix Kubin aus Hamburg durch das Programm. Viele kennen Kubin als charmanten Orgelspieler im Vorprogramm von Stereo Total. Mit seiner Band Klangkrieg – nicht zu verwechseln mit der Berliner Organisation gleiche Namens – entwickelt er wiederum Stücke zwischen Noise und Futurismus. Das Multitalent war aber auch an der Komposition zahlreicher Soundtracks für Kurz- und Experimentalfilme beteiligt – u.a. für die Filmwinter-Dauergäste Maria Brillowska und Martha Colburn. Das englische Wire-Magazin hat nicht ganz unrecht, wenn er Felix Kubin als „refreshingly perverse“ bezeichnet, denn die Shows sind immer am Rande des Wahnsinn – allerdings versetzt mit einer Prise hanseatischer Distinguiertheit. Produktiv ist Kubin zweifelsohne: In den letzten zehn Jahren hat er mehr als 18 Tonträger veröffentlicht. Er ist auf zahlreichen Compilations vertreten – z.B. Deutscher Funk No. 02 oder Remixen die Weltraumforscher, u.a. mit Mouse on Mars und Schlammpeitziger. Den Abend beim Filmwinter gestaltet er als Alleinunterhalter an der Orgel und Plattenaufleger.

GESTALTUNGSKONZEPT
Die (Raum-)Gestaltung und das Grafikdesign zum 17. Stuttgarter Filmwinter entwickelten Studenten der Szenographie an der Filmakademie Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit as_architecture (Wien) und der Berliner Grafikdesignerin Sarah Lamparter:
„Ein neues Fenster geht auf und legt sich über das vorige. Und für den kurzen Moment des Er/Wartens baut sich beim User eine Vorstellung auf, was als Nächstes kommt. Was war, ist bekannt – was kommt, noch nicht sicher.

Und in genau diesem Zwischenstadium verharren wir für die Dauer des Filmwinters. Weißes Papier, blinkende Cursor auf leeren Bildschirmen, verhüllte Schilder, Schlemmkreide auf Schaufenstern, leere Diarahmen, _“


DIE PREISE
In den Wettbewerben für Film/Video und Neue Medien werden Preise in Höhe von insgesamt €12.000,- vergeben.

Preis der Landeshauptstadt Stuttgart für Neue Medien
Zwei Preise, deren Preisgelder in Höhe von insgesamt € 4.000,- die Landeshauptstadt Stuttgart stiftet, werden an unabhängig produzierte, künstlerische Arbeiten vergeben, welche die Medien CD-ROM und Internet nutzen.

Milla und Partner-Preis
Preis für Medien im Raum (Installationen) in Höhe von ¤ 2.500,-

Team-Work-Award
Die Hoppe-Ritter Kunststiftung lobt einen Preis in Höhe von ¤ 2.000,- für eine Film- oder Videoproduktion aus, die von einem Team realisiert wurde.

Norman 2004
Preis der Jury für Film und Video in Höhe von ¤ 1.500,-

DasDing-Publikumspreis
Preis für die Bereiche Film/Video und Internet in Höhe von je ¤ 1.000,-

target_blank-Ehrenpreise von Wand 5
Die bereits legendären, kategorienübergreifenden Ehrenauszeichnungen der Wand 5-Mitglieder

SPONSOREN UND UNTERSTüTZER

Unterstützer
Medienteam der Landeshauptstadt Stuttgart
Staatsministerium Baden-Württemberg
Europäische Kommission – Media Plus Programm
MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg
LFK Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg

Sponsoren
Milla und Partner GmbH
NewCompetence GmbH
LF.net Netzwerksysteme GmbH
DASDING (SWR)
Istituto di Cultura Stuttgart
Film und Video Print Kopiergesellschaft mbH
trickWILK GmbH
mevis.tv
Sound Workshop Stuttgart GmbH
Kommunales Kino Stuttgart
Hotel Unger
Kortwich filmtontechnik
Artus Postproduktion
Ristorante Valle

Förderer
Hoppe-Ritter Kunststiftung
Kulturforum der österreichischen Botschaft
Botschaft von Kanada
Botschaft des Königreichs Niederlande
Botschaft von Finnland

Kooperationspartner
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Haus des Dokumentarfilms
GEDOK Stuttgart
Oberwelt e.V.
attac-Stuttgart
European Coordination of Filmfestivals
AG Kurzfilm
KIM Kinderbücherei der Stadtbücherei Stuttgart
Dein Klub

Medienpartner
DASDING (SWR)
LIFT Stuttgart
De:Bug – Zeitschrift für elektronische Lebensaspekte
betacity
sonnendeck – Stuttgarter Kunstnotizen

INFOBOX – DIE FESTIVALFACTS

Eintrittspreise
Einzelkarte Film/Video € 6,50 erm.€ 5,50
Einzelkarte Vortrag € 5,00 erm. € 4,00
Preisträgerrolle € 7,00 erm. € 6,00
Kinderprogramm € 5,00 erm. € 3,00
Dauerkarte € 60,00 erm. € 45,00
Tageskarte € 18,00 erm. € 15,00
Frühaufsteherkarte € 3,00
Parties € 5,00 – € 7,00
(Für InhaberInnen von Karten anderer Programme ist am jeweiligen Tag der Eintritt zu den Parties frei)

Katalog € 3,00

Kartenvorbestellung ab dem 8. Januar 2004:
Telefon 0711-99 33 98-17
Fax 0711-99 33 98-10
e-mail

Verkauf von Katalog und Dauerkarten ab dem 8. Januar 2004 im Filmhaus Stuttgart und an unterschiedlichen Vorverkaufsstellen in Stuttgart.

Akkreditierungsschluß für Journalisten und Professionals ist der 8. Januar 2004.

Die Spielorte
· Filmhaus Stuttgart, Friedrichstr. 23 A
Wettbewerb Film/Video, Rahmenprogramme, Parties und Diskussionen

· Ex-IKEA, Kronenstr. 36
Wettbewerb Neue Medien, Medieninstallationen, CD-ROMs, Internet-Café und Workshops

· GEDOK Stuttgart, Hölderlinstr. 17
Ausstellung Ximena Cuevas

· Oberwelt, Reinsburgstr. 93
Ausstellung Lenka Clayton

· Schapp – Der Effektenraum, Schlossstr. 55
Videoinstallation Lyric von Benjamin Nemerofsky Ramsay

· Künstlerhaus Stuttgart, Reuchlinstr. 4B
Projekt Archiv Uncut

Kontakt
Wand 5 e.V. im Filmhaus
Friedrichstr. 23 A
70174 Stuttgart
Tel +49-711-99 33 98-0
Fax +49-711-99 33 98-10

http://www.wand5.de


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