Von Betacity am 21. Oktober 2009 um 19:13

Ulrich Bernhardt „Max 8/II “ im MUSE-O

Die neue MUSE-O-Ausstellung besteht aus zwei Teilen: Unter dem Titel:
 „Max 8/II … die Reise nach Samara“ recherchiert der Medienkünstler
Ulrich Bernhardt die Spuren  des Ingenieur und Schriftsteller Max Eyth
(1836-1906) heute weltweit; der zweite, kleinere Teil „Max Eyth in
Stuttgart“ beleuchtet seine Stuttgarter Jahre . Eröffnet wurde die
Schau am 17. Oktober um 19 Uhr.

Jeder Stuttgarter kennt den Max-Eyth-See, doch wer kennt heute noch
die Person hinter dem Namen? Eyth studierte in Stuttgart Maschinenbau,
arbeitete vier Jahre lang in der Kuhnschen Fabrik in Berg. Er bereiste
als Handelsvertreter eines englischen Dampfmaschinen-Herstellers
nahezu alle Kontinente, um neue Techniken des Pflügens und auch der
Binnenschifffahrt mittels Dampftechnik einzuführen.Er war Begründer
und Leiter der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG).und
verfasste in seinen späteren Jahren auf der Grundlage seiner
Erlebnisse Romane und Erzählungen wie den Bestseller „Hinter Pflug und
Schraubstock“ (1899)

Seit vier Jahren arbeitet der Medienkünstler Ulrich Bernhardt über Max
Eyth und ist ihm an die Schauplätze seiner Arbeit und seiner Berichte
gefolgt. Jetzt hat Bernhardt auf seiner Reise nach Samara die
Situation der Landwirtschaft im heutigen Russland untersucht. Nach dem
Ende des Kommunismus und der Auflösung der Kolchosen haben sich nun
Ansätze von privaten Großfarmen gebildet. Eindrücke vom Ernteeinsatz
eines deutschen Landwirts mit 2000 Hektar in der Nähe von Timashwo, wo
einst Max Eyth 1876 dampfpflügte, vom Besuch einer erfolgreichen
russische n Unternehmerin , einem joint venture von Eurotechnica
/Amazone, mischen sich mit An- und Einsichten in die
Millionenmetropole Samara, einer Partnerstadt Stuttgarts.

Ulrich Bernhardt: Max 8/II … die Reise nach Samara. Der zweite Teil
des Max-Eyth-Zyklus. Eine MUSE-O-Ausstellung mit einem kleinen Beitrag
von Ulrich Gohl über „Max Eyth in Stuttgart“
MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart
17. Oktober bis 22. November 2009, geöffnet Sa 14-18, So 13-18 Uhr
(mit weiterführenden Informationen)
17. Oktober, 19 Uhr: Eröffnung mit einer Einführung von Susanne Jakob
Eintritt: € 2,-, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
Weitere Informationen: http://www.muse-o.de







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