Von Künstlerhaus Stuttgart am 10. Juni 2009 um 19:14

Im Rahmen der Ausstellung "Come in, friends, the house is yours!":

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Freitag, 12. Juni 2009
URBAN SURPLUS, CENTRALITIES AND COUNTER-OPERATIONS
Workshop und Vorträge mit Andreas Müller und Miguel Robles-Durán.
Moderation: Stephan Trüby.

15-18 Uhr: Workshop
19 Uhr: Vorträge

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit historischen und gegenwärtigen
Methoden der Partizipation im Städtebau. Dabei steht insbesondere das
planerische Potential von Beteiligungsverfahren zur Diskussion. Die
vorgestellten Beispiele reichen von den Bürgerprotesten und lokalen
Initiativen bis zum Entwurf einer “Sozialistischen Stadt des 21.
Jahrhunderts” in Venezuela, für den eine Arbeitsgruppe um Miguel
Robles-Durán kürzlich beauftragt wurde. Mit welchen Methoden kann eine
wirkliche Partizipation in Planungsprozessen ermöglicht werden, was für ein
Potential besitzen Beteiligungsverfahren?

Der Workshop soll unterschiedliche Methoden von Nutzerbefragung und
-einbeziehung vorstellen und diskutieren. In den anschließenden Vorträgen
stellen Andreas Müller und Miguel Robles-Durán aktuelle Projekte und
Recherchen vor. Miguel Robles-Durán berichtet über Projekte des
Planungsbüros Cohabitation Strategies und die von der Gruppe entwickelten
methodischen Ansätze, die gerade in Venezuela in einer Reihe von
umfangreichen Treffen erprobt wurden und von der Regierungsebene bis zu
Nachbarschaftsgruppen reichen. Andreas Müller wird über alternative,
selbstbestimmte Stadtentwicklung am Beispiel des Widerstands gegen Londons
Westway-Autobahn in den 1960er Jahren sprechen. Der Protest brachte eine
neue Planungsideologie hervor, die die Belange von unabhängigen lokalen
Gemeinschaften über die oftmals bevormundende wohlfahrtsstaatliche Planung
stellte.

Miguel Robles-Durán ist Direktor des Social-InHabitat
Postgraduiertenprogramms am Berlage Institut und Codirektor von
CohabitationStrategies.org, einer Kooperative für sozioräumliche Planung aus
Rotterdam, die kürzlich mit der Planung einer “Sozialistischen Stadt des 21.
Jahrhunderts” in Venezuela beauftragt wurde. Andreas Müller ist Architekt
und Ausstellungsdesigner und lebt in Berlin. Er ist Mitgründer und
-herausgeber der Zeitschrift “An Architektur” und arbeitet an einem
Forschungsprojekt zu Partizipation in der Architektur an der Jan van Eyck
Akademie Maastricht.

Um Anmeldung für den Workshop wird bis 9. Juni gebeten unter:
Vor der Veranstaltung werden per Email einführende
Texte und Materialien bereitgestellt.

Die Veranstaltung findet in Teilen in englischer Sprache statt.

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Preview:

Samstag, 20. Juni 2009, 19 Uhr
PERFORMANCES UND KONZERT MIT M.O.M.I., RICHHEART U.A.

Sonntag, 21. Juni 2009, 15 Uhr
ZU GAST: PLATTENFLOHMARKT
JedeR kann kaufen und verkaufen

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COME IN, FRIENDS, THE HOUSE IS YOURS
Ausstellung bis 21. Juni 2009

Edgar Arceneaux, Jos De Gruyter/Harald Thys, Ruth Ewan, Dani Gal, Ines
Schaber/Stefan Pente und Jeronimo Voss

"Come in, friends, the house is yours!" ist eine Kooperation des
Künstlerhaus Stuttgart mit dem Badischen Kunstverein sowie der Kinemathek
Karlsruhe.

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KÜNSTLERHAUS STUTTGART
Reuchlinstrasse 4b, D - 70178 Stuttgart
Tel.: (0711) 617652, Fax: (0711) 613165


Öffnungszeiten: Mi.-So. 15-19 Uhr
Eintritt: 3,00 EUR (reduziert: 1,50 EUR, Mitglieder frei)









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