Von Yvonne Mielatz am 19. September 2006 um 09:10


Die Pariser Künstlercafés: Zentren der künstlerischen Avantgarde um
1900

am Donnerstag, 21.09.2006, 19.30 Uhr, im Restaurant Fresko


In ihrem Vortrag entführt uns Regine Wernicke in die Geschichte der
berühmten Pariser Cafés der Künstlerviertel am Montmartre, Montparnasse
und Saint-Germain-des-Prés, die schon seit den Zeiten der
Impressionisten von zentraler Bedeutung für die Entwicklung der
künstlerischen Avantgarde waren: „Nichts war interessanter als diese
Wortgefechte. Sie schärften unseren Geist, erfüllten uns mit
Begeisterung, die wochenlang anhielt, bis eine Idee endgültige Form
gewann. Wir verließen das Lokal mit gestärktem Willen, klareren
Gedanken und gehobener Stimmung,“ schrieb Monet rückblickend über ihre
Zusammenkünfte im Café Guerbois.

In den legendären Cafés, wie dem Café de Flore, trafen sich zu Beginn
des 20. Jahrhunderts die Begründer des Surrealismus Apollinaire und
Breton, diskutierten Künstler wie Pablo Picasso und Meret Oppenheim
über die neuesten künstlerischen Enwicklungen.

Der Eintritt für den Vortrag beträgt € € 4,50 / € 3; Mitglieder des
Stuttgarter Galerievereins frei.

Yvonne Mielatz
Staatsgalerie Stuttgart
Presse - Kommunikation
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