Von Petra Heinze am 02. Januar 2009 um 19:03

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum,



nach dem erfolgreichen Auftakt "ascolta plays...Zappa" präsentieren wir nun den zweiten Teil unserer Amerika-Trilogie am Sonntag, 11. Januar um 16.30 Uhr im Theaterhaus: "ascolta plays...Credo in US".

Das Konzert zeigt die produktive Seite der USA als höchst inspirierendes Land für politische wie künstlerische Freigeister: Mittelpunkt des Programms ist das rätselhafte, hymnische, sarkastische und naive "Credo in US" von John Cage (1942). Stefan Wolpes "Music for Any Instruments" ist ein Reservoir musikalischen Materials, das viele Komponisten zu Adaptionen und eigenständigen Werken inspiriere: Andrew Digby hat für ascolta einen neuen Beitrag in dieser Reihe komponiert. Christian Wolff feierte mit seinen radikal freiheitsliebenden Kammermusik-Modellen eine liberale Auffassung vom Miteinander der Individuen und der individuellen Vielfalt des Kollektivs und Kurt Weill legte mit seinen populären Broadway Songs Zeugnis einer interkulturellen Symbiose ab. Conlon Nancarrow benutzte wie Weill und Cage Elemente der Ragtime- und Jazzmusik und verschmolz sie mit alten europäischen Techniken des Kontrapunkts zu faszinierenden Gebilden. Ein zeitgenössischer Wanderer zwischen den Welten ist Philipp Blume, dessen Quartett "Ex Cusa" zur Uraufführung gelangen wird.



Die Konzertreihe "ascolta plays..." wird gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart. Veranstalter sind das Ensemble ascolta und Musik der Jahrhunderte. Das Konzert ist Teil der gemeinsamen Reihe WERKSTATT.



Um 20 Uhr folgt ein Konzert der Neuen Vocalsolisten mit Werken von Karin Haußmann, Casper Johannes Walter und Salvatore Sciarrino. "Unter dem Brennglas zu betrachten ist die Art und Weise wie ich höre", so lautet das Credo der Komponistin Karin Haußmann, deren "Klage" zur Uraufführung kommt. Ganz präzise formuliert auch der Italiener Salvatore Sciarrino seine Klangsprache: Eine Musik - an der Grenze zum Hörbaren und doch voller Eindringlichkeit. Die "12 Madrigali", uraufgeführt im Sommer bei den Salzburger Festspielen, wurden für die Neuen Vocalsolisten geschrieben und sind nun erstmals in Deutschland zu hören. "L'infinito" für 7 Gesangsstimmen von Casper Johannes Walter entstand bereits 1997 nach einem Gedicht von Giacomo Leopardi, in dem die Stille und das Schweigen zentrale Kategorien ausbilden.



Um 18.30 Uhr bietet ein Gespräch mit den Interpreten und Komponisten Hintergrundinformationen zu beiden Konzerten und zum Ausklang des Abends um 21 Uhr kann man "on stage" bei einem Glas Wein einen Blick in die Noten werfen.



Kartentelefon: 0711. 40 20 720



Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihr ascolta-Team




Absender:
Petra Heinze PR > Böheimstraße 98 > 70199 Stuttgart
Tel 0711 . 65 66 315 > Fax ... 316
> http://www.petraheinze-pr.de







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