Von Assistenz Kunststiftung am 12. Oktober 2011 um 17:24

Wie frei bist du? Ein Kongress ueber die Autonomie in den Kuensten.
21.-22. Oktober 2011

Die Kunststiftung Baden-Wuerttemberg und das Kunstbuero Baden-Württemberg
veranstalten am Freitag, den 21.Oktober 2011 und am Samstag, den 22.Oktober 2011
einen Kongress ueber die kuenstlerische Autonomie in den Wagenhallen Stuttgart.
Autonomie stellt die Grundlage jeder künstlerischen Taetigkeit – sowohl in politischer,
oekonomischer als auch in aesthetischer Hinsicht dar. Daher braucht Kunst unabhaengige
Foerderung, welche den Kuenstlerinnen und Kuenstlern die Rahmenbedingungen fuer freies
Arbeiten und Experimentieren schafft. In juengerer Zeit laesst sich allerdings feststellen,
dass Unterstützung oftmals an einen konkreten Zweck gekoppelt wird, sei es im
soziokulturellen Engagement, in der kulturellen Bildung oder in der Profilierung des
„Kreativimages“ von Staedten und Regionen.
Wie beeinflusst heute Kulturfoerderung das kuenstlerische Schaffen? Wie kann in einer von
Zweckmaeßigkeit gepraegten Gesellschaft die Autonomie der Kunst gewaehrleistet werden?
Was verstehen wir heute unter dem Begriff der kuenstlerischen Freiheit? Diese und
weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des zweitaegigen Kongresses, der sich in Form von
Vortraegen, Diskussionen, Seminaren und kuenstlerischen Beitraegen der Thematik der
kuenstlerischen Autonomie widmet. Bildende Kunst, Musik, Literatur, Tanz, Architektur,
Design und Theater naehern sich den Fragen aus ihrer jeweils eigenen Perspektive und
treten mit Wissenschaftlern und Theoretikern in einen Dialog.

Den Eroeffnungsvortrag haelt Dr. Christoph Behnke (Leuphana Universitaet Lueneburg) zu
Kuenstlerfoerderung im System des Kunstmarkts. Des Weiteren gibt es eine
Podiumsdiskussion unter dem Titel „Freiheit im Spannungsfeld zwischen Kunst und
Praxis“ mit Prof. Dr. Yvonne P. Doderer (freie Architektin, Prof. für Cultural Studies),
Katrin Stroebel (Kuenstlerin) und Prof. Dr. Juergen Wertheimer (Prof. fuer Literaturwissenschaft).
Ein Auftritt der textband und experimentelle Musik des frimfram collectives lassen den
Abend mit einem kuenstlerischen Programm ausklingen.
Am Samstagvormittag laden Seminare zu aktuellen Fragen der Autonomie in den Sparten
Bildende Kunst (Stefan Beck; Hans Christ und Iris Dressler), Tanz/Theater (Bea
Kießlinger), Musik (Prof. Mini Schulz), Literatur (Prof. Dr. Jürgen Wertheimer) sowie ein
interdisziplinaeres Seminar unter Prof. Michael Lingner die Kongressteilnehmer ein, aktiv
an der Diskussion mitzuwirken. Im Anschluss daran eroertert Dr. Stephan Schmidt-
Wulffen in seinem Vortrag die gesellschaftlich bedingten Veraenderungen der Autonomie.

Praesentationen von Hasko Weber zum Leitmotiv copyright freiheit der Spielzeit
2011/2012 am Schauspiel Stuttgart, von Jan Edler zu Projekten von realities:united –
studio for art and architecture und von Philip Metz zu einem Workshop mit KuenstlerInnen
aus Suedafrika geben einen Einblick in die praktische Umsetzung der Kongressthematik.
Darueber hinaus stellt Peter Weigand vom Architekturbuero umschichten die eigens fuer den
Kongress in den Wagenhallen konzipierte Raumarchitektur vor.

Die Teilnahme am Kongress kostet € 36 pro Person (fuer StudentInnen € 20/ fuer StipendiatInnen €20);
Die Teilnahme an nur einem Tag kostet € 20 pro Person.

Ausführliche Informationen zum Programm: http://www.kunstbuero-bw.de

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher schnell anmelden bei Birgit Gebhard, T. 0711-51885628 oder


Kunststiftung Baden-Wuerttemberg
Gerokstrasse 37
70184 Stuttgart

Tel. 0711 / 2 36 47 20
Fax 0711 / 2 36 10 49


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