Von WKV Wuertt. Kunstverein Stuttgart am 11. Oktober 2012 um 01:55



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WKV STUTTGART: ERINNERUNG
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ACTS OF VOICING
Eröffnungswochenende

ERÖFFNUNG
Freitag, 12. Oktober 2012, 19 Uhr

KONFERENZ + PERFORMANCES
Sprache: Englisch
13. + 14. Oktober 2012

Weitere Informationen:
http://www.wkv-stuttgart.de/programm/2012/ausstellungen/acts-of-voicing

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KONFERENZ + PERFORMANCES
Samstag, 13. Oktober 2012

13:00 –15:45 Uhr

EINFÜHRUNG
Iris Dressler, "On the Poetics and Politics of the Voice" (Über die
Poetiken und Politiken der Stimme)

LECTURE PERFORMANCE
Ranjit Hoskoté, "Letters to Al-Mu'tasim" (Briefe an Al-Mutasim)
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In seiner Lecture Performance spricht Ranjit Hoskoté über seine
Installation "Letters to Al-Mu'tasim" die auf einem fortlaufenden
Forschungsprojekt basiert, das er vor mehr als fünfzehn Jahren begann. In
diesem untersucht er den Zusammenfluss von kulturellem, ökonomischem und
politischem Austausch, der die transkontinentale und transozeanische
Region – gemeinhin in Europa, Nordafrika, West-, Südund Zentralasien
sowie den Indischen Ozean aufgeteilt – seit über zwei Jahrtausenden
charakterisiert. Nach seiner Auffassung würde eine Lesart, die diesen
Zusammenfluss in den Vordergrund stellt, das vorherrschende macht- und
konfliktorientierte Modell ersetzen, zugunsten von durchlässigen,
kollaborativen und hybriden Wechselbeziehungen, an den Schnittstellen zu
den verschiedenen
Entitäten.

VORTRAG
Marcus Steinweg, "The Voice of Chaos" (Die Stimme des Chaos)
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Marcus Steinweg hat für die Ausstellung ein philosophisch-künstlerisches
Diagramm entwickelt, dessen methodische Ansätze er in seinem Vortrag
erläutert.

16:00–18:30 Uhr

WERK- UND PROJEKTPRÄSENTATIONEN
Daniel García Andújar, "Let’s Democratize Democracy" (Demokratisieren
wir die Demokratie)
Fadi Toufiq, "Stuttgart’s Tabula Rasa" (Die Tabula Rasa von Stuttgart)
Imogen Stidworthy, "(.)"
Nathalie Boseul Shin, "On Minouk Lim" (Über Minouk Lim)

19:00 Uhr
TEXT PERFORMANCE
Tim Etchells, "Let Go"
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Let go. Let it go. Let it. Let Go. Let it. Let Go. Let it go. Eine
Textperformance, ein Gedicht und eine Soundarbeit, in der Sprache an einem
Bruch- und Wiederholungspunkt zerfällt und sich vervielfacht.

20 Uhr
PERFORMANCE
Ingrid Wildi Merino / Group Decolonial, "Arquitectura de las
transferencias. La hibris del punto cero" (Architektur der Übertragungen.
Die Hybris des Nullpunkts), 2012


Sonntag, 14. Oktober 2012

11 –14 Uhr
VORTRÄGE / LECTURES

Nancy Adajania, "The First and Last Freedom: Rehearsals Against Subjection"
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The spiritual teacher and philosopher J Krishnamurti (1895-1986) believed
that, “Truth is a pathless land” and ultimate freedom can only be
achieved by releasing ourselves from organised religion, ideological
dogmas and approval from external authority by achieving
‘self-knowledge.’ He also emphasised the “art of listening’
without the ‘screen’ of prejudice, whether religious, spiritual,
psychological or scientific. I would deploy Krishnamurti’s philosophical
trope of the art of listening as one of my entry points into a world
prominently marked by hardened lines of difference – not to achieve an
Ersatz sense of immediate solidarity but to propose a pre-condition to it.
Under this rubric, I shall show and analyse the works of Fouad Elkoury.

David Riff / Dmitry Gutov, The KMSEL (Karl Marx School Of English Language)
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2005 in Moskau gegründet, war die Karl Marx School of the English Language
(KMSEL) ursprünglich kein Kunstprojekt, sondern eine Sprachwerkstatt und
Lesegruppe. Zwei englische Muttersprachler halfen den russischen
Teilnehmern bei der Aussprache und dem Verständnis der englischen
Übersetzungen von Marx’ Schriften. Die Gruppensitzungen fanden im
Studio des Künstlers Dmitry Gutov statt. Der Abgleich der deutschen
Originaltexte mit ihren englischen und russischen
Übersetzungen löste in der Gruppe intensive politische und künstlerische
Debatten über die heutige Bedeutung von Marx und dem Marxismus aus. Gutov
begann, für jede Sitzung ein Bild zu malen, um das Projekt enger an die
Kunst zu binden. Nach mehren Biennalen und Ausstellungen, an denen KMSEL
teilnahm, leben die Übungen in Form von Einzellektionen und
regelmäßigen Workshops weiter. Sie wurden zu einem
performativ-malerischen Idiom der Artikulation grundlegender ästhetischer
und politischer Anliegen. Dmitry Gutov und David Riff erläutern ihre
Methode im Licht der aktuellen Politiken in Russland und deren
problematische Beziehung zur Kunstwelt sowie aus der Perspektive einer
ästhetischen Re-Lektüre Marx’, die so entscheidend für die
zeitgenössische Kunst ist.

LECTURE PERFORMANCE
Manuel Pelmus


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