Von WKV Wuertt. Kunstverein Stuttgart am 14. Mrz 2014 um 13:55


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WKV STUTTGART: KÃNSTLERINNENGESPRÃCH
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HANS D. CHRIST und FELIX ENSSLIN
im Gespräch mit
SUSAN HILLER:
Ãber Traumkartografien
Mittwoch, 19. März 2014, 19 Uhr

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung des Württembergischen Kunstvereins,
"Irgendetwas im Raum entzieht sich unseren Versuchen des Ãberfliegens",
findet am Mittwoch, den 19. März 2014, um 19 Uhr ein Gespräch zwischen
dem Ausstellungskurator, Hans D. Christ, Félix Ensslin, Professor für
Kunstvermittlung und Ãsthetik an der Staatlichen Akademie der Künste in
Stuttgart, und der us-amerikanischen, in London lebenden Künstlerin Susan
Hiller statt. Das Gespräch kreist um das von ihr in der Ausstellung in
Form einer dokumentarischen Rekonstruktion gezeigten Projekt âDream
Mappingâ von 1973.

Im Sommer 1973 lud Susan Hiller zur Teilnahme an einer gemeinsamen
Traumaktion ein, die auf einem Feld stattfand, das sogenannte fairy rings
aufwies. Es handelt sich dabei um kreisrunde Erhebungen, die durch
Besonderheiten des Untergrunds oder Pflanzenwachstum erzeugt werden. Die
fairy rings sind mit diversen mythologischen Erzählungen verbunden. Sie
markierten im Rahmen von Hillers Aktion jene Zonen, innerhalb derer sich
die TeilnehmerInnen zum Träumen niederlegten. Die Gruppe hatte sich schon
im Vorfeld zu einem Traumseminar getroffen, bei dem verschiedene
kartografische Verfahren zur Erfassung von Träumen bzw. Traumlandschaften
erörtert wurden. Die gemeinsam entwickelten Verfahren bildeten die
Grundlage dafür, Karten der Traumerlebnisse aufzuzeichnen und mit denen
der anderen TeilnehmerInnen zu überlagern.

Susan Hiller, geboren 1940 in den USA, gilt als eine der bedeutendsten
Künstlerinnen ihrer Generation. Nach dem Studium der Anthropologie
entschied sie sich zur Kunst zu wechseln. Mit ihren multimedialen
Installationen, die meist paranormale Phänomene wie Träume bearbeiten,
erfuhr Hiller internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung. Seit den
1960er-Jahren lebt Hiller in London, wo ihre Kunst groÃen Einfluss auf
die Jungen Britischen Künstler ausübte. In ihrer über 40jährigen
Karriere wurden ihre Arbeiten in renommierten Institutionen, wie dem
Londonâs Institute of Contemporary Arts (1986) der Tate Liverpool
(1996), der Tate Britain (2011) und bei der dOCUMENTA (13) (2012) in
Kassel gezeigt.


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